Mo - Mi 09:00 bis 18:00
Do - Fr 09:00 bis 14:00
Sa 09:00 bis 12:00
Die KHK ist eine der häufigsten Herzerkrankungen in den westlichen Industrieländern und wichtige Ursache von Durchblutungsstörungen am Herzen (Angina pectoris), Infarkten und Herzschwäche.
In unserer Klinik bieten wir unter anderem die strukturierte Diagnostik und hochspezialisierte kathetergestützte Therapie chronischer Totalverschlüsse an. Eine der anspruchsvollsten Techniken bei Behandlung stellt die CTO-Intervention dar.
Die Herzinsuffizienz oder Herzschwäche ist eine Erkrankung des Herzens, bei welcher der Herzmuskel nicht mehr in der Lage ist, den Organismus mit ausreichend Blut – und damit mit Sauerstoff und Nährstoffen – zu versorgen.
Die Heart Failure Unit (HFU) ist ein Bereich der kardiologischen E1-Station, Zimmer 1–7. Nach der Aufnahme des Patienten erfolgt umgehend die Vorstellung bei einem Spezialisten für Herzinsuffizienz und wird von einem festen Team behandelt
In den letzten Jahren sind zahlreiche Verfahren zur Diagnostik und Therapie von Herzrhythmusstörungen entwickelt worden, die wir auch in Schwerin den Patientinnen und Patienten anbieten können. In einem spezialisierten Herzkatheterlabor führen wir jedes Jahr zahlreiche elektrophysiologische Untersuchungen und Ablationen durch.
In Bezug auf die Erkrankungen der Herzklappen und von strukturellen Herzerkrankungen bietet unsere Klinik das gesamte diagnostische Spektrum der etablierten, zur Verfügung stehenden interventionellen Verfahren an.
TAVI- und TEER-Verfahren in unserer Klinik
Hochmoderne, minimal-invasive Herzklappentherapien auf exzellentem kardiologischem Niveau:
Beim TAVI-Verfahren (Transkatheter-Aortenklappenimplantation) wird eine neue Aortenklappe schonend und ohne offene Herzoperation über einen Katheter eingesetzt. Unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. Staudt und dem Leitenden Oberarzt Dr. Jens Papenfus kommen modernste Klappensysteme zum Einsatz, die eine sichere Behandlung und eine rasche Erholung ermöglichen.
Für Patientinnen und Patienten mit Mitralklappeninsuffizienz steht außerdem das TEER-Verfahren (Transkatheter Edge-to-Edge Repair) zur Verfügung. Durch das Setzen eines Clips wird die Mitralklappe stabilisiert und ihre Funktion nachhaltig verbessert. Wir verwenden dabei die aktuellste fünfte Generation der Abbott-MitraClip-Systeme, die höchste Präzision und Sicherheit bieten. Die Eingriffe werden von unserem erfahrenen interventionellen Herzteam durchgeführt – unter anderem durch Chefarzt Prof. Dr. Staudt und dem Leitenden Oberarzt Robin Harris.
In enger Zusammenarbeit mit der Radiologie und der Klinik für Gefäßchirurgie bieten wir auch die endovaskuläre Behandlung von Aortenerkrankungen mittels TEVAR und EVAR an. Ansprechpartner aus der Kardiologie ist Oberarzt Dr. med. Christian Jacob.
Seit einiger Zeit bieten wir an den Helios Kliniken Schwerin ein neues Verfahren an, bei dem das Vorhofohr mittels Herzkatheter ohne offene Operation verschlossen wird. Dabei wird ein beschichtetes Drahtgeflecht in das Vorhofohr eingesetzt, so dass keine Blutgerinnsel mehr aus dem Vorhofohr in den Blutkreislauf gelangen können.
Durch enorme Fortschritte und Weiterentwicklungen bildgebender Verfahren ist es heute möglich, eine Reihe von Herzerkrankungen ohne einen Herzkatheter und somit nicht invasiv zu erkennen.
Eine akute Lungenembolie ist eine potenziell lebensbedrohliche Erkrankung. Hämodynamisch instabile Patienten haben ein hohes Risiko an Rechtsherzversagen und kardiogenem Schock zu versterben.
Die arterielle Hypertonie stellt eine Zivilisationskrankheit dar .Weltweit sind Hypertonie und Prähypertonie für 8,5 Millionen Todesfälle durch Schlaganfall, ischämische Herzkrankheit, andere Gefäßerkrankungen und Nierenerkrankungen verantwortlich.