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Vorhofflimmern

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Vorhofflimmern

Eine Form der Herzrhythmusstörung ist das Vorhoffflimmern. Dabei schlägt das Herz unregelmäßig und zu schnell. Wissenswertes zu Symptomen, Ursachen und Therapie.

Was ist Vorhofflimmern?

Vorhofflimmern ist die häufigste Herzrhythmusstörung und beschreibt einen unregelmäßigen Herzschlag, manchmal ganz unbemerkt.

 

Vorhofflimmern ist gut behandelbar mit Medikamenten, elektrischen Impulsen oder per Kathetereingriff (Ablation).

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FAQ

Zu typischen Symptomen zählen:

 

  • unregelmäßiger und beschleunigter Puls (oft bis zu 160 Schläge pro Minute)
  • plötzliche innere Unruhe oder Schwitzen
  • Druckgefühl im Brustkorb mit Ausstrahlung in den Hals, Rücken oder Bauch
  • Luftnot bei leichten Tätigkeiten
  • Kreislaufprobleme mit Schwindel oder Benommenheit
  • Schwächegefühl
  • kurzzeitige Bewusstlosigkeit (Synkope)

 

Wichtig: Jeder zweite Betroffene hat keine Beschwerden. Oft erfahren Betroffene erst nach einem Schlaganfall oder einer Herzschwäche, dass sie einen unregelmäßigen Herzschlag haben. 

 

Herzklopfen, Herzrasen oder ein unregelmäßiger Puls sowie belastungsabhängige Beschwerden sind ein Warnsignal und können auf Vorhofflimmern hinweisen. Sie sollten die Symptome in der hausärztlichen oder kardiologischen Praxis abklären lassen. 

Eine Ablation (Katheterverödung) ist ein minimalinvasiver Eingriff, der bei Vorhofflimmern durchgeführt werden kann. Dabei wird ein spezieller Katheter über Blutgefäße in der Leiste in das Herz vorgeschoben, um dort die Bereiche innerhalb der Herzvorhöfe zu veröden, die zu Vorhofflimmern führen. 

 

Ziel ist, den normalen Rhythmus wiederherzustellen.

Bleibt Vorhofflimmern unerkannt und dadurch unbehandelt, können sich langfristig Folgeerkrankungen entwickeln. So ist das Risiko für Schlaganfälle und eine Herzschwäche erhöht

 

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