Vorhofflimmern ist die häufigste Herzrhythmusstörung und beschreibt einen unregelmäßigen Herzschlag, manchmal ganz unbemerkt.
Vorhofflimmern ist gut behandelbar mit Medikamenten, elektrischen Impulsen oder per Kathetereingriff (Ablation).
Vorhofflimmern ist mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Schlaganfall verbunden. Ursächlich hierfür ist die Bildung von Blutgerinnseln (Thromben) im Herzen, insbesondere im linken Vorhofohr. Das Risiko kann durch die Einnahme von Blutverdünnern und durch das Einsetzen eines Vorhofohrverschlusses gesenkt werden. Erfahren Sie dazu mehr.
Vorhofflimmern ist die am häufigsten auftretende Herzrhythmusstörung. Allein in Deutschland haben über zwei Millionen Menschen Vorhofflimmern – Tendenz steigend. Unbehandelt erhöht sich das Risiko für einen Schlaganfall und eine Herzschwäche deutlich. Wie Sie die Rhythmusstörung erkennen und wie sie behandelt wird, erfahren Sie hier.
Wenn das Herz aus dem Takt gerät, bietet ein modernes Verfahren Hilfe: die sogenannte Kryoballon-Ablation ist eine schonende Therapie bei Vorhofflimmern. Erfahren Sie hier mehr dazu.
Die Gesundheit erlaubt keine Abstriche. Diesem Vorsatz fühlt sich auch Reinhard Hennens Kardiologe aus Aachen verpflichtet. „Welches Krankenhaus würden Sie Ihrer Frau für die anstehende Operation empfehlen?“, fragte Hennen seinen Arzt. Die Wahl fiel eindeutig auf das Herzzentrum Leipzig.
Bei Vorhofflimmern kann die sogenannte Ablation möglicherweise eine geeignete Therapiemöglichkeit sein. Wann sie bei Vorhofflimmern empfohlen wird und wie eine Ablation genau abläuft, erfahren Sie hier.
Herzrasen, Herzstolpern und Schwindel sind typische Beschwerden von Herzrhythmusstörungen. Oft ist der Alltag von Betroffenen durch sie stark beeinträchtigt. Wenn Medikamente nicht ausreichen, kann die sogenannte Ablation eine wirksame Therapieoption sein. Wie das Verfahren abläuft und welche weitere Einsatzgebiete es gibt, erfahren Sie hier.
FAQ
Zu typischen Symptomen zählen:
- unregelmäßiger und beschleunigter Puls (oft bis zu 160 Schläge pro Minute)
- plötzliche innere Unruhe oder Schwitzen
- Druckgefühl im Brustkorb mit Ausstrahlung in den Hals, Rücken oder Bauch
- Luftnot bei leichten Tätigkeiten
- Kreislaufprobleme mit Schwindel oder Benommenheit
- Schwächegefühl
- kurzzeitige Bewusstlosigkeit (Synkope)
Wichtig: Jeder zweite Betroffene hat keine Beschwerden. Oft erfahren Betroffene erst nach einem Schlaganfall oder einer Herzschwäche, dass sie einen unregelmäßigen Herzschlag haben.
Herzklopfen, Herzrasen oder ein unregelmäßiger Puls sowie belastungsabhängige Beschwerden sind ein Warnsignal und können auf Vorhofflimmern hinweisen. Sie sollten die Symptome in der hausärztlichen oder kardiologischen Praxis abklären lassen.
Eine Ablation (Katheterverödung) ist ein minimalinvasiver Eingriff, der bei Vorhofflimmern durchgeführt werden kann. Dabei wird ein spezieller Katheter über Blutgefäße in der Leiste in das Herz vorgeschoben, um dort die Bereiche innerhalb der Herzvorhöfe zu veröden, die zu Vorhofflimmern führen.
Ziel ist, den normalen Rhythmus wiederherzustellen.
Bleibt Vorhofflimmern unerkannt und dadurch unbehandelt, können sich langfristig Folgeerkrankungen entwickeln. So ist das Risiko für Schlaganfälle und eine Herzschwäche erhöht.
Wissen für die Ohren: Vorhofflimmern – Wenn das Herz aus dem Takt kommt
Ein Stolpern, Rasen oder Flimmern – wenn unser Herz aus dem Takt gerät, brauchen wir jemanden, der es wieder in den richtigen Rhythmus bringt. Wie der Gast dieser Podcast-Folge: Prof. Dr. René Andrié. Der Chefarzt für Kardiologie, Rhythmologie und Elektrophysiologie am Helios Klinikum Bonn/Rhein-Sieg erklärt, was beim Vorhofflimmern eigentlich in unserem Herzen passiert, warum dadurch das Risiko für einen Schlaganfall steigen kann und worin genau der Unterschied zum Vorhofflattern liegt.