Die Diagnose Prostatakrebs verunsichert viele Männer sehr. Gleichzeitig gilt: Nicht jeder Tumor muss sofort behandelt werden. Häufig gibt es mehrere medizinisch sinnvolle Wege, die sorgfältig gegeneinander abgewogen werden. Wir erklären, wie die Behandlung geplant wird und welche Therapie wann sinnvoll ist.
Wenn die Prostata vollständig entfernt wird, sprechen Fachleute von einer radikalen Prostatektomie. Die Operation wird bei Prostatakrebs durchgeführt. Was der Eingriff für den Alltag und die Sexualität bedeutet, fassen wir hier für Sie zusammen.
Prostatakrebs bleibt anfangs oft unbemerkt. Häufig wird er im Rahmen der Früherkennung entdeckt, etwa wenn ein erhöhter PSA-Wert weiter untersucht wird. Wir erklären, was der PSA-Test leisten kann und warum Männer nicht warten sollten, bis Beschwerden auftreten.
Die Diagnose Prostatakrebs löst bei vielen Männern und Angehörigen Sorgen und Ängste aus. Wichtig zu wissen: Prostatakrebs verläuft nicht bei allen Betroffenen gleich. Es zeigt sich ein großer Unterschied zwischen dem Erkrankungsrisiko und dem Risiko, an dem Tumor zu versterben. In den meisten Fällen sterben Betroffene nicht an, sondern mit Prostatakrebs. Doch was bedeutet das konkret für Prognose und Lebenserwartung?
Das Stadium spielt bei Prostatakrebs eine wichtige Rolle für die Therapieplanung und Prognose. Es definiert, wie weit der Krebs fortgeschritten ist, wie aggressiv er wächst und ob bereits Nachbargewebe außerhalb der Prostata befallen ist. Erfahren Sie mehr über die einzelnen Stadien und was diese konkret bedeuten.
Die Brachytherapie ist neben der Operation und der äußeren Bestrahlung eine wichtige Behandlungsoption bei Prostatakrebs. Sie eignet sich nicht für jeden Patienten, kann aber in passenden Fällen eine sehr gezielte Therapiemöglichkeit sein. Wir erklären, wann die Brachytherapie sinnvoll ist, wie sie abläuft und welche Vor- und Nachteile sie hat.
Ist die Prostatakrebsbehandlung abgeschlossen, schließt sich eine Nachsorge an. Diese folgt klaren medizinischen Empfehlungen und ist zugleich an Ihre individuelle Situation angepasst. Ziel ist, Veränderungen frühzeitig zu erkennen und Beschwerden zu lindern. Doch was genau erwartet Sie als Patient in der Nachsorge? Wir erklären es Ihnen.
Diagnose Prostatakrebs: Jetzt steht die Welt erst mal still. Die Krankheit trifft oft ältere Männer – im Durchschnitt sind sie 71 Jahre alt. Obwohl die Therapiemöglichkeiten vielversprechend sind, bedeutet die Diagnose für viele Patienten eine große psychische Belastung.
Der PSA-Test kann zur Früherkennung von Prostatakrebs eingesetzt werden. Er wird Männern ab dem 45. Lebensjahr nach ärztlicher Beratung empfohlen. Bei familiärer Vorbelastung oder genetisch erhöhtem Risiko sollte das Thema Früherkennung individuell ärztlich besprochen werden. Was Sie über den PSA-Test wissen sollten.
Frag die Docs: Prostatakrebs – Von der Vorsorge bis zur Therapie
Jeder zweite Mann über 50 bekommt im Laufe seines Lebens Probleme mit der Prostata. Rund 380.000 Männer in Europa erkranken jedes Jahr an Prostatakrebs und doch wird viel zu selten darüber gesprochen. In dieser Folge besucht Doc Caro das Helios Klinikum Krefeld und taucht ein in die Welt der modernen Urologie.