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Kniegelenkersatz

Viel Fingerspitzengefühl für das größte Gelenk im Körper

Viel Fingerspitzengefühl für das größte Gelenk im Körper

Das Kniegelenk ist das größte Gelenk des menschlichen Körpers. Seine Stabilität und Bewegungsabläufe werden durch den komplexen Aufbau von drei Gelenkflächen gewährleistet. Bei schmerzhaften, degenerativen Veränderungen kann die Beweglichkeit des Knies meist nur noch durch die Implantation eines künstlichen Gelenkes wiederhergestellt werden.

Bei schmerzhaften, degenerativen Veränderungen kann die Beweglichkeit meist nur noch durch Implantation eines künstlichen Kniegelenkes wieder hergestellt werden. 

Dabei ist jeweils individuell genau zu prüfen, ob ein Teilgelenk- oder ein vollständiger Gelenkersatz notwendig ist. Um unseren Patienten eine bestmögliche Versorgung zu gewährleisten, arbeiten wir mit allen Formen des Teilersatzes in einem oder mehreren Muskelbereich des Knies. Die Totalendoprothetik führen wir achsgerecht und mit minimalem Knochenverlust durch, um Frühlockerungen vorzubeugen und die Kochenlager zu schonen. Als Standardprothese verwenden wir die sogenannte High-Flex-Knieendoprothese, sie verspricht eine höhere Beweglichkeit im Vergleich zu den gängigen Standardprothesen. Auch ein isolierter Rückflächenersatz der Kniescheibe ist möglich. Bei komplexen Kniedeformitäten, Achsenabweichung mit Knochenteilverlust oder bei ausgedehnter Osteoporose kommen ergänzende Prothesenmodule in angepasster Höhe und Form ggf. mit Achsenführung zur Anwendung.

Podcast: Neues Knie, aber wie?

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Regelmäßig reden unsere Experten im Gesundheitspodcast über wissenswerte Themen aus der Medizin und klären im lockeren Gespräch Mythen auf - auch über Knieprothesen. Jetzt reinhören! 

Knie-TEP-Revision

Bei Patienten mit Beschwerden aufgrund einer Prothesenlockerung durch Infekt, Abrieb oder eine Fehllage der Prothese, in seltenen Fällen auch durch Knochenbrüche, kann ein weitere OP nötig werden. Die Knie-TEP-Revision ist in der Regel schwieriger als die Erstimplantation. Es bedarf einer besonderen Sorgfalt mit Hinblick auf die Knochensubstanz, da nach Ausbau der Prothese knöcherne Defekte entstehen. Hier kommen ausgereifte Prothesensysteme zum Einsatz, die die Kniegelenkfläche wieder aufbauen. Selbst bei schweren knöchernen Lagen und verringerter Knochensubstanz können Prothesen maßgeschneidert angepasst und knöcherne Defekte verringert werden.

Bei Infektionsnachweis durch Bakterien muss die Revision meist in zwei Schritten durchgeführt werden. In der ersten OP wird das Implantat komplett entfernt, das Knochenlager gereinigt und ein Platzhalter aus antibiotikahaltigem Knochenzement an die Stelle der Prothese implantiert. Nach sicherer Ausheilung der Infektion kann dann in einem zweiten Eingriff die Knie-Revisionsprothese eingesetzt werden.

Ihre Ansprechpartner

Dr. med. Rainer Weber

Chefarzt Orthopädie, Unfallchirurgie und Endoprothetik
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0208 8508-7000

Ralf Wonner

Leitender Arzt Zentrum für Endoprothetik
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