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Logo - DKG Zertifiziertes Neuroonkologisches Zentrum

Neuroonkologisches Zentrum

Unser Team ist auf die Behandlung von Hirntumoren und Tumoren des gesamten zentralen und peripheren Nervensystems spezialisiert. Eine individuelle Betreuung und die Expertise des interdisziplinären Teams sind beste Voraussetzungen für Ihre gute und sichere Versorgung.

Gerne beraten unsere Experten Sie persönlich!
Rüdiger Gerlach
Chefarzt | Klinik für Neurochirurgie, Leiter des Neuroonkologischen Zentrums
Andreas Steinbrecher
Chefarzt | Klinik für Neurologie, Koordinator des Neuroonkologischen Zentrums
Steffen Rosahl
Chefarzt | Klinik für Neurochirurgie
Julian Rathert
Leitender Oberarzt
Marianne Kimpán
Study Nurse

Kontaktmöglichkeiten

 

Wir verstehen uns als Partner für Sie und Ihre Haus- und Fachärzte, auch zum Einholen einer Zweitmeinung oder wenn es darum geht, eine wohnortnahe Behandlung zu planen. Wir sind für Sie da!

Ihr schneller Draht zu uns

 

Ambulante Sprechstunde in Sömmerda Prof. Dr. med. Steffen Rosahl

Chefarztsprechstunde

Sprechzeiten: Montag und Freitag

Telefon: (03634) 32 72 50

 

Sprechstunde Prof. Dr. med. Rüdiger Gerlach

HeliMed Versorgungszentrum Erfurt GmbH

Sprechzeiten: Montag bis Freitag (in Erfurt)

Telefon: (0361) 781-6730

 

Ambulante Sprechstunde in Gotha | Dr. med. Julian Rathert

HeliMed Versorgungszentrum Erfurt GmbH

Sprechzeiten: montags, mittwochs und donnerstags

Telefon: (0361) 781-6730

 

Notfall

Telefon: (0361) 781-72314

 

Chefarztsekretariat

Telefon: (0361) 781-2261

 

Station 15 (CHN1)

Telefon: (0361) 781-6711

Vereinbaren Sie einen Termin mit einem unserer Spezialisten

Das Team des Neuroonkologisches Zentrums hilft Ihnen mit umfassender Erfahrung und medizinischer Expertise.

Modernste Methoden bei Diagnostik & Therapie
Als Neuroonkologisches Zentrum versprechen wir unseren Patienten eine umfassende und bestmögliche Behandlung von der Diagnose über die Therapie bis hin zur Nachsorge und stehen Ihnen und Ihren Angehörigen in der Krankheitsphase zur Seite.

Unsere Leistungen im Überblick

Das Helios Klinikum Erfurt verfügt als Krankenhaus der Maximalversorgung über alle aktuellen diagnostischen und therapeutischen Verfahren. Kernspintomographie (MRT) und Computertomographie (CT) bilden die Basis der Diagnostik. Den optimalen Behandlungsweg besprechen wir individuell für jeden Patienten in unseren regelmäßigen Tumorkonferenzen. Dabei stimmen wir die zentralen Therapiebausteine wie chirurgische Entfernung des Tumors, Strahlenbehandlung und Chemotherapie aufeinander ab.

 

Das können wir für Sie tun

  • Behandlung von gut- und bösartigen Hirntumoren, Schädelbasistumoren und Tumoren des gesamten zentralen und peripheren Nervensystems
  • Behandlung aus einer Hand: Begleitung unserer Patienten und ihren Angehörigen von der Diagnose über die Therapie bis hin zur Nachsorge
  • Wöchentliches interdisziplinäres neuroonkologisches Tumorboard für Patienten und als Expertengremium für Kollegen

 

Diagnostisches neuroradiologisches und nuklearmedizinisches Spektrum

  • MRT, CT und Angiographie
  • Funktionelle Bildgebung inkl. fMRT und DTI
  • MR-Spektroskopie und Perfusionsbildgebung
  • PET und PET-CT

 

Umfassendes operatives Leistungsspektrum

  • Mikrochirurgische navigationsgestützte Tumor-Operationen
  • Endoskopische Eingriffe inklusive endoskopischer 3D Schädelbasiseingriffe
  • Funktionelle Tumorchirurgie inklusive Wachkraniotomien
  • Umfassendes intraoperatives elektrophysiologisches Neuromonitoring
  • Fluoreszenzgestützte Therapieverfahren (z.B. 5-ALA)
  • Stereotaktische Eingriffe
  • Rekonstruktive Chirurgie
  • Interdisziplinäre Schädelbasis- und Kraniofaziale-Eingriffe

 

Onkologisches und neuroonkologisches Angebot

  • Stationäre und ambulante Chemotherapie nach aktuellen Standards
  • ggf. in Verbindung mit autologer Stammzelltransplantation
  • Behandlung von Symptomen und Komplikationen
  • Strahlentherapie und Radiochirurgie (Cyberknife©)
  • Psychoonkologische und seelsorgerische Betreuung während und nach dem stationären Aufenthalt

 

Rehabilitative und supportive Unterstützung

  • Neuropsychologische Diagnostik
  • Physiotherapie und Ergotherapie
  • Logopädie
  • Ernährungsberatung und Anpassen der Ernährung
  • Palliative Betreuung und Schmerztherapie
  • Einschluss in Studien, Fortbildungs- und Qualifizierungsangebot
  • Neuropathologisches Institut mit allen histologischen, immunhistochemischen und aktuellen molekulargenetischen Untersuchungsmöglichkeiten
Unsere Tumorkonferenz

Teilnahme für niedergelassene Ärzte möglich

Die Behandlung von neuroonkologischen Erkrankungen erfordert meist die Zusammenarbeit mehrerer Ärzte aus unterschiedlichen Fachrichtungen. Um die bestmögliche Therapie für jeden einzelnen Patienten festzulegen, wird daher einmal wöchentlich (Donnerstag von 14 bis 15 Uhr) das sogenannte Tumorboard abgehalten. Bei dieser Konferenz werden der Gesundheitszustand und die Therapiemöglichkeiten jedes einzelnen Krebspatienten diskutiert und anschließend ein gemeinsamer Behandlungsplan erstellt. Dadurch wird sichergestellt, dass die Versorgung jedes Patienten bestmöglich abgestimmt und jeder Patient nach dem neuesten Stand des Wissens behandelt wird.

Niedergelassene Kollegen haben die Möglichkeit, an einer posttherapeutischen Tumorkonferenz teilzunehmen und einen Patienten vorzustellen. Füllen Sie dazu unser Anmeldeformular aus und senden es an uns zurück per Fax (0361) 781-2262 oder per E-Mail.

Teilnehmer:in einer Tumorkonferenz sitzt zwischen mehreren Monitoren und schaut auf die großen Bildschirme im Vordergrund
Teilnehmer:in einer Tumorkonferenz sitzt zwischen mehreren Monitoren und schaut auf die großen Bildschirme im Vordergrund

Weitere Infos für Patient:innen, Angehörige und Interessierte

Die Klinik beteiligt sich aktuell an folgenden medizinisch-wissenschaftlichen Studien:

 

Rekrutierende Studien:

 

ReSurge -Studie
Es gibt zwei Behandlungskonzepte, die nach international anerkannten Therapierichtlinien weltweit zur Behandlung eines wiederkehrenden Glioblastoms angewendet werden:

  1. Erneute Operation des Glioblastoms gefolgt von Zweitlinien-Therapie (Chemo- oder Radiotherapie) nach einer Wartezeit von 3-4 Wochen
  2. Sofortige Zweitlinien-Therapie (Chemo- oder Radiotherapie) ohne Wartezeit und ohne vorgängige Operation


Bisher ist unbekannt, welche der beiden Behandlungskonzepte für Sie als Patientin/Patient einen größeren Vorteil erbringt. Ziel dieser klinischen Studie ist es zu untersuchen, welche Nutzen und welche Risiken diese beiden Behandlungskonzepte beim wiederkehrenden Glioblastom für die Patient:innen haben.

 

LoG-Glio-Register
Das Log-Glio-Register ist eine multizentrische Registerstudie zum epidemiologischen und biologischen Erkrankungsprofil bei Gliomen WHO° I-III sowie zum klinischen Verlauf bei niedriggradigen Hirntumoren. Die LoG-Glio- Epidemiologie und Outcome-Studie (LoG-Glio).

Teilnehmen können an der Studie alle Patient:innen mit einem sogenannten niedriggradigen Gliom (WHO°II), welche über 18J.alt sind, einwilligungsfähig und Deutschkenntnisse entsprechend eines Muttersprachlers haben.

Hintergrund und Ziele dieser Studie sind die Untersuchung von Markern mit Einfluss auf Prognose und Therapie, sowie die Untersuchung von Risikofaktoren für die Tumorentstehung oder ein Weiterwachsen des Tumors. Zugleich sollen die bestehenden Therapieoptionen im Rahmen dieser Registerstudie geprüft werden.

 

AkNiPro2 - Studie
Bei der AkNiPro2 Studie handelt es sich um eine randomisierte, multizentrische, zweiarmige, offene Phase-III-Studie mit verblindeter Expertenprüfung und zweistufiger Zwischenanalyse.

Erwachsene mit der Indikation zur mikrochirurgischen Entfernung von Vestibularisschwannomen (Koos I-IV) und brauchbarem präoperativem Hörvermögen (Gardner-Robertson-Skala (GR) 1-3) können an der Studie teilnehmen und werden entweder der Therapie (intravenöses Nimodipin 1-2 mg/h vom Tag vor der Operation bis zum fünften postoperativen Tag und Standardversorgung) oder der Kontrollgruppe (nur Operation und Standardversorgung) zugewiesen.

Der primäre Endpunkt der Studie ist die postoperative Hörfunktion, die vor der Entlassung nach GR 1-3 bzw. GR 4-5 (binär) beurteilt wird. Die Hörfunktion wird durch prä- und postoperative Audiometrie mit Sprachdiskrimination bestimmt, die von einem verblindeten Gutachter ausgewertet wird.

Darüber hinaus wird das von Patient:innen angegebene, subjektive Erleben anhand standardisierter Fragebögen analysiert.

 

TIGER PRO Active Studie
Studie zur Anwendung von TTFields in der klinischen Routine unter Monitoring von täglicher Aktivität, Schlafqualität und neurokognitiver Funktion bei Patientinnen und Patienten mit einem neudiagnostizierten Glioblastom (GBM) in Deutschland im Rahmen des TIGER PRO Studienprogramms (TIGER PRO-Active-Studie, englischer Kurztitel: TTFields In GErmany in Routine clinical care PROgram-Active).

 

Datenbank periselläre Tumoren/Schädelbasistumoren mit endoskopischer endonasaler Therapie

 

Durch diese Studie soll eine Auswertung des OP- Verfahrens mit besonderer Beachtung der endoskopischen Darstellung, der anatomischen Strukturen und des Tumors (3D Darstellung) erfolgen.

 

Zudem soll eine Betrachtung des Einflusses gerinnungshemmender Medikamente auf die Nachblutungsrate (in Absprache mit Neurologie/Kardiologie), vorausgesetzt, dass diese Medikamente vor der Operation eingenommen wurden (z.B. bei vorangegangenem Schlaganfall, Herzinfarkt oder Durchblutungsstörungen) erfolgen.

 

Des Weiteren soll eine Erforschung der Lebensqualität nach operativen Eingriffen (Beeinträchtigungen der Nasenatmung/ Riechen) stattfinden. Außerdem soll eine Analyse des Behandlungs- und Operationsergebnisses im Verlauf nach der Operation, Molekulare Charakteristiken von Tumoren und der Bezug zu Beschwerden sowie dem Krankheitsverlauf durchgeführt werden.

 

Abgeschlossene Studien:

 

5-ALA-Studie
Die 5-ALA-Studie untersucht den Einfluss der intraoperativen MRT-Bildgebung auf das Reaktionsausmaß bei Patient:innen mit neu diagnostizierten Glioblastomen. Das Glioblastoma multiforme WHO IV° ist ein hochmaligner Tumor. Eine möglichst vollständige Exstirpation des Tumorgewebes ist ein wichtiger Faktor der den weiteren Verlauf der Erkrankung beeinflusst. Der aktuelle operative Standard ist die fluoreszenz-gestützte Resektion mit Gliolan/5-ALA das die Patientin oder der Patient vier bis sechs Stunden vor OP-Beginn in 100ml aufgelöst trinkt. Diese moderne intraoperative Bildgebung wird zur Diagnostik und Lokalisierung von Tumorresten maligner Gliome während des Eingriffes verwendet. Diese Tumore wachsen primär infiltrierend und die proliferierenden Tumorränder sind oft nicht vom Hirngewebe unterscheidbar. Die Tumorzellen nehmen diesen Wirkstoff auf und können intraoperativ durch Wechsel am Mikroskop auf eine bestimmte Wellenlänge besser von den gesunden Zellen abgegrenzt werden.

 

TIGER-Studie
Ist eine multizentrische, prospektive nicht-interventionelle  Studie zur Anwendung von Tumortherapiefeldern (TTFields) in der klinischen Routine bei Patient:innen mit einem neu diagnostizierten Glioblastom (GBM) in Deutschland.


Tumortherapiefelder sind eine in Entwicklung befindliche Behandlungsform bei einer Form des Glioblastoms. Dabei werden elektromagnetische Wechselfelder im Langwellenbereich über äußere Elektroden auf den erkrankten Körperbereich gerichtet. So soll das Wachstum krebsartiger Tumoren gehemmt werden.

 

NOA-13/Registerstudie
Die NOA-13-Studie ist eine prospektive Registerstudie, die die Behandlung von Patient:innen mit einem primären ZNS-Lymphom erfasst. Über die Standardbehandlung hinaus sind regelmäßige Nachkontrollen über die Dauer von 5 Jahren vorgesehen.


Eingeschlossen werden alle Patient:innen mit nicht spezifisch vorbehandeltem primärem ZNS-Lymphom, bei denen einen leitliniengerechte, d.h. Methotrexat-basierte Hochdosis-Chemotherapie ohne Ganzhirnbestrahlung geplant ist.
Erfasst werden sollen Therapieansprechen (Tod unter Therapie, Progress, Stabile Erkrankung, partielle Remission (PR), komplette Remission (CR)), progressionsfreies und Gesamtüberleben (PFS, OS) und die Toxizität nach WHO-Grad.


NOA-23 / EORTC 1634 (PersoMed-I) Studie
Wir untersuchen in dieser Studie, ob eine personalisierte, risikoangepasste Therapie bei post-pubertären und erwachsenen Patienten, mit neu diagnostiziertem Medulloblastom, die Therapieergebnisse verbessert und die Toxizität bei post-pubertären Patienten mit Medulloblastom reduziert.

Es wird davon ausgegangen, dass klinische Daten, Daten aus der Magnetresonanztomographie (MRT) und der voxelbasierten Strahlentherapieplanung sowie Biomarker aus Flüssigbiopsien und Tumorgewebeproben so verarbeitet werden können, dass Diagnose und Behandlung verbessert und die Toxizität verringert werden können.

 

Ziel dieser Studie ist es, nachzuweisen, dass eine personalisierte, risikoangepasste Therapie die Ergebnisse verbessert und die Toxizität bei postpubertären Patienten mit Medulloblastom reduziert.


__________

Bei Fragen zu unseren Studien wenden Sie sich bitte an Marianne Kimpán.

Neben den internen Ansprechpartnern des Onkologischen Zentrums arbeiten wir
im Neuroonkologischen Zentrum mit folgenden Partnern zusammen:

Neben den externen Ansprechpartnern des Onkologischen Zentrums arbeiten wir im Neuroonkologischen Zentrum mit folgenden Partnern zusammen:

  • Klinik für Nuklearmedizin
    Universitätsklinikum Jena
    Webseite

 

  • Hirntumor-Referenzzentrum
    Universitätsklinikum Bonn
    Webseite

 

 

  • Neuropathologie
    Pathologisches Institut
    Universitätsklinikum Heidelberg
    Webseite

 

Unsere kooperierenden, externen Ansprechpartner des Onkologischen Zentrums finden Sie hier.

Leitlinien für Ärzte

Leitlinienprogramm Onkologie

Die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V. (AWMF), die Deutsche Krebsgesellschaft e.V. (DKG) und die Deutsche Krebshilfe arbeiten kontinuierlich an einem Leitlinienprogramm Onkologie. Aus den Leitlinien ergeben sich für Patienten Entscheidungshilfen zur angemessenen Vorgehensweise bei speziellen Gesundheitsproblemen. Sie sollen Qualität, Transparenz und den Transfer von der Wissenschaft in die breite onkologische Versorgung fördern.



Weitere Infos erhalten Sie hier:

► Leitlinienprogramm Onkologie

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Tel: 0361 781-0
Fax: 0361 781-1002