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Telefon: 0611 43-2415
Fax: 0611 43-2906
Wir bieten das gesamte Spektrum der modernen Kardiologie – von der nicht-invasiven Diagnostik über komplexe Koronar- und Klappeninterventionen bis zur Versorgung akuter Herzinfarkte. Bei einem Herzinfarkt ist unser Heart-Team rund um die Uhr für Sie da – die Aufnahme erfolgt über unsere zertifizierte Chest-Pain-Unit in der Zentralen Notaufnahme.
Transfemorale kathetergestützte Aortenklappen-Implantation (TAVI)
Die kathetergestütze Aortenklappenimplantation hat sich in den letzten Jahren etabliert und ist mittlerweile ein gängiges Verfahren. Dabei kann die Eröffnung des Brustkorbes vermieden werden. Mittels dieses schonenden Verfahrens wird nach Punktion der Leistenarterien die neue biologische Klappe eingeführt und unter ständiger Röntgenkontrolle implantiert. Das Verfahren ist für ältere Patient:innen und solche mit erhöhtem perioperativem Risiko vorgesehen. Dieses therapeutische Verfahren wird in Kooperation mit der Herzchirurgischen Abteilung am Helios Klinikum Siegburg angeboten. Die umfangreiche präoperative Diagnostik wie Ultraschall, Herzkatheter und Computertomographie erfolgt in unserer kardiologischen Abteilung, die Klappenimplantation selbst im Helios Klinikum Siegburg mit einem erfahrenen herzchirurgischen Team im Hintergrund.
Minimalinvasive Reparatur der Mitral- und Trikuspidalklappe
In unserer Abteilung bieten wir die interventionelle Behandlung von Mitral- und Trikuspidalklappenerkankungen an.
Mitraclip
Die minimal-invasive Behandlung der undichten Mitralklappe mittels eines oder mehrerer Mitraclips mit welchen die Segel der Mitralklappe eingeklemmt werden, sorgt dafür, dass die bestehende Undichtigkeit in den meisten Fällen erheblich reduziert wird. So kann Patient:innen mit einem hohen perioperativen Risiko im Rahmen eines chirurgischen Mitralklappeneingriff eine echte Alternative angeboten werden.
Triclip
Mittels eines ähnlichen Verfahrens kann nach Triclip-Implantation die Undichtigkeit der Trikupsidalklappe ebenfalls erfolgreich therapiert werden.
Beide Eingriffe erfolgen im Herzkatheterlabor in Vollnarkose mit der Unterstützung der Abteilung für Anästhesie.
Interventioneller Verschluss eines Vorhofseptumdefektes
Der interventionelle Verschluss ist eine gängige Methode zur Behandlung angeborener Defekte der Herzscheidewand. Behandelt werden vor allem junge Menschen nach einem Schlaganfall ungeklärter Ursache, die an einem persistierenden Foramen ovale (PFO) leiden. Auch größere Defekte an der Vorhofscheidewand, welche als Vorhofseptumsdefekt (ASD) bezeichnet werden und einen Schlaganfall sowie Herzschwäche begünstigen können, behandeln wir mit dieser Methode.
Wir bieten diese Behandlungsmethode in enger Zusammenarbeit mit der Abteilung für Neurologie an. Nach Diagnosestellung mittels transösophagealer Echokardiographie und entsprechender Indikationsstellung wird der Eingriff in unserem Herzkatheterlabor in Narkose durchgeführt. Beim interventionellen Verschluss wird eine Art „Schirmchen“ an die betroffene Stelle angebracht und der Defekt somit verschlossen.
Implantation eines Vorhofohrverschlusses
Vorhofflimmern ist eine der häufigen Herzrhythmusstörungen und erfordert die dauerhafte Einnahme gerinnungshemmender Medikamente, um das Risiko eines Schlaganfalls zu minimieren. In einigen Fällen besteht aufgrund weiterer Erkrankungen ein erhöhtes Blutungsrisiko, welches durch diese Medikamente potenziert wird. Bei solchen Patient:innen kann es zu lebensgefährlichen Blutungen kommen. Als Alternative zu der medikamentösen Therapie eignet sich die Implantation eines Vorhofohrokkluders. Hierbei wird minimalinvasiv nach Punktion der Herzscheidewand das Vorhofohr mit einem „Stöpsel“ verschlossen und somit das Risiko eines Schlaganfalls erheblich reduziert und auf die weitere gerinnungshemmende Medikation verzichtet.
(0611) 43-2188
Für Ärzt:innen, Einweisende und Studierende: Hier finden Sie alle Formulare und Informationen auf einen Blick.
Hotline für Ärzt:innen während der Dienstzeiten: 0611 43-2416
Notfall-Einweisung
Während der Dienstzeiten erreichen Sie uns über die Ärzte-Hotline, außerhalb der Dienstzeiten über die Zentrale Notaufnahme. Bitte weisen Sie Notfallpatient:innen mit dem Rettungsdienst in unsere Zentrale Notaufnahme ein – gern auch mit vorheriger Kontaktaufnahme zur diensthabenden Oberärztin bzw. zum diensthabenden Oberarzt.
Geplante (elektive) Aufnahme
Für die geplante Aufnahme von kardiologischen Patient:innen füllen Sie bitte den Anmeldebogen aus und faxen ihn an die dort angegebene Nummer.
Jeden zweiten Dienstag findet eine Heart-Team-Sitzung mit den Kolleg:innen aus der HTG der Uniklinik Mainz statt. Auch niedergelassene Kolleg:innen können gerne teilnehmen und Patient:innen vorstellen. Bei Fragen oder Anmeldung bitten wir um vorherige Absprache.
Telefon: (0611) 43-2415
- In unserer Klinik findet in zwei-wöchentlichem Turnus dienstags von 16 - 17 Uhr eine interne Fortbildung statt. Im Rahmen der 2-wöchentlichen Fortbildung werden aktuelle kardiologische Themen diskutiert.
- Außerdem findet im Rahmen der klinikübergreifenden Besprechung jeden Montag eine Fallbesprechung statt.
- Darüber hinaus werden in unserer Klinik Echokardiographie-Kurse der DGK angeboten. Eine Anmeldung hierzu kann über die DGK erfolgen.
Sind Sie an einer Famulatur oder einer Hospitation in unserer Klinik interessiert? Eine kurze schriftliche Bewerbung können Sie gern per E-Mail einreichen.
Anfangs verursacht er keine Beschwerden, dennoch stellt er weltweit eines der größten Gesundheitsrisiken dar: Bluthochdruck. Allein in Deutschland haben mehr als 30 Millionen Menschen einen zu hohen Blutdruck – die Folgeerkrankungen mit Schäden am Herz-Kreislaufsystem und anderen Organen sind in Deutschland Todesursache Nummer 1.