Wir bieten das gesamte Spektrum der modernen Kardiologie – von der nicht-invasiven Diagnostik über komplexe Koronar- und Klappeninterventionen bis zur Versorgung akuter Herzinfarkte. Unser erfahrenes Team vereint umfassende kardiologische Expertise mit moderner Diagnostik und Therapie. Ärzt:innen und Pflegekräfte arbeiten eng zusammen und begleiten unsere Patient:innen kompetent und persönlich.
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Telefon für Patient:innen: 0611 43-2415
Fax: 0611 43-2906
Erreichbarkeit: Montag bis Freitag von 8:00 - 16:00 Uhr
Wir bieten Ihnen eine umfassende kardiologische Versorgung mit moderner Diagnostik, individuellen Therapiekonzepten und einem breiten Spektrum an interventionellen Behandlungen.
Unsere technische Ausstattung
Zur optimalen Versorgung sowohl im Notfall wie auch im Rahmen einer planmäßigen Vorstellung in unserer Klinik stehen zwei Herzkatheterlabore und bald auch noch der Hybrid-OP zu Verfügung. Diese sind technisch auf dem neuesten Stand und bieten das volle Spektrum der invasiven Diagnostik und Therapie an.
Diagnostik der Herzkranzgefäße
Hier werden vor allem die Linksherzkatheteruntersuchung zur Beurteilung der Herzkranzgefäße und Vorbeugung bzw. Behandlung eines Herzinfarktes durchgeführt. Im Rahmen der Beurteilung kommen Spezialverfahren zum Einsatz wie der intravaskuläre Ultraschall (IVUS) und die Bestimmung der hämodynamischen Relevanz einer Verengung der Herzkranzgefäße (FFR/IFR).
Behandlung der koronaren Herzkrankheit
Im Rahmen der Behandlung der koronaren Herzkrankheit erfolgen nach entsprechender Indikationsstellung:
- die Ballonangioplasie (PTCA) und
- die Implantation medikamentenbeschichteter Gefäßstützen (Stents)
Bei komplexen Eingriffen können unter anderem Spezialverfahren wie die Rotablation und das Shockwave Verfahren zur Plaquemodifizierung durchgeführt werden.
Die Behandlung chronisch verschlossener Herzkranzgefäße (CTO) gehört ebenfalls zu unserem Spektrum.
24-Stunden-Bereitschaft bei Herzinfarkt
Die Klinik bietet eine 24-Stunden Herzkatheterbereitschaft für die Versorgung akuter Herzinfarkte. Die Vorstellung kann rund um die Uhr in unserer zertifizierten Chest-Pain-Unit in der Zentralen Notaufnahme oder bei kritisch kranken Patient:innen unter anderem direkt auf der Interdisziplinären Intensivstation erfolgen. Durch die räumliche Nähe und enge interdisziplinäre Zusammenarbeit wird die bestmögliche Versorgung garantiert.
Weitere Diagnostik
Darüber hinaus bieten wir in unseren Herzkaheterlaboren die invasive Diagnostik von Herzmuskel- und Herzklappenerkrankungen im Anschluss an die nicht-invasive Bildgebung mittels Ultraschalls/CT/MRT an. Invasive Eingriffe wie die Muskelbiopsie bei unklarer Herzmuskelerkrankung oder die intrakoronare Alkoholablation zur Behandlung der hypertrophen Kardiomyopathie (HCM) gehören ebenfalls zum Spektrum.
Die diagnostische Rechtsherzkaheteruntersuchung im Rahmen der Diagnostik der pulmonalen Hypertonie, Herzklappenerkrankungen und angeborenen Herzerkrankungen sowie die therapeutische Anwendung im Rahmen der mechanischen Thrombektomie bei schwerer Lungenarterienembolie sind ebenfalls Teil des interventionellen Portfolios unserer Klinik.
Transfemorale kathetergestützte Aortenklappen-Implantation (TAVI)
Die kathetergestütze Aortenklappenimplantation hat sich in den letzten Jahren etabliert und ist mittlerweile ein gängiges Verfahren. Dabei kann die Eröffnung des Brustkorbes vermieden werden. Mittels dieses schonenden Verfahrens wird nach Punktion der Leistenarterien die neue biologische Klappe eingeführt und unter ständiger Röntgenkontrolle implantiert. Das Verfahren ist für ältere Patient:innen und solche mit erhöhtem perioperativem Risiko vorgesehen. Dieses therapeutische Verfahren wird in Kooperation mit der Herzchirurgischen Abteilung am Helios Klinikum Siegburg angeboten. Die umfangreiche präoperative Diagnostik wie Ultraschall, Herzkatheter und Computertomographie erfolgt in unserer kardiologischen Abteilung, die Klappenimplantation selbst im Helios Klinikum Siegburg mit einem erfahrenen herzchirurgischen Team im Hintergrund.
Minimalinvasive Reparatur der Mitral- und Trikuspidalklappe
In unserer Abteilung bieten wir die interventionelle Behandlung von Mitral- und Trikuspidalklappenerkankungen an.
Mitraclip
Die minimal-invasive Behandlung der undichten Mitralklappe mittels eines oder mehrerer Mitraclips mit welchen die Segel der Mitralklappe eingeklemmt werden, sorgt dafür, dass die bestehende Undichtigkeit in den meisten Fällen erheblich reduziert wird. So kann Patient:innen mit einem hohen perioperativen Risiko im Rahmen eines chirurgischen Mitralklappeneingriff eine echte Alternative angeboten werden.
Triclip
Mittels eines ähnlichen Verfahrens kann nach Triclip-Implantation die Undichtigkeit der Trikupsidalklappe ebenfalls erfolgreich therapiert werden.
Beide Eingriffe erfolgen im Herzkatheterlabor in Vollnarkose mit der Unterstützung der Abteilung für Anästhesie.
Interventioneller Verschluss eines Vorhofseptumdefektes
Der interventionelle Verschluss ist eine gängige Methode zur Behandlung angeborener Defekte der Herzscheidewand. Behandelt werden vor allem junge Menschen nach einem Schlaganfall ungeklärter Ursache, die an einem persistierenden Foramen ovale (PFO) leiden. Auch größere Defekte an der Vorhofscheidewand, welche als Vorhofseptumsdefekt (ASD) bezeichnet werden und einen Schlaganfall sowie Herzschwäche begünstigen können, behandeln wir mit dieser Methode.
Wir bieten diese Behandlungsmethode in enger Zusammenarbeit mit der Abteilung für Neurologie an. Nach Diagnosestellung mittels transösophagealer Echokardiographie und entsprechender Indikationsstellung wird der Eingriff in unserem Herzkatheterlabor in Narkose durchgeführt. Beim interventionellen Verschluss wird eine Art „Schirmchen“ an die betroffene Stelle angebracht und der Defekt somit verschlossen.
Implantation eines Vorhofohrverschlusses
Vorhofflimmern ist eine der häufigen Herzrhythmusstörungen und erfordert die dauerhafte Einnahme gerinnungshemmender Medikamente, um das Risiko eines Schlaganfalls zu minimieren. In einigen Fällen besteht aufgrund weiterer Erkrankungen ein erhöhtes Blutungsrisiko, welches durch diese Medikamente potenziert wird. Bei solchen Patient:innen kann es zu lebensgefährlichen Blutungen kommen. Als Alternative zu der medikamentösen Therapie eignet sich die Implantation eines Vorhofohrokkluders. Hierbei wird minimalinvasiv nach Punktion der Herzscheidewand das Vorhofohr mit einem „Stöpsel“ verschlossen und somit das Risiko eines Schlaganfalls erheblich reduziert und auf die weitere gerinnungshemmende Medikation verzichtet.
(0611) 43-2188
Für Ärzt:innen, Einweisende und Studierende: Hier finden Sie alle Formulare und Informationen auf einen Blick.
Jeden zweiten Dienstag findet eine Heart-Team-Sitzung mit den Kolleg:innen aus der HTG der Uniklinik Mainz statt. Auch niedergelassene Kolleg:innen können gerne teilnehmen und Patient:innen vorstellen. Bei Fragen oder Anmeldung bitten wir um vorherige Absprache.
Telefon: (0611) 43-2415
- In unserer Klinik findet in zwei-wöchentlichem Turnus dienstags von 16 - 17 Uhr eine interne Fortbildung statt. Im Rahmen der 2-wöchentlichen Fortbildung werden aktuelle kardiologische Themen diskutiert.
- Außerdem findet im Rahmen der klinikübergreifenden Besprechung jeden Montag eine Fallbesprechung statt.
- Darüber hinaus werden in unserer Klinik Echokardiographie-Kurse der DGK angeboten. Eine Anmeldung hierzu kann über die DGK erfolgen.
Sind Sie an einer Famulatur oder einer Hospitation in unserer Klinik interessiert? Eine kurze schriftliche Bewerbung können Sie gern per E-Mail einreichen.
Anfangs verursacht er keine Beschwerden, dennoch stellt er weltweit eines der größten Gesundheitsrisiken dar: Bluthochdruck. Allein in Deutschland haben mehr als 30 Millionen Menschen einen zu hohen Blutdruck – die Folgeerkrankungen mit Schäden am Herz-Kreislaufsystem und anderen Organen sind in Deutschland Todesursache Nummer 1.
65199 Wiesbaden