Helios Klinikum Erfurt stärkt Position des Ärztlichen Direktors

Helios Klinikum Erfurt stärkt Position des Ärztlichen Direktors

Erfurt

Medizinische Herausforderungen des sich wandelnden Klinikmarktes sollen künftig noch zügiger und geschlossener bewältigt werden.

Das Helios Klinikum Erfurt stärkt die ärztliche Leitung des Hauses: Prof. Dr. med. Dirk Eßer, Chefarzt der Klinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde (HNO) und seit 2006 Ärztlicher Direktor des Klinikums, wird seine Funktion als Ärztlicher Direktor künftig hauptamtlich ausüben. „Dirk Eßer ist bereits seit zwölf Jahren ein starker Partner der Klinikgeschäftsführung“, sagt Dr. Mate Ivancic, Regionalgeschäftsführer der Helios Region Mitte. „Mit seiner ärztlichen Expertise und durch seine hohe Reputation innerhalb und außerhalb des Hauses konnten wir vieles bewegen und gemeinsam mit allen Mitarbeitern das Helios Klinikum Erfurt zum - nach Zahl der Patientenbehandlungen - größten Krankenhaus in Thüringen machen. Diese exzellente Zusammenarbeit zwischen Medizin und Management wollen wir nun auf Basis der erweiterten Position des Ärztlichen Direktors intensivieren“, so Dr. Ivancic. Seine Stellung als Chefarzt der HNO wird Professor Eßer dafür aufgeben. Aus diesem Grund wird die Stelle ausgeschrieben und nach einem Auswahlverfahren besetzt. Bis zu einer Nachbesetzung wird Professor Eßer noch beide Funktionen ausüben.

„Unser Ziel ist es, die medizinischen Herausforderungen des sich wandelnden Klinikmarktes künftig noch zügiger und geschlossener zu bewältigen, als wir dies in der Vergangenheit bereits getan haben“, sagt der Ärztliche Direktor. „Dabei stehen Patienteninteresse und Patientenwohl immer an erster Stelle“. Dem Helios Klinikum Erfurt komme dabei aufgrund seiner Größe und seiner zwanzigjährigen Zugehörigkeit zur Helios Gruppe eine Vorbildfunktion im Unternehmen zu. „Diesem Anspruch wollen wir noch stärker gerecht werden.“

Die Entwicklung der gesundheitspolitischen Anforderungen und deren Umsetzung im ambulanten und stationären Bereich werden immer komplexer. Damit wird auch das Aufgabengebiet des Ärztlichen Direktors eines Großkrankenhauses immer umfangreicher und vielfältiger. „Daher ist die Einrichtung eines Vollzeitdirektorats nur folgerichtig“, so Professor Eßer.

Ein Fokusthema der nächsten Jahre werde sein, die Netzwerkbildung unter den Helios Kliniken und anderen Klinikpartnern weiterzuentwickeln und zu fördern. Hier gehe es insbesondere, darum hochspezifische operative Eingriffe mit der erforderlichen intensivmedizinischen Betreuung an geeigneten Standorten zu zentrieren (Beispiel Pankreasoperationen), um eine exzellente Qualität sicherzustellen. Darüber hinaus gelte es, die ambulanten und stationären Bereiche zunehmend zu verzahnen, aber auch, den fortschreitenden Einzug der Digitalisierung in die Krankenhauswelt zu begleiten und gemeinsam mit den Mitarbeitern zu gestalten. „Bei all dem muss natürlich das Patienteninteresse im Mittelpunkt stehen.