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Erfurt , 260422 , Helios Klinikum Erfurt ,Nuklearmedizin 
Foto: Bild13/Helios Kliniken

Sonografie der Schilddrüse

In der Schilddrüse können Knoten auftreten, die häufig durch einen chronischen Jodmangel und eine familiäre Veranlagung verursacht werden. In der Regel sind sie gutartig, können aber ab einer gewissen Größe sicht- und tastbar sein oder Beschwerden (Engegefühl am Hals, Schluckbeschwerden) verursachen. Daneben sind diffuse Gewebeveränderungen möglich, die häufig mit einer Über- oder Unterfunktion einhergehen. Diese Veränderungen sind im Ultraschall sichtbar. Somit werden Größe, Lage und Struktur der Schilddrüse bestimmt und Knoten ausgemessen.

Vorbereitung und Durchführung:

 

Sie können Ihre normalen Mahlzeiten einnehmen. Bitte tragen Sie eine Oberbekleidung, die einen zügigen Untersuchungsbeginn ermöglicht. Ein T-Shirt mit weitem Ausschnitt, ein Pullover oder eine Strickjacke mit Reißverschluss haben sich bewährt. Legen Sie bitte bereits im Wartebereich Ihre Jacke, Halstücher und -ketten etc. ab. Ohrringe können belassen werden.

 

Vor der Sonografie erfragen wir Angaben zum Krankheitsverlauf wie besipielsweise:

  • bisherige Operationen/ Radiojodtherapien;
  • frühere- Medikamente mit Dosierung und Einnahmedauer;
  • Laborwerte (falls vorhanden).

 

Die Informationen dienen dazu, Ihre Erkrankung einzuschätzen und Therapieempfehlungen auszusprechen. Bitte bereiten Sie sich bereits zu Hause auf diese Fragen vor und machen sich ggf. Notizen, die Sie zum Gespräch mit der Ärztin/dem Arzt griffbereit haben.

 

Die Untersuchung selbst erfolgt in Rückenlage. Dabei wird der Oberkörper so auf einem Kissen positioniert, dass der Hals überstreckt ist. Sollten Sie Probleme mit dieser Lagerung haben, wird sie natürlich angepasst. Die Sonografie dauert etwa fünf bis zehn Minuten. Der Befund geht innerhalb von zwei bis drei Tagen per Post an Ihre überweisende Ärztin/Ihren überweisenden Arzt.

Das müssen unsere Patient:innen mitbringen

  • Überweisungsschein
  • Krankenkassenkarte
  • zwingend bereits existierende externe Vorbefunde
  • ggf. Lese- und Hörhilfen