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Die Nuklearmedizin liefert funktionelle und molekulare Informationen, die für präzise Diagnostik und individualisierte Therapien unverzichtbar sind. Unser Angebot umfasst moderne Bildgebung sowie therapeutische Verfahren auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft.
Auch bei nicht-onkologischen Erkrankungen, beispielsweise Entzündungen im Körper, bestimmten rheumatischen Erkrankungen oder neurodegenerativen Erkrankungen (Demenz) kann eine PET/CT Diagnostik in ausgewählten Fällen einen sinnvollen Beitrag zur Therapiesteuerung leisten.
Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie Fragen haben!
Nuklearmedizinische Therapien erfordern in den meisten Fällen eine Unterbringung auf einer speziellen nuklearmedizinischen Station. Ein Grund dafür ist, dass nach der Verabreichung des radioaktiven Therapiemedikamentes ein Teil der Strahlung den Körper verlässt – der Patient „strahlt“. Da umgebende Personen vor dieser Strahlung geschützt werden müssen, schreibt das Strahlenschutzgesetz vor, dass diese Patienten die nuklearmedizinische Station während der Therapie nicht verlassen dürfen. Gleichzeitig dürfen außenstehende Personen die Station nicht betreten, sodass ein Besuch der Patienten grundsätzlich ausgeschlossen ist. Erst wenn ein gesetzlich festgelegter Grenzwert erreicht ist, erfolgt die gefahrlose Entlassung der Patienten in den häuslichen Bereich. Ein weiterer Grund für die Unterbringung auf der nuklearmedizinischen Station ist die Ausscheidung radioaktiver Substanzen über Urin, Schweiß und Speichel. Die Ausscheidungen werden durch eine spezielle Art Klärwerk (Abklinganlage) im Gebäude aufbereitet und erst nach entsprechender Freigabe in die Kanalisation abgeleitet – dieser Vorgang bleibt für die Patienten jedoch unbemerkt.
Die Aufenthaltszeit auf der nuklearmedizinischen Station richtet sich nach den gesetzlichen Vorgaben. Im Vorfeld der Therapie wird die zu erwartende Dauer im Rahmen des Aufklärungsgesprächs erläutert und besprochen.
Die nuklearmedizinische Station befindet sich im Gebäude 4 (gemeinsam mit der Klinik für Strahlentherapie). Möchten Sie telefonischen Kontakt mit der nuklearmedizinischen Station aufnehmen, ist dies unter (0361) 781-3469 möglich. Bitte beachten Sie jedoch, dass die Station aktuell nicht durchgängig geöffnet ist.
Herr PD Dr. med. Thomas Winkens hält regelmäßige Vorlesungen im Studiengang der Humanmedizin der Health and Medical University Erfurt (HMU). Darüber hinaus ist das Absolvieren einer Famulatur und eines Tertials im Praktischen Jahr (PJ) in unserer Klinik möglich – sprechen Sie uns gerne an!
Die Klinik für Nuklearmedizin im Helios Klinikum Erfurt steht unter neuer Leitung: Priv.-Doz. Dr. med. Thomas Winkens hat die Position des Chefarztes übernommen. Er folgt auf Dr. med. Elke Conrad, die nach mehr als 35 Jahren engagierter, verantwortungsvoller und wegweisender Tätigkeit als Chefärztin in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet wurde.