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Proktologie

Hilfe bei After- und Enddarmproblemen

Hilfe bei After- und Enddarmproblemen

Schmerzen am Po sind für viele immer noch ein Tabuthema. Und das, obwohl in Deutschland rund jeder zweite der über 50-Jährigen damit zu tun hat. Meist können bereits kleine medizinische Maßnahmen Linderung oder sogar Heilung verschaffen.

Proktologie

Ob Blutungen, Juckreiz, Schmerzen oder Stuhlinkontinenz – alle diese Beschwerden werden zunächst einmal ambulant abgeklärt. Der Proktologe versucht immer zuerst, dem Betroffenen eventuelle Berührungsängste nehmen. Da viele Patienten nicht gewohnt sind, über ihre Probleme „unter der Gürtellinie“ zu sprechen, findet deshalb zunächst ein erstes Kennenlern-Gespräch statt. In diesem Zusammenhang erfährt der Patient, dass sämtliche Untersuchungsschritte völlig schmerzfrei und ohne Notwendigkeit einer Narkose möglich sind.

Der Proktologe behandelt alle auftretenden Erkrankungen am und im After und im Bereich des Mastdarms. Bei der Untersuchung und Behandlung wird auf ein umfassendes und modernes diagnostisches Spektrum zurückgegriffen. Es schließt endoskopische und sonographische Methoden zur Darmuntersuchung ebenso ein wie funktionelle Untersuchungen des Schließmuskels.

Die besonderen Schwerpunkte der Proktologie an der Helios Klinik Attendorn sind neben den etablierten Behandlungen von Hämorrhoiden, Analfissuren (Afterriss), Fisteln etc. die Schwäche des Beckenbodens, die Hilfe bei Obstipation (Verstopfung) sowie auch bei Durchfällen. Auch Inkontinenzprobleme (Stuhlhalteschwäche) werden behandelt.

 

Was kann die Proktologie?

  • Hämorrhoidalleiden: konservativ ( Sklerosierungstherapie), oder operativ wie z.B. Milligan-Morgan, Ferguson, Fansler-Arnold, Staplerverfahren (OP nach Longo)
  • Exzision Perianalvenenthrombose
  • Mariskenentfernung (Mariskektomie)
  • Condyloma acuminata (Feigwarzen)
  • Analfissur: konservativ-medikamentös, operativ, z.B. OP nach Gabriel
  • Analfistel: Fadendrainage, Fistelplug, Fistelexzision, ggfs. mit Sphinkter- und Schleimhautrekonstruktion (Flap)
  • Analabszesse
  • Anal-/ Rektumprolaps, Rektozele: STARR-OP nach Longo, Trans-STARR
  • Stuhlinkontinenz: konservative sowie operative Behandlung (Rekonstruktionsverfahren des Schließmuskels) durch Sakral-Nerven-Stimulation (SNS)
  • Tumorchirurgie: Anal- und Rektumpolypen: Lokale Exzision, transanale endoskopische Mikrochirurgie (TEM)
  • Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen mit Beteiligung des Anus oder Enddarmes
  • Darmspiegelung mit Polypen-Abtragung; beachten Sie hier auch die enge Zusammenarbeit mit den Gastroenterologen in unserem interdisziplinären Bauchzentrum