Achalasie
Bei einer Achalasie öffnet sich der untere Schließmuskel der Speiseröhre beim Schlucken nicht mehr richtig, die Nahrung staut sich. In unserem Achalasiezentrum Niederrhein beraten wir Sie zu allen Behandlungsverfahren.
Barrett-Ösophagus
Bei einem Barrett-Ösophagus hat sich die Schleimhaut der unteren Speiseröhre durch langjährigen Reflux verändert, was das Risiko für Speiseröhrenkrebs erhöht. Wir überwachen sie deshalb regelmäßig mit hochauflösender Endoskopie und gezielten Gewebeproben. Zeigen sich Frühveränderungen, entfernen wir sie endoskopisch und setzen je nach Befund zusätzlich die Radiofrequenzablation (RFA) oder die Hybrid-Argon-Plasma-Koagulation ein, um der Entstehung von Krebs vorzubeugen.
Speiseröhrenkrebs (Ösophaguskarzinom)
Speiseröhrenkrebs macht sich oft erst spät bemerkbar, meist durch Schluckbeschwerden und Gewichtsverlust. Wird der Tumor früh entdeckt, können wir ihn häufig endoskopisch und organerhaltend entfernen, zum Beispiel mit der ESD. Bei fortgeschrittenen Tumoren planen wir die Behandlung gemeinsam mit allen Fachrichtungen in unserem Zentrum für Speiseröhrenkrebs. Engt ein Tumor die Speiseröhre ein, sichert ein Stent das Schlucken und die Ernährung.
Weitere Erkrankungen
Ein Zenker-Divertikel ist eine Aussackung am Übergang vom Rachen zur Speiseröhre, in der sich Nahrung sammeln kann und die das Schlucken erschwert. Wir entfernen es endoskopisch, ohne äußeren Schnitt. Auf die gleiche Weise behandeln wir auch andere Divertikel der Speiseröhre.
Ist die Speiseröhre durch Narben, Entzündungen oder Tumoren verengt, weiten wir sie mit Bougies oder einem Ballon schonend auf. Lässt sich die Engstelle so nicht dauerhaft beheben, überbrücken wir sie mit einem Stent, damit Sie wieder schlucken können.
Manche Tumoren wachsen unter der Schleimhaut der Speiseröhre, zum Beispiel GIST oder Leiomyome, die Beschwerden verursachen. Wir entfernen sie über einen kleinen Tunnel in der Speiseröhrenwand (STER), ohne dass ein äußerer Schnitt nötig ist.
Entleert sich der Magen zu langsam oder verkrampft sich der Muskel am Magenausgang (medizinisch Gastroparese oder Pylorusspasmus genannt), treten Übelkeit und Völlegefühl auf. Häufige Ursachen sind vorangegangene Operationen oder ein langjähriger Diabetes. Wir klären die Störung mit Funktionstests und einem Magenentleerungs-MRT ab. Behandeln können wir sie minimalinvasiv, zum Beispiel mit der G-POEM, bei der wir den Muskel am Magenausgang endoskopisch durchtrennen.
Mo - Mi 09:00 bis 18:00
Do - Fr 09:00 bis 14:00
Sa 09:00 bis 12:00
FAQ
Das hängt vom Stadium der Erkrankung ab. Je nach Befund empfehlen wir eine Kontrolle alle drei bis sechs Monate, einmal im Jahr oder alle drei Jahre. Den passenden Abstand legen wir individuell mit Ihnen fest.
Wenn sie länger als einige Wochen anhalten, zunehmen oder Sie ungewollt abnehmen. Sprechen Sie zunächst mit Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt.
Für unsere gastroenterologische Sprechstunde benötigen Sie eine Überweisung von einer niedergelassenen Gastroenterologin / einem niedergelassenen Gastroenterologen. Für Untersuchungen in unserer Ambulanz benötigen wir eine Krankenhauseinweisung. Bei Fragen sind wir jederzeit gern für Sie da und erklären Ihnen die genauen Formalitäten.