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Endoskopie-Team bei der Arbeit

Klinik für Gastroenterologie

Kompetenzzentrum für interventionelle Endoskopie am Helios Klinikum Krefeld. Wir erkennen und behandeln Erkrankungen von Speiseröhre, Magen, Darm, Galle, Bauchspeicheldrüse und Leber, wo immer möglich schonend und ohne äußeren Schnitt.

Leitung
Unser Schwerpunkt ist die interventionelle Endoskopie. Ergänzt wird sie durch Ernährungsmedizin, Neurogastroenterologie und Funktionsdiagnostik. Dieses ganzheitliche Konzept zeichnet unsere Klinik überregional aus.
Christian Gerges
Chefarzt der Medizinischen Klinik II
Ihr Termin bei uns

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Ambulanz / Termine: 02151 32-2723

Privatsprechstunde: 02151 32-2707

 

Unsere Sprechzeiten und Spezialambulanzen mit allen Kontaktdaten finden Sie im Patientenportal:

Anlaufstelle für komplexe Eingriffe

Unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. med. Christian Gerges ist unsere Klinik internationale Anlaufstelle für komplexe endoskopische Eingriffe. Patientinnen und Patienten kommen aus dem gesamten Bundesgebiet und den benachbarten Grenzregionen zu uns. Als High-Volume-Zentrum verfügen wir über große Erfahrung, auch bei anspruchsvollen Verfahren. Davon profitieren Sie durch hohe Sicherheit und Behandlungsqualität.

Unsere Schwerpunkte

Achalasiezentrum Niederrhein

Achalasie-Behandlung mit allen Verfahren inklusive POEM, ganzheitliche Nachsorge

Erkrankungen von Speiseröhre und Magen

Barrett-Ösophagus, Speiseröhrenkrebs, Zenker-Divertikel, verzögerte Magenentleerung

Gallenwege und Bauspeicheldrüse

Gallensteine, chronische Pankreatitis, Bauchspeicheldrüsenkrebs, Gallengangskarzinom

Erkrankungen nach Organ

Schluckbeschwerden, Sodbrennen oder ein Druckgefühl hinter dem Brustbein klären wir mit moderner Endoskopie und spezieller Funktionsdiagnostik ab. Viele Erkrankungen behandeln wir anschließend direkt endoskopisch, also durch den Mund und ohne äußeren Schnitt.

Achalasiezentrum Niederrhein

Achalasie

Bei einer Achalasie öffnet sich der untere Schließmuskel der Speiseröhre nicht mehr richtig, die Nahrung staut sich. In unserem Achalasiezentrum bieten wir alle Behandlungsverfahren an, von der Ballondilatation über die Botulinumtoxin-Injektion bis zur POEM und Heller-Myotomie, und beraten Sie offen zu Vor- und Nachteilen.

 

  • Barrett-Ösophagus
    Beim Barrett-Ösophagus hat sich die Schleimhaut der unteren Speiseröhre durch langjährigen Reflux verändert. Wir kontrollieren sie regelmäßig und entfernen Frühveränderungen endoskopisch, bevor daraus Krebs entstehen kann. 
  • Speiseröhrenkrebs (Ösophaguskarzinom)
    Speiseröhrenkrebs macht sich oft erst spät bemerkbar, meist durch Schluckbeschwerden. Frühe Tumoren entfernen wir häufig endoskopisch und organerhaltend. Fortgeschrittene Tumoren behandeln wir gemeinsam mit allen Fachrichtungen in unserem Zentrum für Speiseröhrenkrebs.
  • Gastroparese (Magenentleerungsstörung)
    Bei einer Gastroparese entleert sich der Magen verzögert. Übelkeit, frühes Sättigungs- und Völlegefühl sind die Folge. Häufige Ursachen sind vorangegangene Operationen oder ein langjähriger Diabetes. Wir klären die Ursache mit Funktionstests ab und behandeln, wo möglich, minimalinvasiv.

Von der Vorsorge bis zur Behandlung chronischer Entzündungen: Wir untersuchen den gesamten Darm mit modernen endoskopischen Verfahren. Auch große Polypen und frühe Tumoren entfernen wir schonend, ohne Operation.

 

  • Darmpolypen
    Darmpolypen sind Wucherungen der Darmschleimhaut, aus denen sich mit der Zeit Darmkrebs entwickeln kann. Deshalb sollten sie frühzeitig entfernt werden. Auch große oder flache Polypen entfernen wir endoskopisch, etwa mit EMR, ESD oder Vollwandresektion.
  • Darmkrebs
    Darmkrebs ist eine der häufigsten Krebserkrankungen und wird bei der Vorsorge-Darmspiegelung oft schon früh entdeckt. Frühe Tumoren können wir häufig endoskopisch entfernen. Diagnose und weitere Behandlung erfolgen in unserem DKG-zertifizierten Darmkrebszentrum.
  • Morbus Crohn und Colitis ulcerosa
    Morbus Crohn und Colitis ulcerosa sind chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, die meist in Schüben verlaufen. Typisch sind Bauchschmerzen, Durchfall und Müdigkeit. In unserer Spezialambulanz begleiten wir Betroffene langfristig und stimmen die Therapie individuell ab.
  • Reizdarm und Verstopfung
    Bei Reizdarm oder chronischer Verstopfung arbeitet der Darm nicht richtig, ohne dass eine organische Ursache sichtbar ist. Die Beschwerden können den Alltag stark belasten. In unserer Neurogastroenterologie finden wir mit gezielter Funktionsdiagnostik die Ursache und entwickeln eine passende Behandlung.

Gallensteine, Engstellen oder Tumoren der Gallenwege und der Bauchspeicheldrüse behandeln wir überwiegend endoskopisch. Mit Verfahren wie ERCP, Gallengangsspiegelung und Endosonographie stellen wir oft in einem Eingriff die Diagnose und beginnen direkt mit der Behandlung.

 

  • Gallensteine und Gallengangssteine
    Rutschen Gallensteine in den Gallengang, können sie starke Schmerzen, eine Gelbsucht oder Entzündungen auslösen. Wir entfernen sie in den meisten Fällen per ERCP, ohne Operation. Große oder eingeklemmte Steine zertrümmern wir unter direkter Sicht mit der Gallengangsspiegelung (Cholangioskopie).
  • Chronische Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung)
    Bei einer chronischen Pankreatitis entzündet sich die Bauchspeicheldrüse immer wieder. Typisch sind wiederkehrende Oberbauchschmerzen, die in den Rücken ausstrahlen können. Steine und Engstellen im Pankreasgang behandeln wir endoskopisch, unter anderem mit Stents und Drainagen.
  • Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinom)
    Bauchspeicheldrüsenkrebs verursacht lange keine Beschwerden. Mögliche erste Anzeichen sind eine Gelbfärbung der Haut, Oberbauchschmerzen oder ungewollter Gewichtsverlust. Mit der Endosonographie stellen wir eine genaue Diagnose und entnehmen gezielt Gewebeproben. Die Behandlung planen wir gemeinsam mit allen Fachrichtungen in unserem Onkologischen Zentrum.
  • Gallengangskarzinom
    Tumoren der Gallenwege führen häufig zu einer Gelbsucht, weil die Galle nicht mehr abfließen kann. Mit der Gallengangsspiegelung schauen wir direkt in den Gallengang und entnehmen gezielt Gewebeproben. Stents sichern den Galleabfluss und lindern die Beschwerden.

In unserer Leberambulanz betreuen wir Menschen mit akuten und chronischen Lebererkrankungen. Mit modernen Ultraschallverfahren und endoskopischen Untersuchungen klären wir Veränderungen der Leber und der Gallenwege genau ab.

 

  • Fettleber und Leberzirrhose
    Eine Fettleber entsteht häufig durch Übergewicht, Diabetes oder Alkohol und bleibt lange unbemerkt. Unbehandelt kann sie in eine Leberzirrhose übergehen, bei der das Lebergewebe dauerhaft vernarbt. Mit dem Fibroscan messen wir die Steifigkeit der Leber, ohne Nadel und schmerzfrei. So erkennen wir frühzeitig, wie weit die Erkrankung fortgeschritten ist.
  • Primär sklerosierende Cholangitis (PSC) und primär biliäre Cholangitis (PBC)
    PSC und PBC sind seltene, chronische Entzündungen der Gallenwege, die die Leber langfristig schädigen können. Wir kontrollieren die Gallenwege regelmäßig per ERCP und Gallengangsspiegelung und behandeln Engstellen direkt endoskopisch.
  • Lebertumoren, Leberzysten und Leberabszesse
    Veränderungen in der Leber werden oft zufällig bei einer Ultraschalluntersuchung entdeckt. Viele davon sind gutartig, etwa Zysten. Mit Ultraschall und, falls nötig, einer gezielten Punktion klären wir sicher ab, worum es sich handelt. Abszesse und Zysten können wir bei Bedarf über eine Drainage behandeln.

Untersuchungen und Eingriffe

Bei der Darmspiegelung untersuchen wir den Dickdarm mit einem dünnen, flexiblen Endoskop. Sie dient der Krebsvorsorge und der Abklärung von Beschwerden wie Blut im Stuhl oder anhaltenden Verdauungsproblemen. Polypen können wir dabei direkt entfernen. Zur Vorbereitung ist am Vortag eine Darmreinigung nötig. Auf Wunsch erhalten Sie eine Schlafspritze.

Bei der Magenspiegelung untersuchen wir Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm. Sie hilft etwa bei Sodbrennen, Schluckbeschwerden oder Oberbauchschmerzen, die Ursache zu finden. Bitte kommen Sie nüchtern: Ab [X] Stunden vor der Untersuchung sollten Sie nichts mehr essen.

Mit der ERCP stellen wir die Gallenwege und den Bauchspeicheldrüsengang dar und behandeln sie im selben Schritt. So entfernen wir zum Beispiel Steine oder überbrücken Engstellen mit einem Stent. Bei schwierigen Steinen schauen wir mit der Gallengangsspiegelung direkt in den Gallengang. Der Eingriff erfolgt [ambulant oder stationär].

Bei der Endosonographie sitzt ein kleiner Ultraschallkopf an der Spitze des Endoskops. So sehen wir Bauchspeicheldrüse, Gallenwege und die Wandschichten von Speiseröhre, Magen und Darm sehr genau. Gewebeproben können wir in derselben Untersuchung entnehmen.

Bei der peroralen endoskopischen Myotomie (POEM) durchtrennen wir den verkrampften Schließmuskel der Speiseröhre von innen. Der Eingriff erfolgt durch den Mund, ohne äußeren Schnitt. [Fallzahl und Aufenthaltsdauer ergänzen]

Große Polypen und frühe Tumoren in Speiseröhre, Magen und Darm entfernen wir endoskopisch und organerhaltend. Je nach Größe und Lage wählen wir das passende Verfahren. Eine Operation lässt sich so oft vermeiden.

Den Dünndarm erreicht man mit einer normalen Spiegelung nur schwer. Wir machen ihn mit einer Kamerakapsel zum Schlucken oder mit der Doppelballon-Enteroskopie sichtbar. Das hilft zum Beispiel bei unklaren Blutungen oder chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen.

Manche Beschwerden entstehen, weil Speiseröhre, Magen oder Darm nicht richtig arbeiten. Mit hochauflösender Ösophagusmanometrie, Langzeit-pH-Metrie und Atemtests messen wir diese Funktionen genau. Das hilft etwa bei Schluckstörungen, Reflux oder Reizdarm.

Mit rund 10.000 Ultraschalluntersuchungen pro Jahr verfügen wir über große Erfahrung. Neben dem klassischen Ultraschall bieten wir Doppler-Untersuchungen und die Messung der Lebersteifigkeit mit dem Fibroscan an. Punktionen und Drainagen führen wir ultraschallgesteuert durch.

Portrait von Gastroenterologe Prof. Dr. Christian Gerges

Prof. Dr. med. Christian Gerges, Chefarzt der Gastroenterologie am Helios Klinikum Krefeld

Unser Anspruch ist es, auch komplexe Erkrankungen so schonend wie möglich zu behandeln – ohne großen Schnitt und mit kurzer Erholungszeit. Dafür kommen Patientinnen und Patienten aus dem ganzen Bundesgebiet zu uns.“

Weitere Bereiche unserer Klinik

Neurogastroenterologie

Funktionelle Störungen des Magen-Darm-Trakts wie Reizdarm, Reizmagen oder chronische Verstopfung klären wir mit spezieller Funktionsdiagnostik ab und behandeln sie gezielt.

Ernährungsmedizin

Ob Mangelernährung, Unverträglichkeiten oder Ernährung nach einer Operation: Unser Team erstellt mit Ihnen einen passenden Ernährungsplan. Bei Bedarf sichern wir Ihre Ernährung über eine Sonde oder Infusion.

Einblicke in unsere Klinik
Unsere Stationen
Auf unseren gastroenterologischen Stationen versorgen wir Sie kompetent und sind jederzeit für Sie da.
B1B1 – Interdisziplinäre Einheit
Haus B1 (grüner Bereich), 1. OG
Stationsleitung:

Jennifer Rickert

Telefon:

(02151) 32-2435

C1A4 – Wahlleistungsstation
Haus C (oranger Bereich), 4. OG
Stationsleitung:

Katrin Hoeges

Telefon:

(02151) 32-2736

C1B1 – Normalstation
Haus C1 (oranger Bereich), 1. OG
Stationsleitung:

Nuray Karakas-Sever

Telefon:

(02151) 32-2542

Häufige Fragen

FAQ

Für unsere gastroenterologische Sprechstunde benötigen Sie eine Überweisung von einer niedergelassenen Gastroenterologin / einem niedergelassenen Gastroenterologen. Für Untersuchungen in unserer Ambulanz benötigen wir eine Krankenhauseinweisung. Bei Fragen sind wir jederzeit gern für Sie da und erklären Ihnen die genauen Formalitäten.

Gesetzlich Versicherte vereinbaren ihren Termin über unsere Ambulanz unter (02151) 32-2723.

Privatversicherte erreichen uns unter (02151) 32-2707.

Gern können Sie uns auch per E-Mail schreiben:

sekretariatmed2.krefeld@helios-gesundheit.de

Bitte bringen Sie Ihre Krankenversichertenkarte, Ihren aktuellen Medikamentenplan und alle relevanten Vorbefunde mit. Je nach Termin benötigen Sie außerdem Ihre Überweisung oder Ihre Krankenhauseinweisung.

Nein. Sie erhalten in der Regel eine leichte Sedierung, eine sogenannte Schlafspritze. Die Schlafspritze ist keine Vollnarkose: Sie schlafen nur leicht und sind kurz nach der Untersuchung wieder wach.

Ob Sie eine Schlafspritze erhalten, besprechen wir vorab mit Ihnen. Nach einer Schlafspritze dürfen Sie 24 Stunden lang nicht selbst Auto fahren. Bitte kommen Sie deshalb mit einer Begleitperson, die Sie nach der Untersuchung nach Hause bringt. Ihre Begleitperson hinterlässt vor der Untersuchung bei uns ihre Telefonnummer und bestätigt dies mit ihrer Unterschrift.

Viele Untersuchungen sind grundsätzlich ambulant möglich. Ob ein stationärer Aufenthalt sinnvoll ist, hängt von Ihrem Allgemeinzustand und von der Komplexität des Eingriffs ab. Das besprechen wir vor dem Eingriff ausführlich mit Ihnen.

Ja. Unsere gastroenterologische Sprechstunde steht Ihnen auch für eine ärztliche Zweitmeinung offen.

Aktuelles
Helios Klinikum Krefeld | 15.01.2025
Gastroenterologie: Privatdozent Dr. Christian Gerges übernimmt Staffelstab von Prof. Thomas Frieling

Priv.-Doz. Dr. Christian Gerges ist neuer Chefarzt der Medizinischen Klinik II am Helios Klinikum Krefeld. Zuvor war der 43-Jährige als Chefarzt der Endoskopie in der Klinik für Gastroenterologie am Universitätsklinikum Essen tätig. Er folgt auf Prof. Thomas Frieling, der seine leitende Tätigkeit nach fast einem Vierteljahrhundert zum Jahreswechsel beendet hat. Gerges Passion ist die technisch sehr anspruchsvolle interventionelle Endoskopie. 

Helios Klinikum Krefeld
Lutherplatz 40
47805 Krefeld
Kontakt
Tel: 02151 32-0
Fax: 02151 32-20 40