Maximilian ist 27 Jahre alt und seit Mai 2025 Trainee im Programm Einkauf und Logistik bei Helios. Im Interview spricht er darüber, was ihn an der Mischung aus operativer und projektbasierter Arbeit reizt, welche Projekte ihn bisher am meisten geprägt haben und was er zukünftigen Trainees mitgeben möchte.
Warum hast du dich für ein Traineeprogramm bei Helios entschieden?
Als ich damals auf der Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung war und ich das Traineeprogramm Einkauf und Logistik entdeckt habe, wusste ich sofort, dass das Programm für mich ideal ist. Die Mischung aus fachlicher Prägung im Bereich Materialwirtschaft sowie der Entwicklung und Förderung von Führungskompetenz war genau das, wonach ich damals gesucht habe. Meine bisherige Erfahrung im Einkauf von Industriebetrieben hat mich schon sehr geprägt, aber mir fehlte die Perspektive und Möglichkeit, meine Führungskompetenzen weiterzuentwickeln und mich früh für anspruchsvolle Aufgaben zu qualifizieren. Außerdem wollte ich schon immer gerne in system- und versorgungskritischen Bereichen der Wirtschaft arbeiten und bringe von Hause aus ein gewisses medizinisches Interesse mit. Bei Helios arbeitet man tagtäglich daran, die gesundheitliche Versorgung der Patient:innen in allen Häusern zu gewährleisten und mir ist es besonders wichtig, bei der Arbeit einen Sinn zu erkennen. All das hat für mich ein ideales Gesamtpaket gebildet und ich glaube, ich habe noch nie so schnell auf eine Stellenausschreibung reagiert wie in diesem Fall. Bis heute bereue ich nichts daran und meine Erwartungen haben sich definitiv bestätigt.
Wie sieht dein Arbeitsalltag als Trainee aus?
Als Trainee im Bereich Einkauf und Logistik hat man täglich einen sehr ausgewogenen Mix aus operativer Routine und strategischer, projektbasierter Arbeit. Wie stark die beiden Anteile ausfallen, hängt vom aktuellen Einsatz ab, aber dieses Prinzip zieht sich durch das gesamte Programm. Auch, wenn im Tagesgeschäft des Einkaufs und der Kliniklogistik eher operative Aufgaben anfallen, begleite ich parallel meist auch langfristige Projekte zur Optimierung von Prozessen und Materialflüssen im Konzern. Diese Abwechslung ist für mich genau das, was den Reiz darstellt und mir wird nie langweilig. Besonders angesichts der gegenwärtigen Herausforderungen am Markt und in unseren Kliniken gibt es sehr viele Projekte und Workflows, bei denen man sich bereits als Trainee einbringen und diese mitgestalten kann. Man sollte sich aber auch nicht vor routinierter Arbeit scheuen, denn diese Tätigkeiten gewährleisten den reibungslosen Materialfluss in unseren Kliniken und darüber hinaus.
Gibt es Seminare oder Projekte, die dich besonders geprägt haben?
Ja, absolut. Eines meiner ersten Projekte war die Einführung eines neuen medizinischen Artikels in unser Sortiment, die ich begleiten und umsetzen durfte. Das war ziemlich zu Beginn meiner Zeit bei Helios und war eine prägende und spannende Erfahrung. Ich habe mich in die Materie eingearbeitet, mit verschiedenen Stakeholdern kommuniziert und in den Kliniken Informationen gesammelt, die in die Entscheidung eingeflossen sind. Am Ende konnten wir unseren Anwender:innen eine Arbeitsentlastung durch einen optimierten Prozess ermöglichen und gleichzeitig wirtschaftliche Vorteile für unseren Materialverbrauch umsetzen. Als das Produkt dann am Ende in unsere Häuser ausgeliefert werden konnte, war das ein sehr belohnendes Gefühl. Das Projekt hat grundsätzlich viel Spaß gemacht und ich konnte dabei sehr wertvolle Kontakte knüpfen und meine eigenen Kompetenzen ausbauen.
Ein weiteres tolles Projekt war die Planung und Umsetzung unserer Fachtagung Einkauf und Logistik in Weimar, bei der wir Trainees traditionell stark involviert sind. Die Aufgabe war für uns komplett neu und sehr belohnend am Ende. Wir konnten unser organisatorisches Talent unter Beweis stellen und während der Veranstaltung Kontakte knüpfen, von denen wir bis heute profitieren und aus denen Freundschaften und berufliche Beziehungen entstanden sind. Die Veranstaltung war ein großer Erfolg und wir haben dazu beigetragen, das zu erreichen.
Was sind deine bisherigen Highlights des Programms?
Neben den bereits erwähnten Projekten war zum Beispiel auch unser gemeinsames Traineecamp ein großes Highlight für mich. Bei dieser Zusammenkunft aller Trainees aus den verschiedenen Fachbereichen sind einige enge Freundschaften und Bekanntschaften entstanden und das Camp war für das Gemeinschaftsgefühl im Unternehmen sehr wertvoll. Die Location war wunderbar, die Workshops und Seminare sehr aufschlussreich und informativ und die gemeinsamen Abende sehr gelungen. Solche Events und Seminare sind immer Highlights, auf die Trainees bei Helios sich freuen können.
Was für eine Führungskraft möchtest du sein?
Als Führungskraft möchte ich vor allem authentisch, kompetent und gerecht sein. Eine Führungskraft sollte immer für ihre Mitarbeitenden ein Vorbild sein und die Ziele und das erwünschte Image der Abteilung auch selbst leben. Mir ist aber auch eine gelebte Kultur der Resilienz und sachlicher Kommunikation enorm wichtig. Ein Team, Fachbereich oder eine Abteilung sind nur so leistungsfähig wie ihre Mitarbeitenden. Das funktioniert nur, wenn alle an einem Strang ziehen, die Kommunikation auf allen Ebenen läuft und nachvollziehbar ist und Konflikte und Probleme auf eine gerechte und sachliche Art behandelt werden. Nicht immer läuft alles rund und Herausforderungen gibt es immer wieder. Daher sollte eine Führungskraft mit Widerstandsfähigkeit und Resilienz vorangehen. Auch sollte man immer ein offenes Auge und Ohr für die Anliegen im Team haben und diesen die nötige Aufmerksamkeit schenken, um weitere Probleme frühzeitig anzugehen. Das gelingt nicht immer vollständig, aber der Anspruch sollte trotzdem da sein.
Was würdest du zukünftigen Trainees mit auf den Weg geben?
Traut euch, Verantwortung zu übernehmen und Dinge auch außerhalb eurer Komfortzone anzupacken. Wer bei Helios seinen Willen zeigt und seine Kompetenzen unaufgefordert entwickelt, wird am Ende belohnt. Ein weiterer Punkt: Macht euch früh genug Gedanken, welche Nische ihr füllen könnt und was eure Stärken und Schwächen sind. Wenn man einen bestimmten Skill erlernen oder einen Bereich kennenlernen will, dann wird einem das ermöglicht, man muss es nur ansprechen und sich trauen, den Schritt zu gehen. Eine frühe Spezialisierung in diesem Sinne ist einer der besten Wege zum Erfolg und das Traineeprogramm fördert das, solange man selbst aktiv mitmacht.