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Darmkrebs: Helios bietet telefonische Beratung

Darmkrebs: Helios bietet telefonische Beratung

Krefeld

In der Zeit der Corona-Pandemie haben Krebspatienten als besondere Risikogruppe viele Fragen. Müssen Kontrolltermine verschoben werden? Können Behandlungen wie geplant fortgesetzt werden? Das Helios Klinikum Krefeld bietet Betroffenen daher eine telefonische Beratung, um Sorgen und Unsicherheiten persönlich zu besprechen.

Jeden Dienstag zwischen 14 und 16 Uhr bieten vier Chefärzte des Helios Onkologischen Zentrums (HOZ) Krebspatienten und Angehörigen die Möglichkeit, sich unter der Rufnummer (02151) 32-2601 über die Behandlung von Magen-, Darm-, Leber- und Bauchspeicheldrüsenkrebs zu informieren. Erster Termin ist Dienstag, der 31. März.

Priv.-Doz. Dr. med. Christoph Wullstein

Der Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Minimalinvasive Chirurgie beantwortet Fragen zu den verschiedenen Operationsverfahren und den Vorteilen der minimalinvasiven Technik. 96 Prozent aller geplanten Eingriffe am Darm, inzwischen über eintausend Darmresektionen, führen er und sein Team auf diese Weise durch. Auch eine geringere Komplikationsrate, weniger Blutverlust und postoperative Schmerzen sowie eine schnellere Regeneration bestätigen sie darin. Zudem weisen minimalinvasiv operierte Patienten in Studien gegenüber offen operierten einen Überlebensvorteil aus.

Prof. Dr. med. Thomas Frieling

Der Direktor der Medizinischen Klinik II – Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie, Neurogastroenterologie, Infektiologie, Gastrointestinale Onkologie, Hämatolonkologie und Palliativmedizin – steht für Fragen rund um Vorsorgeempfehlungen bei Darmkrebs zur Verfügung. Er gibt Hinweise auf Tumorerkrankungen und informiert zu endoskopischen Verfahren zur Diagnostik und Therapie, zu den Vorteilen einer Behandlung  in einem großen zertifizierten Tumorzentren und der Bedeutung von Ernährung und Sport.

Dr. med. Ali Nuri Hünerlitürkoglu

Der Chefarzt der Hämatologie / internistische Onkologie - gibt Antworten auf alle Fragen zur medikamentösen Tumortherapie und Chemotherapie bei bösartige Erkrankungen des Magen-Darmtrakts. Wann ist eine ergänzende Chemotherapie sinnvoll und wann kann darauf verzichtet werden? Welche Rolle spielen Gentests bei der Entscheidung für oder gegen eine Chemotherapie?

Dr. med. Michael Daum-Marzian

Der Chefarzt der Klinik für Strahlentherapie und Radiologische Onkologie – beantwortet Fragen rund das Thema Bestrahlung – als Ergänzung oder alleinige Therapie. In welchen Fällen ist es sinnvoll, schon vor einer Operation, etwa bei einem Rektumkarzinomen (Mastdarmtumoren) mit der Bestrahlung zu beginnen? Wie genau verkleinert eine Bestrahlung den zu operierenden Tumor? Welche Nebenwirkungen kann es geben und welche Vorteile hat eine Kombination der Therapieverfahren?