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Leistung

Station Lebensluft: Training bei schwerem Lungenversagen

Station Lebensluft: Training bei schwerem Lungenversagen

Unser Lungenzentrum bietet Ihnen ein überregional einzigartiges Konzept im Bereich der Beatmungsentwöhnung. Ergänzend zu unserer hochspezialisierten Weaning-Unit steht für die fortgesetzte (prolongierte) Entwöhnung eine eigene Station zur Verfügung – die Station Lebensluft.

Die Station Lebensluft ermöglicht schwer kranken Patienten nach einer Phase der Langzeitbeatmung eine optimale therapeutische Begleitung, bis hin zu sechs Monaten, um wieder ein Leben ohne Beatmungsgerät zu führen.

Erschwertes Weaning

Nach einer schweren Erkrankung oder einem Unfall benötigt es teilweise eine lange Zeit, im Einzelfall bis zu mehrere Monate, bis die Atemarbeit wieder vollständig selbst übernommen werden kann. Die Ursachen hierfür sind vielfältig: In den meisten Fällen besteht eine nicht erkannte Lungenerkrankung wie beispielsweise COPD, die oftmals erst während des Krankenhausaufenthalts diagnostiziert wird und die Entwöhnung vom Beatmungsgerät wesentlich erschwert.

Neues Behandlungskonzept "Lebensluft"

Die Station Lebensluft bietet in diesen Fällen eine weiterführende Therapieoption: Ziel der interdisziplinären Zusammenarbeit von Lungenfachärzten, erfahrenen Pflegekräften, Atmungs-, Ergo- und Physiotherapeuten sowie Logopäden ist es, Ihre Atemmuskulatur gezielt zu trainieren.  "Lebensluft" ermöglicht Betroffenen, über einen längerfristigen Zeitraum wieder selbst atmen zu "lernen" und damit ein selbstbestimmtes Leben im eigenen häuslichen Umfeld führen zu können. Eine oftmals über Monate, Jahre oder gar lebenslange ambulante Versorgung oder Unterbringung in einem Beatmungspflegeheim kann hierdurch vermieden werden.

Erfahre mehr über die Station Lebensluft

Dr. Manuel Streuter erläutert das medizinische und pflegerische Konzept der Station Lebensluft.

Warum es lohnenswert ist, auf der Station Lebensluft zu arbeiten, erzählt Euch Jassi.

Optimale Versorgung von Begleiterkrankungen

Bei interdisziplinären Fragestellungen können wir jederzeit die weiteren Abteilungen im Haus hinzuziehen, um die Patienten so direkt vor Ort umfassend zu versorgen. Druckgeschwüre (Dekubitus) als Folge der zum Teil längeren Bettlägerigkeit zählen zu den häufigsten Begleiterkrankungen bei langzeitbeatmungspflichtigen Patienten. In enger Zusammenarbeit mit den plastischen Chirurgen können wir direkt klären, ob eine chirurgische Versorgung notwendig ist. Bei Neuropathien oder neuromuskulären Erkrankungen steht das umfassende neurologische Leistungsspektrum am Haus zur Verfügung.

Einrichtung der Station

Unsere Station verfügt über eine Gemeinschaftsküche und zehn Einzelzimmer, die alle mit Balkon und Blick ins Grüne sehr ansprechend gestaltet sind. Erfahren Sie hier mehr zur Ausstattung der Station Lebensluft

Unser Leistungsspektrum

  • Qualifizierte Pflege durch speziell ausgebildete und erfahrene Pflegekräfte in der Intensiv- und Beatmungsmedizin
  • Regelmäßige ärztliche Visite durch Beatmungs- und Entwöhnungsspezialisten
  • Physiotherapie (täglich)
  • Ergotherapie (täglich)
  • Logopädische Behandlung (mehrmals pro Woche)
  • Spezielle Atemtherapie (mehrmals pro Woche)
  • Pflegetraining für Angehörige
Kontakt

Heike Kremmers

Case Managerin
Heike Kremmers

E-Mail

Telefon

(02151) 32-10703