Karriere

Praktisches Jahr: Raus aus der Uni – rein in den Klinikalltag!

Praktisches Jahr: Raus aus der Uni – rein in den Klinikalltag!

Seit 1996 ist unsere Klinik Akademisches Lehrkrankenhaus der Georg-August-Universität Göttingen Studentische Ausbildung bei uns bedeutet strukturierte, individuelle Betreuung mit festen Ansprechpartnern, Wertschätzung Ihrer Arbeit und eine enge Zusammenarbeit mit unseren Ärzten auf Augenhöhe.

Unsere Klinik

Die Helios Klinik Herzberg/Osterode verfügt über 214 Planbetten und versorgt als Allgemeinkrankenhaus der Grund- und Regelversorgung jährlich 11.000 stationäre und 24.000 ambulante Patienten in den Fachdisziplinen:

  • Allgemein- und Viszeralchirurgie 
  • Orthopädie, Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie 
  • Innere Medizin Schwerpunkt: Kardiologie
  • Innere Medizin Schwerpunkt: Gastroenterologie
  • Geriatrie
  • Gynäkologie und Geburtshilfe
  • Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin 
  • und Belegbetten im Bereich der Hals-Nase-Ohren Heilkunde

Die moderne, technische sowie medizintechnische Ausstattung unserer Klinik wird ständig der Entwicklung angepasst. Fortbildungsmaßnahmen unterschiedlichster Art stellen sicher, dass unsere Mitarbeiter auf dem neuesten Stand des medizinischen und pflegerischen Wissens sind. Mehr Informationen und fachspezifische Angaben zu unserer Klinik finden Sie auf weiteren Seiten unserer Homepage.

Das erwartet Sie bei uns: Ausbildungsinhalte und -struktur

Im Bild: Ein Stethoskop

Als Studierende im Praktischen Jahr (PJ) profitieren Sie in unserer Klinik von den Vorteilen eines kleinen Krankenhauses mit sehr kollegialer und familiärer Atmosphäre.

Die PJ-Studenten werden bei uns durch einen Oberarzt und einen Assistenzarzt betreut. Während der Oberarzt die fachliche Supervision innehat, betreut der Assistenzarzt den Studierenden im Alltag. Die Studierenden werden bereits unmittelbar an der Krankenversorgung beteiligt. Dabei übernehmen sie unter sehr engmaschiger Anleitung in der Regel auch bereits selbstständig die Betreuung von Patienten und führen invasive sowie nicht-invasive Maßnahmen durch. Auf diese Weise soll der Theorie-Praxis-Transfer frühzeitig sichergestellt werden. Durch die eigenständige Fallbearbeitung lernen die Studierenden ihre Stärken und Entwicklungspotentiale besser kennen und können ihre weitere Ausbildung entsprechend planen. Am Ende des PJs können die PJ-Studenten selbstständig die Aufgaben eines Stationsarztes übernehmen.

Das praktische Jahr beinhaltet eine praktische Ausbildung in zwei Fachgebieten und zwei Wahlfächern:

Tertial 1 -16 Wochen
Innere Medizin

Klinik für Innere Medizin I - Kardiologie

Klinik für Innere Medizin II - Gastroenterologie

Chirurgie

Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

Klinik für Orthopädie, Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie

Wahlfach IKlinik für Gynäkologie und Geburtshilfe
Wahlfach IIKlinik für Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie

 

  

Vermittlung von Kenntnissen und Fähigkeiten in

  • Patientenführung
  • Erstellung eines Behandlungsplanes
  • Anwendung von Leitlinien
  • Wertung und Interpretation von Untersuchungsbefunden (zum Beispiel Labor, Röntgen)
  • Vermittlung der Prüfungsinhalte für die ärztliche Prüfung

Tätigkeiten unter Anleitung Ihres Mentors und im Team der Stationsärzte

  • Eigene Patienten betreuen Patienten aufnehmen und untersuchen
  • Diagnostik- und Therapieplan erarbeiten
  • Aufklärung der Patienten und Angehörigengespräche
  • Blut abnehmen
  • Venülen legen
  • Diagnostische und therapeutische Maßnahmen begleiten (Mitoperieren, Endoskopie)
  • Bei Visiten Patienten führen und vorstellen
  • Röntgenbesprechung
  • Einsatz in der Notaufnahme
  • Gipsanlage
  • Arztbriefe schreiben
  • Assistenz bei Punktionen
  • Untersuchungen anmelden
  • Assistenz bei chirurgischer Wundversorgung

Dienstbeginn

Zwischen 7:00 bis 8:00 Uhr (je nach Abteilung)

Dienstende

Zwischen 15:00 und 16:00 Uhr (je nach Abteilung)

  • Täglich stattfindende Stationsbesprechung
  • 2x wöchentlich Lehrvisite durch Oberarzt und Chefarzt 
  • Tumorkonferenzen
  • Täglich: Vorstellung und Besprechung der konventionellen Röntgen-Diagnostik, CT- und Kernspintomographie sowie interessanter Befunde aus Sonographie, Endoskopie, Angio- und Koronarangiographie 
  • Monatlich: Morbiditäts- und Mortalistätskonferenzen. Hier werden aktuelle Fälle vorgestellt und kritisch analysiert.
  • Im Rahmen der Fortbildungsseminare für PJ-Studierende erfolgen die Demonstration von Ultraschall- und endoskopischer Diagnostik, EKG-Seminare, Unterweisung in Nahttechnik etc. Ferner ist das Assistieren bei speziellen Untersuchungen (z. B. Endoskopien) möglich 
  • Rotierende Einsätze in der interdisziplinären Notaufnahme sowie der Intensivstation
  • Arzneitherapeutische Konferenzen mit Patientenfallvorstellungen
  • Ausführliche Besprechung von Krankheitsbildern
  • monatliches PJ-Ausbildungsgeld (Geld- und Sachleistungen) entsprechend dem Kooperationsvertrag mit der Universitätsmedizin Göttingen  
  • Kostenlose Dienstkleidung
  • Zugang zur Helios Zentralbibliothek
  • Hilfe bei der Wohnungssuche

Die Klinik ist gut mit dem Auto (kostenloses Parken) und öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen: Vom Bahnhof erreichen Sie unsere Klinik stündlich mit der Buslinie 459 Stadtverkehr Herzberg.

  •  Zulassungsbescheid zum Praktischen Jahr
  •  Immatrikulationsbescheinigung
Sie haben Fragen?

Dann stellen Sie sich einfach. Unser PJ-Beauftragter Dr. med. Karsten Meyer-Kirchner freut sich auf Ihren Anruf unter Telefon (05521) 866-421.

Vom PJler zum Assistenzarzt

Während des Praktischen Jahrs in unserer Klinik erhalten Sie umfassende Einblicke in die Arbeit und den Alltag in unserem Haus. Strukturen und Organisationsabläufe, Kollegen und Vorgesetzte sind Ihnen vertraut. Haben Sie nach dem Praktischen Jahr Interesse an einer Tätigkeit als Assistenzarzt, sprechen Sie dies gerne frühzeitig an.