16 Auszubildende feiern ihr erfolgreiches Examen am Helios Klinikum Gifhorn.

Hinter ihnen liegen 2.100 Stunden Theorieunterricht, 2.500 Stunden in der Praxis sowie drei schriftliche, eine praktische und drei mündliche Abschlussprüfung: 16 junge Frauen haben jetzt ihr Examen in der Gesundheits- und Krankenpflege am Bildungszentrum des Helios Klinikums Gifhorn abgelegt. 14 Nachwuchskräfte starten am Klinikum in Gifhorn ins Berufsleben.

„Herzlichen Glückwunsch zum bestandenen Examen! Ich freue mich sehr, dass viele von Ihnen unser Übernahmeangebot angenommen haben und jetzt nach Ihrer lehrreichen und anspruchsvollen Ausbildungszeit die Teams unserer Stationen unterstützen. Ich bin mir sicher, dass die Ausbildung während einer weltweiten Pandemie nicht immer leicht gewesen sein kann und viele Herausforderungen mit sich gebracht hat“, sagte Pflegedirektor Jens Bosenick bei der Verabschiedung der Auszubildenden. 

Wie im vergangenen Jahr fanden die praktischen Prüfungen wieder im Simulationsmodus statt. Die Auszubildenden zeigten ihr Können unter anderem anhand einer Demonstrationspuppe in einem leeren Patientenzimmer. Auch die Einsätze in der ambulanten Pflege oder der Psychiatrie konnten aufgrund von Corona teilweise nicht stattfinden. „Wir sind sehr stolz auf unsere Absolventinnen, da sie aus dieser schwierigen Zeit immer das Beste gemacht haben. 2019 konnte vor der Pandemie noch unsere Kursfahrt nach Berlin stattfinden. Ein Besuch des Robert Koch-Instituts, des Medizinhistorischen Museums und der Körperwelten sind nur einige Highlights, auf die ich gerne zurückblicke“, erzählt Angelika Keinert Leiterin des Bildungszentrums. 

Während ihrer dreijährigen Ausbildung wurden die Gesundheits- und Krankenpflegerinnen von den Lehrkräften des Bildungszentrums, den hauptamtlichen Praxisanleiterinnen und den Praxisanleitern auf den Stationen begleitet. Lehrkräfte und Praxisanleiter arbeiten am Helios Klinikum Gifhorn eng zusammen, um die Auszubildenden beim Theorie-Praxis-Transfer zu unterstützen. Mit dem Examen in der Tasche bietet der Pflegeberuf zahlreiche Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten von der Arbeit in der Anästhesie, dem OP oder der Intensivpflege bis hin zu einem weiterführenden Studium.

Das Examen am Bildungszentrum des Helios Klinikums Gifhorn haben bestanden:
Corrie Adler, Christiane Ahrens, Bleona Avdiu, Eileen Engeler, Tessa Freimann, Larissa Helfenstein, Margareta Antonina Hösl, Annkathrin Mayer, Vivian Krawehl, Finja Pasemann, Amanda Zoe Paulmann, Anna Rechenberg, Jasmin Rödiger, Michelle Schneider, Hannah Seeland, Jessika Walenwein    
 

Ingrid Rehfeldt hat das Bildungszentrum als Schulleiterin Ende August verlassen. Sie wechselte zum Ambulanten Hospizdienst in Wolfsburg. Im August 2015 nahm Frau Rehfeldt die Stelle als Leiterin des Bildungszentrums an. Vor allem die praktische Ausbildung lag ihr am Herzen. Als Schulleiterin hat sie neue Projekte eingeführt, sich den Herausforderungen der generalistischen Pflegeausbildung gestellt und in die Schulentwicklung investiert. 

Ihren Posten gibt sie in erfahrene Hände. Angelika Keinert übernimmt die Leitung. Sie hat zwischenzeitlich das Bildungszentrum schon stellvertretend geleitet. 

Am 1. September ist am Bildungszentrum des Helios Klinikums Gifhorn der zweite Jahrgang in der Ausbildung zur Pflegefachfrau / zum Pflegefachmann gestartet. Insgesamt 27 Frauen und Männer werden in diesem Jahr für das Helios Klinikum ausgebildet. 

„Unsere Auszubildenden haben sich einen besonders schönen und zukunftsfähigen Beruf ausgesucht. Als angehende Pflegefachfrauen und -männer lernen sie, wie sie Menschen aller Altersstufen – vom Säugling bis zum hochbetagten Senior – selbstständig und ganzheitlich pflegen. Auch ihre zukünftigen Einsatzgebiete sind vielfältig: Mit dem Examen in der Tasche können sie in drei Jahren sowohl in der Akutpflege im Krankenhaus als auch in der ambulanten und stationären Altenpflege arbeiten“, sagt Angelika Keinert, die neue Leiterin des Bildungszentrums. Sie hat mit Beginn des Monats den Posten als Schulleiterin von Ingrid Rehfeldt übernommen. 

Die neue Ausbildung zum Pflegefachmann/Pflegefachfrau
Die ehemals getrennten Ausbildungsgänge in der Gesundheits- und Krankenpflege, der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege und der Altenpflege wurden durch das Pflegeberufegesetz zum 1. Januar 2020 zu einem Ausbildungsgang zusammengefasst. Die Berufsbezeichnung dieser generalistisch ausgerichteten Ausbildung lautet Pflegefachfrau bzw. Pflegefachmann. Während des praktischen Teils ihrer Ausbildung absolvieren die angehenden Fachkräfte Einsätze sowohl in der stationären Akutpflege in dem Helios Klinikum Gifhorn als auch bei Alten- und Pflegeheimen, bei ambulanten Pflegediensten, in der Psychiatrie, der Pädiatrie und der Rehabilitation.

Neue Pflegekräfte für das Klinikum
Auch Pflegedirektor des Helios Klinikums Gifhorn Jens Bosenick freut sich über die neuen Kolleginnen und Kollegen: „Während des ersten Blockunterrichts eignen sich die Auszubildenden pflegerisches und medizinisches Wissen an“, so Bosenick. „Ich freue mich sie danach hier in unserem Klinikum zu ihrem Orientierungseinsatz begrüßen zu dürfen. Wir können uns nun schon auf die Erfahrungen unseres ersten generalistischen Pflegekurses berufen und darauf aufbauen“, betont der Pflegedirektor. In den letzten Monaten bekam das Bildungszentrum ein modernes Update. In den neuen Unterrichts- und Praxisräumen lässt es sich gezielt und mit den erforderlichen Hygieneregeln lehren und lernen.  
 

Das sind unsere neuen Azubis

Gestern wurden unsere Auszubildenden nach erfolgreich bestandener Prüfung offiziell verabschiedet. Die Prüfung und auch der vorherige Unterricht haben unter der Corona-Krise unter erschwerten Bedingungen stattgefunden. Erfreulich ist: Der Großteil von ihnen bleibt dem Helios Klinikum Gifhorn erhalten und startet nach der Ausbildung in dem neu erlernten Beruf durch.

Im kleinen Rahmen und dieses Mal nur mit einer Begleitperson wurden unsere Absolventinnen und Absolventen heute nach bestandener Prüfung im Konferenzraum im Helios Klinikum Gifhorn verabschiedet. Insgesamt sind 20 Auszubildende in diesem Jahr zur Prüfung angetreten. Drei Jahre haben sie gepaukt und gearbeitet. Aber auch eine Menge erlebt und Spaß gehabt, wie zum Beispiel auf der Kursfahrt nach Köln. Leiterin des Bildungszentrum Ingrid Rehfeldt erklärt, was Menschen für den Pflegeberuf motiviert: Den Menschen zu helfen, dass kein Tag wie der Andere sei, man Verantwortung  für das Wohl von Menschen übernimmt und eine sichere Perspektive hat. „Der Pflegeberuf ist trotz aller Anstrengung erfüllend und vielfältig. Ich beglückwünsche die Absolventen zu Ihrer Berufswahl und wünsche Ihnen, neugierig zu bleiben und sich fort- und weiterzubilden“, so Ingrid Rehfeldt. 

Hinter den Absolventen liegen rund 2.100 Stunden Theorie und etwa 2.500 Stunden in der Praxis. Während ihrer Ausbildung wurden die Auszubildenden von den Lehrkräften des Bildungszentrums, den hauptamtlichen Praxisanleitern und den Praxisanleitern auf den Stationen begleitet. Lehrkräfte und Praxisanleiter arbeiten am Helios Klinikum Gifhorn eng zusammen, um den Theorie-Praxis-Transfer sicherzustellen und die hohe Ausbildungsqualität zu gewährleisten. Kursleiterin, Kerstin Niegsch aus dem Helios Bildungszentrum, ist stolz auf ihre Schützlinge. „Nicht nur der Unterricht, sondern auch die Prüfung hat durch die Corona-Krise unter erschwerten Bedingungen stattgefunden. Alle haben das super mitgemacht und auch ihre Motivation dabei nicht verloren.“ 

Trotz aller Hindernisse war die Stimmung bei den Absolventinnen und Absolventen gut und von Freude und Erleichterung geprägt. Die Abschlussfeier findet im Freien mit Abstand statt, bevor Alle in den Urlaub und dann in den neuen Lebensabschnitt starten.  „Ich wünsche Ihnen für Ihre berufliche Zukunft alles Gute und freue mich sehr, dass 15 Examinierte von Ihnen unserem Haus erhalten bleiben und Ihre Berufslaufbahn bei uns beginnen“, sagt Jens Bosenick, Pflegedirektor.

Das Examen in der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege des Helios Klinikums Gifhorn erfolgreich abgeschlossen haben: Marieke Blücher, Kira Bode, Michelle Bosch, Denise Brachert, Saskia Brucato, Nico Dannheim, Philipp Devous, Carolina Dick, Dominik Gieseler, Celine Hoffmann, Fabian Keller, Nancy Melskotte, Nadine Meyer, Elina Mielau, Lina Smolarczuk, Berivan Tekin, Larissa Wallow, Wiegmann Wiegmann, Wiebke Wietfeld, Linda Zickert
 

Durch die Corona-Krise wurde das Team des Helios Bildungszentrum Gifhorn viel Flexibilität und Organisationstalent abverlangt. Mit strengen Hygieneauflagen können die zukünftigen Gesundheits- und Krankenpfleger nun in ihre Prüfungen und die neue generalistische Ausbildung starten.

Als wäre eine Prüfung an sich nicht schon aufregend genug: Die insgesamt 20 zum Examen zugelassenen Schülerinnen und Schüler des Helios Bildungszentrum in Gifhorn erleben durch die Corona-Krise in diesem Jahr eine veränderte Prüfungssituation. In ihrer dreijährigen Ausbildung drückten sie in 12 Theorieblöcken ganze 2100 Stunden die Schulbank und leisteten mehr als 2500 Stunden Praxiseinsatz in verschiedenen Bereichen ab. Dazu gehörten beispielsweise Einsätze in verschiedenen Abteilungen des Helios Klinikums Gifhorn und Außeneinsätze, zum Beispiel im ambulanten Pflegedienst.

Als mit dem Corona-Virus Mitte März die Schließung aller Schulen in Niedersachsen einherging, erforderte dies viel Flexibilität von allen beteiligten: Die mündliche Zwischenprüfung stand bevor. Der Mittelkurs absolvierte diese noch erfolgreich und konnte danach, wie alle anderen Kurse, in den Praxiseinsatz geschickt werden. Auf das Bildungszentrum kamen neue Herausforderungen zu. Auszubildende wurden von ihren Außeneinsätzen zum Träger zurückgeholt, Dienstpläne mussten neu koordiniert und der Unterricht auf E-Learning umgestellt werden. Ein Teil der Auszubildenden unterstütze in der Notaufnahme und übernahm beispielsweise den Bringe-Dienst von Gepäckstücken für Patienten. „Zu dieser Zeit wusste niemand, was uns die Corona-Krise bringen wird, daher war es gut die Auszubildenden als Unterstützung auf den Stationen zu haben. Jede helfende Hand wurde erst einmal benötigt“, erklärt Schulleiterin Ingrid Rehfeldt. 

Am 01.04. startete die neue generalistische Pflegeausbildung im Bildungszentrum Gifhorn. Doch wegen der Corona-Pandemie lief der Ausbildungsstart etwas anders ab als gewohnt. 18 Azubis haben mit der praktischen Ausbildung zwar begonnen, bereiteten sich jedoch bis zum 20.04. erst mal von Zuhause darauf vor. „Wir haben unseren Azubis online Lernaufgaben zur Verfügung gestellt und eine Lernbegleitung per Skype angeboten. So hatten wir die Möglichkeit, trotzdem den Kontakt zu unseren Schülerinnen und Schülern zu halten und Fragen zu beantworten“, so Ingrid Rehfeldt. „Diese Zeit hat uns als Bildungszentrum für das Blendend-Learning in der Ausbildung vorangebracht. Auch nach Wiederaufnahme des Präsenzbetriebs, unter strengen Hygienerichtlinien, kombinieren wir Online- und Präsenzanteile von Unterricht. Wir haben uns mit Online-Schulungen intensiv mit den Möglichkeiten beschäftigt und uns auch mit selbstgedrehten Videos auf den Weg gemacht“, erklärt die Schulleiterin weiter.   

Und auch die Pflegeexamen werden den Auszubildenden nicht geschenkt. Die schriftlichen Prüfungen wurden vom 6.-8. Mai regulär durchgeführt. Allerdings war das Helios Bildungszentrum dazu verpflichtet der Landesschulbehörde für die Ausnahmezeit ein umfassendes Hygiene- und Prüfungskonzept einzureichen. Dieses sieht Schutzbestimmungen, wie Abstandsregeln für die Klassenräume und Flure, sowie  feste Sitzordnungen für die mögliche Nachverfolgung von Infektionsketten vor. 

Am 08. Juni findet auch der praktische Teil der Abschlussprüfung an einem Simulationspatienten statt, um den vorgeschriebenen Mindestabstand einzuhalten. Dazu gehören Aufgaben, wie die Pflege zu planen, einen Verband anzulegen oder ein Beratungsgespräch zur Sturzvorbeugung zu führen. Dies alles geschieht unter wachsamen Augen von zwei Fachprüfern aus Theorie und Praxis. „Wir führen in diesem Jahr eine praktische Simulationsprüfung durch, um unsere Patienten und Mitarbeiter bestmöglich zu schützen. Selbstverständlich wünschen wir allen Auszubildenden dabei viel Glück und hoffen am 14. Juli, trotz der jetzigen Situation, feierlich die Zeugnisse übergeben zu können“, so die Schulleiterin abschließend. 

Am 01.04. startete die neue generalistische Pflegeausbildung. Doch wegen Corona ist alles anders. Zur Begrüßung trafen sich die 18 Azubis im Klinikum.

Sie beginnen mit der praktischen Ausbildung und bereiten sich bis zum 20.04. erst mal von Zuhause darauf vor. Lernaufgaben werden den Azubis vom Bildungszentrum online zur Verfügung gestellt. Eine Lernbegleitung per Skype soll den Kontakt zu den Lehrerinnen und Lehrern aufrechterhalten. 

Wir wünschen trotz allem einen guten Start!
 

Jacqueline Nicole Stankiewicz mit Schulleiterin Ingrid Rehfeldt und Pflegedirektor Jens Bosenick.

Vergangene Woche wurde zum siebten Mal der Fresenius Ausbildungspreis an insgesamt 27 Absolventen von Berufsausbildungen mit den besten Abschlüssen im Jahr 2019 verliehen. Jacqueline Nicole Stankiewicz aus dem Helios Klinikum Gifhorn gehört zu den diesjährigen Preisträgern.

Jacqueline Nicole Stankiewicz hat ihre Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin im letzten Jahr erfolgreich, mit einem Notenschnitt von 1,3 abgeschlossen. „Ich freue mich sehr über die Auszeichnung, weil hiermit mein Engagement und die Mühe für die Ausbildung anerkannt wird“, sagt die Preisträgerin. Die ehemalige Auszubildende, die übernommen wurde, nimmt in diesem Jahr an der  5-tägigen Weiterbildungsmaßnahme „Fresenius Career Starters“ teil. Darin erfährt sie, wie sie beim Berufseinstieg die Herausforderungen der ersten Arbeitsjahre erfolgreich meistern kann.

Das Bildungszentrum des Helios Klinikum Gifhorn bildet ab diesem Jahr erstmals zur Pflegefachfrau/-mann aus. Die Reform des Pflegeberufegesetzes macht den Weg frei für die generalisierte Pflegeausbildung und erleichtert damit den breiten Zugang in das Berufsbild Pflege. Mit einem engagierten Lehrerteam und einer modernen Ausstattung in den neuen Schulräumen bestehen hervorragende Voraussetzungen für eine fundierte Ausbildung. „Ich bin sehr glücklich, eine Ausbildung im Bildungszentrum Gifhorn gemacht zu haben. Am besten gefallen hat mir die familiäre Atmosphäre und die gute Klassengemeinschaft“, so Jacqueline Nicole Stankiewicz.

Wer den Beruf der Pflegefachfrau oder des Pflegefachmanns ergreifen möchte, ist im Helios Bildungszentrum Gifhorn bestens aufgehoben. Für den Ausbildungsbeginn 1. April 2020 bzw. 1. September 2020 werden Bewerbungen entgegengenommen. Bei Fragen steht Ihnen das Team des Bildungszentrums, Tel.: 0537187-1280 sowie die Personalabteilung gerne zur Verfügung.

BU: 19 neue Gesundheits- und Krankenpfleger feiern ihr Examen. Foto: Helios

Mit der offiziellen Zeugnisübergabe, Glückwünschen und kleinen Geschenken endet für 19 Auszubildende der Gesundheits- und Krankenpflege die Ausbildungszeit in der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege. Hinter ihnen liegen drei lehrreiche Jahre, in denen sie – ausgestattet mit dem nötigen Fachwissen – bestens auf den Berufsalltag vorbereitet wurden. Zwölf der neuen Gesundheits- und Krankenpfleger werden zum 1. August als Mitarbeiter im Helios Klinikum Gifhorn übernommen.

„Ich gratuliere allen Absolventen zu ihren bestandenen Prüfungen. Ein hartes Stück Arbeit liegt hinter Ihnen. Das Lernen und sich weiterentwickeln hört jedoch in Ihrem Beruf nie auf, sodass auch die Zukunft spannend und interessant bleiben wird“, weiß Schulleiterin Ingrid Rehfeldt.

Die frisch examinierten Gesundheits- und Krankenpfleger haben ihre theoretische Ausbildung in der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege und ihre praktischen Einsätze im Helios Klinikum Gifhorn sowie bei Kooperationspartnern absolviert. Begleitet wurden sie dabei von Lehrkräften, Praxisanleitern sowie den Pflegefachkräften auf den Stationen. „Ihnen gilt mein besonderer Dank. Sie haben die Schüler während ihrer täglichen Arbeit begleitet und damit eine gute Ausbildungsqualität sowie die optimale Einbindung der frischexaminierten Fachkräfte in unsere Teams sichergestellt“, sagt Jens Bosenick, Pflegedirektor im Helios Klinikum Gifhorn.

Nach dem Examen ist vor der Karriere
Den neuen Pflegefachkräften bieten sich nun nach bestandener Prüfung hervorragende Berufschancen. „Ihnen stehen viele berufliche Möglichkeiten offen. Vielleicht sogar mehr, als Sie aktuell ahnen“, sagt Schulleiterin Ingrid Rehfeldt. So bietet der Beruf des Gesundheits- und Krankenpflegers zahlreiche Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten zum Beispiel für die Arbeit in der Anästhesie, der Intensivpflege und dem OP. Interessierte können auch ein pflegewissenschaftliches Studium absolvieren. Jens Bosenick: „Ich wünsche Ihnen für Ihre berufliche Zukunft alles Gute und freue mich sehr, dass viele von Ihnen unserem Haus erhalten bleiben und Ihre Berufslaufbahn bei uns beginnen.“

Das Examen in der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege des Helios Klinikums Gifhorn erfolgreich abgeschlossen haben: Evelin Becker, Julia Erdmann, Floyd Frieske, Antonia Gergis, Thomas Gippe, Alexandra Haar, Sabrina Hübbers, Tabea Kemper, Laura Kaufmann, Juliane Kühn, Isra Misto Dallo, Luisa Orsini, Adriana Palackova, Talina Reinhold, Jacqueline Stankiewicz, Anastasia Trippelhorn, Paula Virkus, Laura Wagner, Marliena Zache.

Wenige Wochen vor ihrem Examen stellen sich 21 Auszubildende in der Gesundheits- und Krankenpflege am Helios Klinikum Gifhorn einer besonderen Herausforderung: Bis zum 5. April leiten sie die Station 2.4 - Gastroenterologie mit 38 Betten. Examiniertes Pflegepersonal, Lehrkräfte und Praxisanleiter stehen den Schülerinnen und Schülern dabei beratend zur Seite. Inzwischen fest im Ausbildungsplan verankert findet das Projekt „Schüler leiten eine Station“ bereits zum dritten Mal statt.

„Die Auszubildenden lernen, eigenverantwortlich und selbstständig zu arbeiten und haben die Möglichkeit, ihre Qualifikationen weiterzuentwickeln. Wir beobachten immer wieder, wie schnell sie Fortschritte machen und an Selbstvertrauen gewinnen“, sagt Angelika Keinert, kommissarische Leiterin der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege am Helios Klinikum Gifhorn. Pflegedirektor Jens Bosenick ergänzt: „Mit dem Projekt bereiten wir unsere Auszubildenden noch besser auf ihre Abschlussprüfungen vor. Gleichzeitig schaffen wir so auch eine gute Voraussetzung für den beruflichen Alltag nach dem Examen.“

Die Auszubildenden kümmern sich auf der gesamten Station selbstständig um alle Aufgaben, die für den Pflegedienst anfallen. Sie versorgen die Patienten rund um die Uhr, prüfen die Vitalwerte und verabreichen Medikamente. Zusätzlich zur Pflege übernehmen sie auch sämtliche administrative Aufgaben. Sie nehmen Patienten auf, begleiten die Visiten, organisieren Untersuchungstermine und Patiententransporte, schreiben Dienstpläne und bereiten Entlassungen vor.

Luisa Orsini wurde von ihren Mitschülern zur (Schüler-) Stationsleitung gewählt. Für sie fühlt sich der Rollentausch noch etwas befremdlich an: „Ich gebe meinen Klassenkameraden Anweisungen, delegiere Aufgaben und kritisiere, wenn etwas mal nicht so gut läuft. Das ist ungewohnt, sind wir normalerweise doch gleichgestellt.“ Eine weitere Herausforderung ist für sie die Dienstplanung. „Es ist nicht einfach, allen gerecht zu werden.“ Damit alle Auszubildenden an einem Strang ziehen, hat der Examenskurs gemeinsam ein Konzept erarbeitet, wie sie die Station 2.4 leiten wollen. „Wir haben uns für eine Schichtübergabe am Patientenbett statt im Dienstzimmer entschieden“, nennt Paula Virkus, stellvertretende (Schüler-) Stationsleitung, als Beispiel. „Bei den Patienten kommt das gut. Wir zeigen Präsenz und stellen uns gleich als Ansprechpartner vor.“ Dass das Projekt Schülerstation auch eine gute Prüfungsvorbereitung ist, darin sind sich Luisa Orsini und Paula Virkus einig. „Als Schüler ist man oft mit bestimmten Aufgaben der Pflege betraut. Jetzt erhalten wir einen ganzheitlichen Überblick und sehen wie sich die einzelnen Teilaufgaben zu einem großen Ganzen zusammenfügen“, sagt Luisa Orsini. Ihre Mitschülerin ergänzt: „Das Wiederholen aller Tätigkeiten, die wir während unserer Praxiseinsätze auf Station gelernt haben, festigt unsere Kenntnisse.“