„Schon meine Oma hat damals in 60er Jahren in Buch in der Pflege gearbeitet.“

Warum Anita Ludwig auch Krankenschwester geworden ist und was sie uns über ihre tägliche Arbeit berichtet, erfahren Sie hier:

Anita, warum hast Du Dich für den Pflegeberuf entschieden?

Meine Oma hat damals in 60er Jahren schon in Buch in der Pflege gearbeitet. Zudem sind viele aus meiner Familie im pflegerischen und sozialen Bereich tätig. Ich bin seit 2014 als Gesundheits- und Krankenpflegerin im Helios Klinikum Berlin-Buch. Früher habe ich immer gesagt, dass ich diesen Beruf niemals machen könnte. Ich hatte totalen Respekt vor Leuten, die Krankenschwester oder Altenpfleger sind und konnte mir das nie vorstellen. Dann habe ich ein Praktikum im Pflegeheim gemacht und fand das so toll, und das man auch etwas zurückbekommt als pflegende Person, also die Dankbarkeit – das ist Wahnsinn, das finde ich super. Ich habe dann eine Zeit lang in Pflegeheimen und bei der ambulanten Pflege gearbeitet. Mich hat es dann jedoch zurück ins Klinikum gezogen. Im Bucher Klinikum habe ich bereits während meiner Ausbildung gearbeitet und dort kann ich meine berufliche Qualifikation vollends anwenden. Helios bietet mir Abwechslung und jeden Tag neue spannende Herausforderungen. Darum bin ich auch Praxisleiterin geworden. Ich liebe meinen Job, er gibt mir sehr viel Positives zurück, was man mit Geld nicht aufwiegen kann und dafür möchte ich auch andere für diesen Beruf begeistern.

Gibt es Erfahrungen, die Dich im Job stark geprägt haben?

Da gibt es einige. Was ich besonders schön finde, ist, dass ich unsere Patienten auch in ihren letzten Stunden begleiten darf. Ein Patient ist bei mir mal friedlich eingeschlafen. Im Anschluss fragte mich die Seelsorge, ob ich gläubig bin, denn das merke man an meiner Ausstrahlung…das war ein schönes Feedback für mich und hat mich in meiner Arbeit bestätigt.

Wie beschreibst Du die Teamarbeit auf Deiner Station?

Ich fühle mich in meinem Team sehr gut angenommen. Alterstechnisch sind wir sehr gut durchmischt, dadurch können wir voneinander lernen und profitieren zudem von unseren unterschiedlichen Erfahrungen.

Was begeistert Dich besonders an der Arbeit mit den Patienten?

Die Dankbarkeit der Patienten und Angehörten treibt mich an und gibt mir ein Gefühl von Zufriedenheit und Anerkennung. Ich habe meine Berufswahl nie bereut und möchte das gerne noch bis ins hohe Alter machen.