Seit August 2025 ist Lea Teil des Traineeprogramms Management. Nach ihrem Studium der Wirtschaftskommunikation hat sich die 23-Jährige bewusst für den Einstieg in ein Umfeld entschieden, in dem wirtschaftliches Denken und gesellschaftliche Verantwortung zusammenkommen.
Im Rahmen ihrer Rotationen lernt sie unterschiedliche Standorte und Fachbereiche kennen, arbeitet an strategischen Projekten und begleitet Entscheidungsprozesse auf Führungsebene. Im Interview erzählt sie, was sie am Programm besonders schätzt, welche Erfahrungen sie geprägt haben und welche Haltung sie als zukünftige Führungskraft mitbringen möchte.
Warum hast du dich für ein Traineeprogramm bei Helios entschieden?
Ich wollte schon immer in einem Umfeld arbeiten, in dem ich wirklich mitgestalten kann und in dem meine Arbeit einen spürbaren gesellschaftlichen Mehrwert hat. Und gerade im Gesundheitswesen sehe ich die Möglichkeit, einen sinnvollen Beitrag für viele Menschen zu leisten. Diese Verantwortung und Gestaltungskraft haben mich besonders gereizt.
Nach meinem Bachelor wollte ich außerdem bewusst nicht direkt in eine starre Fachrolle einsteigen, sondern sowohl inhaltlich als auch persönlich wachsen. Als ich dann die Stellenausschreibung von Helios gesehen habe, war mir schnell klar: Das passt gut zusammen. Vor allem die Kombination aus Praxisnähe, Weiterentwicklungsmöglichkeiten und den verschiedenen Einsatzorten fand ich sehr spannend.
Wie sieht dein Arbeitsalltag als Trainee aus?
Auf jeden Fall sehr abwechslungsreich. Kein Tag ist wie der andere.
Ich nehme regelmäßig an Jour Fixes mit dem Klinikgeschäftsführer teil, beispielsweise in den Bereichen Personal, Controlling oder Medizintechnik. Dabei lerne ich viel über die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Bereichen und vor allem über die Kommunikation auf unterschiedlichen Ebenen.
Parallel arbeite ich eigenständig an verschiedenen Projekten. Meine Rolle besteht häufig darin, Themen zu koordinieren, Schnittstellen zu verbinden und den Austausch zwischen verschiedenen Bereichen sicherzustellen. Kommunikation spielt dabei eine große Rolle.
Daneben gehört auch konzeptionelles Arbeiten zu meinem Alltag, wie etwa die Erstellung von Auswertungen, Präsentationen oder Entscheidungsgrundlagen.
Kannst du zwei oder drei Projekte beispielhaft nennen?
An einem Standort habe ich maßgeblich an einem Ultraschallkonzept mitgearbeitet.
Aktuell verantworte ich ein Projekt rund um den Umzug einer Station. Hier geht es vor allem um eine strukturierte Koordination, da zahlreiche Berufsgruppen involviert sind.
Ein weiteres Beispiel ist die Integration eines externen Operateurs für Selbstzahlerleistungen. Dabei stelle ich sicher, dass organisatorisch und prozessual alles reibungslos funktioniert.
Außerdem bereite ich Präsentationen für das Investmentboard vor, wenn zum Beispiel verschiedene Geräte ersetzt oder neu beschafft werden müssen. An einem Standort war das zum Beispiel eine Präsentation für die Anschaffung eines roboterassistierten Chirurgiesystems.
Gibt es Seminare oder Projekte, die dich besonders geprägt haben?
Ein Grund, warum ich mich für das Programm entschieden habe, war der Wunsch, kontinuierlich zu lernen. Besonders prägend war für mich ein Seminar zu Reflexion und Resilienz. Ich schätze besonders, dass dort nicht nur Wissen vermittelt wird, sondern auch die eigene Haltung und Weiterentwicklung im Mittelpunkt stehen. Man lernt, sich selbst besser zu verstehen und auch besser mit Kritik oder unterschiedlichen Meinungen umzugehen.
Auch das große Angebot an Webinaren finde ich super, zum Beispiel Wirtschaftsplanung, rechtliches Praxiswissen oder Controlling im Pflegedienst. Einige Formate habe ich bewusst mehrfach besucht, weil sich jedes Mal neue Impulse ergeben.
Was waren bisher deine Highlights im Programm?
Ein großes Highlight waren definitiv die Hospitationen auf Station und in Bereichen wie Betriebstechnik, Medizintechnik oder Qualitätsmanagement.
Da ich vorher nicht im Gesundheitswesen gearbeitet habe, war das für mich besonders wichtig. Ich fand es spannend, die Menschen kennenzulernen, ihre Arbeitsabläufe zu verstehen und die Prozesse im Alltag mitzuerleben. Dieses Praxisverständnis hilft mir heute enorm in Projekten, weil ich die Perspektiven und Belastungssituationen der Beteiligten besser einordnen kann.
Was für eine Führungskraft möchtest du sein?
Mir ist eine Kommunikation auf Augenhöhe besonders wichtig. Führung bedeutet für mich, Menschen ernst zu nehmen und ihre Perspektiven zu verstehen.
Gleichzeitig braucht es aus meiner Sicht eine Kombination aus klaren Zielen und Transparenz. Ich finde, man muss die Beteiligten frühzeitig einbeziehen, um Missverständnisse zu vermeiden. Wenn man selbst eine positive Haltung mitbringt und respektvoll mit anderen umgeht, wirkt sich das direkt auf die Zusammenarbeit, Motivation und das Wohlbefinden aller aus.
Was möchtest du zukünftigen Trainees mit auf den Weg geben?
Nutzt das Programm aktiv und bewusst. Dazu gehören die zentralen Angebote wie Seminare und Webinare, vor allem aber auch der Austausch untereinander.
Direkt am Anfang meines Programms fand das Traineecamp statt, wo alle Trainees von Helios für drei Tage zusammenkommen. Das war eine tolle Gelegenheit, sich kennenzulernen. Man hat sofort ein Netzwerk und Menschen, an die man sich wenden kann.
Und generell: Traut euch zu fragen - und zwar so lange, bis ihr es wirklich verstanden habt. Genau dafür ist das Programm da. Neugier und Freude am Lernen machen den Unterschied.