Ausbildung zur/zum

Pflegefachfrau/Pflegefachmann

Pflegefachfrau/Pflegefachmann

In der neuen Pflegeausbildung werden die bisherigen Berufsausbildungen der Altenpflege, der Gesundheits- und Krankenpflege sowie der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege zu einer generalistischen Ausbildung mit dem Berufsabschluss „Pflegefachfrau“ bzw. „Pflegefachmann“ zusammengeführt.

Unsere Vorteile für Ihre Ausbildung

  • Eine sinnvolle und befriedigende Tätigkeit nah am Menschen
  • Eine modern ausgestattete Schule mit praxisnahem Demonstrationsraum
  • Zugang zu einer E-Learning-Plattform sowie auf eine umfangreiche Online-Bibliothek
  • Bereitstellung von Lehr- und Lernmitteln
  • Ein Lehrerteam aus motivierten und innovativen Pädagogen
  • Abwechslungsreiche Unterrichtsmethoden 
  • Individuelle Lernberatung
  • Unterstützung durch persönliche Mentoren während der gesamten Ausbildung
  • Übernahme von Patenschaften durch Auszubildende des dritten Lehrjahres
  • Zertifikat des Grundkurses Basale Stimulation und Zertifikat des Grundkurs Kinästhetik




  • Praxisprojekte in jedem Lehrjahr 
  • Praxiseinsätze in den unterschiedlichen Fachbereichen mit Begleitung durch Praxisanleiter/-innen
  • Attraktives Ausbildungsentgelt und Urlaub nach gültigem Tarifvertrag
  • HELIOS-Zusatzversicherung HeliosplusCard mit Wahl-/Chefarztbehandlung und nichtärztlichen Wahlleistungen
  • Sehr hohe Übernahmechancen nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung - die besten Absolvent_innen erhalten direkt ein Übernahmeangebot!
  • Hohen Arbeitsplatzsicherheit, denn Pflegekräfte werden auf dem Arbeitsmarkt dringend gesucht

  • Betreuung und Pflege von Menschen jeden Alters
  • Ermittlung des Pflegebedarfs, Erstellung und Bewertung der Pflegeplanung
  • Koordination und Dokumentation von Pflegemaßnahmen
  • Unterstützung pflegebedürftiger Menschen bei der Mobilisation, Körperpflege, Nahrungsaufnahme und anderen täglichen Aktivitäten
  • Durchführung der Behandlungspflege, z.B. Injektionen, Infusionen, Blutentnahmen, Versorgung von Wunden, Medikamentengabe
  • Assistenz bei Untersuchungen und Vorbereitung auf operative Eingriffe
  • Anleitung, Beratung und Schulung z.B. in Pflegetechniken
  • Zusammenarbeit mit Angehörigen
  • Zusammenarbeit in interdisziplinären und kollegialen Teams, z.B. mit Ärzten und Physiotherapeuten
  • Mitwirken bei der Pflegeüberleitung in den häuslichen Bereich 

Beginn: jährlich zum 01. April und jährlich zum 01. September

Dauer: 3 Jahre

Wenn Sie die folgenden Fragen mit "ja" beantworten können, sind Sie richtig:

  • Habe ich Freude am Umgang mit Menschen verschiedenen Alters?
  • Interessiere ich mich für pflegerische, medizinische und soziale Aufgaben?
  • Traue ich mir zu, Menschen mit einem unterschiedlichen Hilfebedarf zu pflegen und zu betreuen?
  • Kann ich körpernah mit kranken und pflegebedürftigen Menschen umgehen?
  • Bin ich auch bereit, Verwaltungs- und Schreibarbeiten zur Planung und zur Dokumentation zu erledigen?
  • Kann ich eigenverantwortlich, aber auch im Team arbeiten?
  • Ein mittlerer Schulabschluss oder eine andere erfolgreich abgeschlossene zehnjährige allgemeine Schulbildung
  • ein 9-jähriger Hauptschulabschluss und Pflegehelferinnen- und Pflegehelferausbildung bzw. Pflegeassistenzausbildung (die bestimmten Anforderungen genügen muss)
  • oder eine Kombination aus Hauptschulabschluss und einer erfolgreich abgeschlossenen Berufsausbildung mit einer Mindestdauer von 2 Jahren vor dem Zugang zur Pflegeausbildung
  • Gesundheitliche und persönliche Eignung
  • Sie wollen Menschen bei der Bewältigung ihrer Gesundheitsprobleme unterstützen und beraten
  • Sie sind weltoffen, tolerant und teamfähig
  • Sie können selbständig und aktiv mit anderen in Gruppen lernen

 

Unsere Empfehlungen:

  • Sie haben sich umfassend über das Berufsbild und die Ausbildung informiert
  • Sie haben praktische Erfahrungen in der Pflege durch ein mehrwöchiges Praktikum
  • Sie verfügen als ausländischer Bewerber über Deutschkenntnisse auf dem Sprachniveau B2 oder ggf. über einen Einstufungstest vom Jobcenter bezüglich Ihres Schulabschlusses

Theoretischer/ praktischer Unterricht:

  • Blockunterricht mit kooperativen, problembasierten und erfahrungsorientierten Lernen und Projekten zum Erwerb folgender Kenntnisse:
    • Pflegeprozesse und Pflegediagnostik
    • Kommunikation und Beratung personen- und situationsorientiert gestalten
    • Intra- und interprofessionelles Handeln
    • Das eigene Handeln auf der Grundlage von Gesetzen, Verordnungen und ethischen Leitlinien reflektieren und begründen
    • Das eigene Handeln auf der Grundlage von wissenschaftlichen Erkenntnissen und berufsethischen Werthaltungen und Einstellungen reflektieren und begründen
  • Orientierungseinsatz beim Träger der praktischen Ausbildung
  • Pflichteinsätze in der
    • allgemeinen Akutpflege in stationären Einrichtungen, z.B. im Krankenhaus
    • Langzeitpflege in stationären Einrichtungen, z.B. Pflegeheim
    • ambulanten Akut-und Langzeitpflege, z.B. bei einem ambulanten Pflegedienst
  • Pflichteinsätze in speziellen Bereichen der
    • pädiatrischen Versorgung, z.B. in der Kinderklinik und Geburtshilfe
    • allgemein-, geronto-, kinder- oder jugendpsychiatrischen Versorgung, z.B. in einer psychiatrischen Klinik
  • Weitere Einsätze möglich, z.B. Sozialdienst, Palliation, etc.
  • Vertiefungseinsatz, letzter Einsatz beim Träger der praktischen Ausbildung
    • wird zu Beginn der Ausbildung gewählt und vertraglich dokumentiert

 

 

Stationsleitungsprojekt:

  • Im dritten Ausbildungsjahr leiten die Auszubildenden eine Station und übernehmen damit alle Aufgaben, die im Stationsalltag zu bewältigen sind. Neben der Pflege der Patienten zählen dazu auch organisatorische und administrative Tätigkeiten. Zusätzlich müssen Schichtpläne geschrieben und die individuellen Bedürfnisse der zu betreuenden Patienten untereinander abgesprochen werden. Diese enge Zusammenarbeit im Team dient neben der laufenden Vorbereitungen auf die Prüfungen auch der Vorbereitung für das spätere Berufsleben.

Anleitungsprojekt:

  • Auszubildende des dritten Ausbildungsjahres leiten Auszubildende des ersten Ausbildungsjahres im Einstieg in die Praxis an. Die Projektwoche findet in den ersten Einsatzorten statt, von der Chirurgie über die Innere Medizin bis zur Geriatrie. Anleitungsthemen sind unter anderem hygienische Maßnahmen, Dokumentation sowie Verpflegung.
  • im 1. Ausbildungsjahr 1.251,00 Euro
  • im 2. Ausbildungsjahr 1.320,00 Euro
  • im 3. Ausbildungsjahr 1.428,00 Euro
  • vielfältige Einsatzbereiche, z.B. in der Akutpflege sowie der ambulanten und stationären Langzeitpflege
  • Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten, z.B. Intensiv- und Anästhesie Fachkraft, onkologische Fachkraft, Praxisanleiter/in, Fachkraft für Leitungsaufgaben
  • Studiengänge, z.B. Pflegewissenschaften oder Pflegepädagogik, Gesundheitsmanagement
  • EU-weite Anerkennung der Berufsbezeichnung

Eine Bewerbung ist fortlaufend möglich:

  • postalisch an die Personalabteilung des Helios Klinikum Gifhorn (bitte haben Sie Verständnis, dass wir keine Unterlagen zurückschicken)
  • online über das Bewerbungsportal der Helios Kliniken 

Bitte senden Sie folgende Bewerbungsunterlagen mit:

  • Anschreiben
  • tabellarischer Lebenslauf
  • Abschlusszeugnisse (letztes Schulzeugnis)
  • wünschenswert ist eine Pflegepraktikumsbescheinigung