Seit dem 09. Dezember 2024 haben wir eine neue MTRA Auszubildene in der Helios Bördeklinik.
Lea ist 17 Jahre alt und kommt hier aus der Region. Sie wählte einen speziellen Bereich des Gesundheitswesens. Die Auszubildene möchte medizinisch-technische Radiologieassistentin werden. Wieso das erzählte sie mir bei unserem Gespräch im Röntgenzimmer. „Ich war auf der Berufsmesse. Dort ist mir der Stand der Radiologie aufgefallen. Sie haben uns verschiedene Röntgenbilder gezeigt, bei denen wir erraten mussten welcher Bereich des Körpers abgebildet ist. Hier habe ich gemerkt, wie interessant die Arbeit ist. Nach der Messe habe ich mich über die Möglichkeiten informiert und beworben. Ich habe es nicht bereut“, freut sich Lea.
Doch was genau macht eine MTRA?
Viele stellen sich den Bereich der Radiologie als eintönige Computerarbeit vor, doch er ist weitaus umfangreicher. Als MTRA ist man die Schnittstelle zwischen Arztinnen und Ärzten, Patient:innen und hochmoderner Medizintechnik. Um das zu verdeutlichen habe ich die Auszubildende gebeten, dass sie mit ihren eigenen Worten erklärt, wie ihr Alltag aussieht. „Wir erstellen Röntgenbilder, Schnittbilder des Körpers im CT und MRT und assistieren in der Angiographie (invasive Methode), um Gefäße darzustellen oder Gefäßerkrankungen, wie Verschlüsse, Stenosen oder Anomalien zu behandeln. Ich finde es faszinierend, wie wir mit modernster Technik einen Beitrag zur Gesundheit unserer Patienten leisten können. Es ist ein gutes Zusammenspiel zwischen Medizin und Technik. Besonders gefällt mir der direkte Kontakt zu den Menschen. Wir arbeiten immer als Team und ziehen immer an einem Strang. Unser Team arbeitet Schicht-Modell, um die Patientenversorgung voll zu gewährleisten.
Ich frage die 17-Jährige, welches ihr erstes Röntgenbild war. Sie lächelt und antwortet: „die Hand. Ich finde es immer noch faszinierend, wie wir Knochenbrüche oder innere Verletzungen darstellen können, ohne die Körperteile dafür zu berühren.“
Lea ist begeistert von ihrer Ausbildung, das merkt und sieht man ihr offensichtlich an. Ich frage sie, wie ihr Start war. „Im September habe ich meine Ausbildung begonnen und startete mit den wichtigen theoretischen Grundlagen. Drei Monate später bin ich jetzt im praktischen Block der Ausbildung angelangt. Die Theorie und die Praxis werden sich auch künftig abwechseln.“ Ein wichtiger Mix aus beidem, um die Auszubildenen bestmöglich auf den beruflichen Alltag vorzubereiten. Auch das kollegiale Umfeld ist bei der Neindorfer Klinik toll. Alle Kollegen ziehen an einem Strang, was der Auszubildenen sehr wichtig ist.
Abschließend möchte sie hervorheben: „Als angehende MTRA finde ich es wichtig, dass unser Beruf mehr Aufmerksamkeit erhält – schließlich hängt die Zukunft dieser spannenden und vielseitigen Arbeit davon ab, dass wir gut ausgebildete Kolleginnen und Kollegen haben. Ich möchte dazu beitragen, dass mehr junge Menschen unseren Beruf kennenlernen, denn noch immer wissen viel zu wenige, wer wir sind und was unsere Aufgaben umfassen“, erklärt die Auszubildende.
Die Ausbildung zur MTRA beginnt jedes Jahr am 01. September und dauert drei Jahre. Für die Ausbildung zur MTRA brauchst du lediglich einen Realschulabschluss oder ein als gleichwertige Schulbildung anerkannter Bildungsabschluss, ein Gespür für Menschen und ihre Bedürfnisse und die Neugier in viele verschiedene (auch technische) Bereiche einzutauchen.
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39245 Vogelsang-Gommern