Das Team des Zentrums für minimal-invasive Therapie hilft Ihnen mit umfassender Erfahrung und medizinischer Expertise. Hier finden Sie unsere ambulanten Angebote:
Je kleiner ein medizinischer Eingriff, desto geringer sind die Belastungen für den Körper. Im minimal-invasiven Zentrum können durch gezielte Eingriffe Nebenwirkungen reduziert, die Heilung beschleunigt und die Krankenhausliegedauer verringert werden.
Die minimal-invasive Therapie wird häufig als Schlüsselloch-Methode bezeichnet. Das bedeutet, dass (chirurgische) Eingriffe durch einen kleinen Hautschnitt oder eine Punktion erfolgen können. Das bedeutet, dass chirurgische und bildgesteuerte Eingriffe durch einen Einstich (Punktion) oder einen kleinen Hautschnitt erfolgen können. Dadurch kommt es schon nach wenigen Tagen zur Heilung. In vielen Fällen kann dadurch auch eine Vollnarkose vermieden werden.
Häufig gestellte Fragen zur minimal-invasiven Therapie:
Der Vorteil für Patienten ist eine geringe Belastung durch kleine Hautschnitte oder nur durch Punktionen. Der Körper verkraftet kleinere Eingriffe deutlich besser, als große offen-chirurgische Operationen, bei denen größere Schnitte und stärkere Medikamente (z. B. in der Narkose oder gegen die Schmerzen nach der OP) erforderlich werden. Minimal-invasiv ist also deutlich schonender, aber genauso effektiv und für den Patienten besser verträglich, auch weil der Patient nicht so lange in der Klinik behandelt werden muss und schneller wieder entlassen werden kann.
Die minimal-invasive Medizin beschränkt sich nicht auf eine Fachrichtung, sondern kommt in verschiedenen Disziplinen (z. B. Gefäßmedizin, Gastroenterologie oder Onkologie) zum Einsatz. Viele, auch komplexe Krankheitsbilder lassen sich heutzutage bereits minimal-invasiv behandeln, wie z. B. frühe Tumore der Lunge, Leber und Darm oder Erweiterungen der Bauchschlagader (Aortenaneurysmen). Andere Erkrankungen müssen aber nach wie vor offen-chirurgisch, also mit einem großen Hautschnitt, operativ behandelt werden, wie z. B. große Leber- oder Bauchspeicheldrüsentumoren. Welche Behandlungsmethode zum Einsatz kommt, entscheidet das interdisziplinäre Behandlungsteam in spezialisierten Konferenzen und immer unter Einbezug der Patienten.
Im Helios Park-Klinikum Leipzig werden bereits seit vielen Jahren minimal-invasive Methoden in vielen Fachbereichen eingesetzt. Das Zentrum für minimal-Invasive Therapie (ZemiT) bündelt diese Expertise und macht sie über ein gemeinsames Patientenmanagement für Patienten und Mediziner aus anderen Kliniken und Praxen leicht zugänglich. Die enge klinische Zusammenarbeit der Fachbereiche und die Entscheidungsfindung in gemeinsamen Besprechungen garantiert in Kombination mit modernster Gerätetechnik das individuelle therapeutische Vorgehen auf höchstem medizinischen Niveau. Die zugehörigen Fachdisziplinen sind von verschiedenen Fachgesellschaften zertifiziert (Zentrumszertifizierungen siehe unten), was unsere hohen Qualitätsstandards unterstreicht.
Durch den Einsatz von radiologischen, bildgebenden Verfahren wie Röntgen, Computertomographie oder Ultraschall können Eingriffe im Körper sehr präzise durchgeführt werden ohne diesen zu eröffnen, bzw. mit nur einen winzigen Einstich. Diese Technik ist die Grundlage des Fachgebietes „Interventionelle Radiologie“. Am Helios Standort Leipzig wurde vor vielen Jahren die deutschlandweit erste „Klinik für Interventionelle Radiologie“ eingerichtet, die jährlich über 2000 Patienten mittels bildgesteuerter Therapie behandelt.
Bei der Endoskopie wird durch natürliche Körperöffnungen ein Schlauch eingeführt, durch den man in den Körper hineinschauen kann und im Körper Ultraschall durchführen kann. Damit kann man ähnlich der radiologischen Bildgebung sehr gut und frühzeitig Krankheiten in verschiedensten Körperregionen wie Speiseröhre, Magen, Dickdarm oder Lunge erkennen. Allerdings ist mittels dieser Technik auch eine präzise und meist sehr schonende Behandlung von Krankheiten möglich wie z.B. frühen Darm- und Lungentumoren, Lebererkrankungen, akuten Blutungen oder Gallensteinen. Diese sogenannte „Interventionelle Endoskopie“ ist am Helios Park-Klinikum Leipzig seit vielen Jahren mit höchster Expertise etabliert.
Ähnlich der Endoskopie kann der Chirurg durch die Laparoskopie (Bauchraum) oder Thorakoskopie (Brustkorbraum) mittels einer Kamera in den Körper hineinschauen. Dazu sind nur kleine Einstiche notwendig, durch die man in den Bauch- oder Brustkorb hineinschauen kann und einen chirurgischen Eingriff wie z.B. die Entfernung von Leber-, Darm- oder Lungentumoren durchführen kann. Dies führt zu einer deutlich schneller Heilung und wesentlich kürzeren Krankenhauszeit und ermöglich in Zukunft immer mehr ambulante Eingriff ohne Krankenhausaufenthalt.
In unserem Zentrum werden zunehmend auch robotische Verfahren eingesetzt um Eingriffe präziser durchzuführen. Gerade bei der Laparoskopie und Thorakoskopie ermöglichen Operationsroboter eine neue Qualität der Versorgung und bessere Möglichkeiten für die minimal-invasive Chirugie.
Die transarterielle Mikroembolisation (TAPE) ist ein minimalinvasives Verfahren, welches zur Behandlung von chronischen Schmerzen und Funktionsstörungen in den Gelenken – etwa bei Arthrose – eingesetzt wird. TAPE ist eine Therapieform für Betroffene, die trotz konservativer Therapien oder operativer Maßnahmen weiterhin Schmerzen in den Gelenken oder Sehnen haben.
Am 4. Februar ist Weltkrebstag. Ausgerufen von Internationalen Vereinigung gegen Krebs wird der Aktionstag für die kommenden drei Jahre unter dem Motto „United by Unique“ oder auch „Gemeinsam einzigartig“ gestellt. Wie individuell die Krebsbehandlung auf die Patientinnen und Patienten abgestimmt wird, schildert der Hämatologe, Onkologe und Palliativmediziner Dr. med. Christian Prause vom Helios Park-Klinikum Leipzig.
Das Viszeralonkologische Zentrum am Helios Park-Klinikum Leipzig hat Mitte März die Audits sowohl der Deutschen Krebsgesellschaft e. V. als auch des TÜV Süd erneut erfolgreich durchlaufen.
Das Helios Park-Klinikum Leipzig und seine Kooperationspartner haben die Zulassung für die ambulante spezialfachärztliche Versorgung (ASV) für Krebserkrankungen des Bauchraumes durch den erweiterten Landesausschuss Dresden erlangt. Die Betreuung im Rahmen der ASV ist ein Behandlungsangebot für Patient:innen, die an einer seltenen oder schweren Erkrankung mit besonderem Krankheitsverlauf leiden. Im übergreifenden Netzwerk erhalten Betroffene in Praxen und Kliniken die schnelle und hochspezialisierte Versorgung, die sie benötigen.