Unterstützende Kooperationspartner:innen
In unserem Zentrum sind speziell weitergebildete Onkologische Fachkräfte ein zentraler Bestandteil des Behandlungsteams. Sie begleiten Patientinnen und Patienten während des stationären Aufenthalts, identifizieren auftretende Komplikationen und unterstützen bei Fragen zu Nebenwirkungen oder dem Umgang mit der Erkrankung. Durch ihre fachliche Kompetenz und menschliche Zuwendung tragen sie entscheidend zu einer ganzheitlichen Betreuung und einem vertrauensvollen Behandlungsergebnis bei.
Wesentliche Beratungsinhalte sind:
- Unterstützung bei der Verarbeitung und dem Umgang mit der Erkrankung und ihren Folgen
- Bereitstellung von Patienteninformation
- Stärkung eigener Bewältigungsmöglichkeiten
- Beratung für Betroffene und deren Angehörige sowie Vermittlung von Selbsthilfeangeboten
Das spezialisierte Physiotherapieteam unseres Hauses hilft Ihnen nach großen Operationen Komplikationen zu vermeiden und schnell wieder fit und mobil zu werden. Wir begleiten Sie in den ersten Tagen nach Ihrer Operation besonders intensiv, damit Sie rasche Erfolge erzielen und Ihre Selbstständigkeit im Alltag wiedererlangen.
Ernährungsmediziner:innen, Ernährungswissenschaftler:innen, Diätassistent:innen und Pflegekräfte. Sie alle kümmern sich um Ihre Versorgung - sowohl in unseren somatischen als auch psychiatrischen Kliniken und in der Soteria Klinik Leipzig. Dabei wird besonders darauf geachtet, dass rechtzeitig erkannt wird, ob ein Risiko oder eventuell schon eine Mangelernährung besteht. Gemeinsam finden wir Strategien, um die Versorgung der Patient:innen, das Nahrungsangebot und den Ernährungszustand zu verbessern. Außerdem stehen wir an Ihrer Seite, um Sie zu bestimmten Ernährungsformen, z. B. nach einer Operation zu beraten. In der Ernährungstherapie richten wir uns nach Ihren individuellen Bedürfnissen. Gemeinsam überprüfen wir die erforderlichen Maßnahmen. Außerdem sorgen wir mit dem Sozialdienst dafür, dass sie auch nach dem Krankenhausaufenthalt gut versorgt sind. Alle wichtigen Infirmation dazu finden Sie hier.
Wir arbeiten eng mit ausgewählten Selbsthilfeorganisationen zusammen, um Patientinnen und Patienten sowie ihren Angehörigen bestmögliche Unterstützung anzubieten. Diese Kooperation erweitert das Behandlungsangebot um wertvolle Erfahrungs- und Austauschmöglichkeiten – online, telefonisch oder direkt vor Ort. So können Betroffene auf ein starkes Netzwerk aus Fachwissen, praktischer Hilfe und menschlichem Miteinander zurückgreifen.
Zu unseren Kooperationspartnern zählen:
- Sächsische Krebsgesellschaft (URL, falls sinnvoll: https://www.skg-ev.de/start.html - alternativ haben wir ja bereits die Termine zum Beratungsangebot hinterlegt)
- Deutsche ILCO, Gruppe Leipzig (URL: https://sachsen.ilco.de/gruppen/gruppe-leipzig)
- Onko-Aid e. V. (URL: https://www.onko-aid.de/)
Nicht immer können Patient:innen nach einem stationären Aufenthalt in einem Krankenhaus unmittelbar wieder in ihren gewohnten Alltag zurückkehren. Unser Sozialdienst steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Alle wichtigen Informationen erhalten Sie hier.
Im Mittelpunkt der palliativen Behandlung steht nicht die Heilung, sondern das Erreichen einer bestmöglichen Lebensqualität unter Beachtung der individuellen Beschwerden, Wünsche und Ziele der Patient:innen. Dafür begleitet unser Palliativ-Team jede:n einzelne:n ganzheitlich, das heißt mit Blick auf die medizinische und soziale Situation sowie die spirituellen Bedürfnisse.
Der Palliativbereich des Helios Park-Klinikums Leipzig gewährleistet eine Versorgung, die
- einzelne Patient:innen und deren Bedürfnisse in den Fokus rückt,
- ein umfassendes Symptommanagement umfasst,
- interdisziplinär ausgerichtet ist und
- umfassende Unterstützungsmöglichkeiten organisiert.
In unserer Klinik stehen Ihnen evangelische oder katholische Seelsorger zur verfügung, die Sie und Ihre Angehörigen in schwierigen Situationen begleiten. Alle wichtigen Informationen rund um die Seelsorge finden Sie hier.
Unser Viszeralonkologisches Zentrum versteht sich als stark vernetztes Versorgungssystem, in dem verschiedene Fachdisziplinen und Partner:innen eng zusammenarbeiten. Die enge Kooperation mit externen Partner:innen ermöglicht eine umfassende, abgestimmte und qualitativ hochwertige Betreuung unserer Patienti:innen auch über den stationären Aufenthalt hinaus. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht unserer wichtigsten Kooperationspartner:
- Onkologie
- Onkopraxis Probstheida Dres. Schwarzer/Flade
- MVZ Mitte, Standort Leipzig: Herr Blasberg/Frau Krehl
- Praxis Dr. Uhlig, Naunhof
- MedCenter Nordsachsen, Dres. Edelmann/Braunert
- Gastroenterologie
- Dr. Hansen, MVZ IGP Dresden: Innere Medizin/Gastroenterologie in Leipzig
- Gastroenterologische Gemeinschaftspraxis, F.-Rohde-Straße
- Internistische Gemeinschaftspraxis für Verdauungs- und Stoffwechselerkrankungen, Nordstraße
- Strahlentherapie und Radiologie
- MVZ Telemannstraße
- Herzzentrum Leipzig, Abteilung für Diagnostische und Interventionelle Radiologie
- Diabetologie
- Dr. med. G. Glas
- Pathologie sowie humangenetische Beratung
- Institut für Pathologie am Elsapark, Nebenbetriebsstätte Strümpellstraße
- Mitteldeutscher Praxisverbund Humangenetik, Praxis Leipzig
Die Diagnose Krebs bringt viele Fragen mit sich – auch zu Finanzen, Schwerbehinderung oder beruflichen Perspektiven. Gemeinsam mit der Sächsischen Krebsgesellschaft (SKG) bieten wir kostenfreie Beratung für stationäre, ambulante und entlassene Patient:innen an. Die Expert:innen der SKG unterstützen bei Anträgen und vermitteln auf Wunsch weitere Hilfsangebote.
Gebündelte Kompetenz
Informationen zu Studien
Im Rahmen der kontinuierlichen Weiterentwicklung unseres Viszeralonkologischen Zentrums engagieren wir uns aktiv in der klinischen Forschung. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht der aktuell bei uns durchgeführten Studien, einschließlich zentraler Informationen und der jeweiligen Ansprechpersonen. Ziel ist es, unseren Patient:innen den Zugang zu innovativen Therapieansätzen zu ermöglichen und die medizinische Versorgung stetig zu verbessern.
Studieninformation
Die PEARL-Studie ist die erste große Studie aus Deutschland, die gezielt die Risikofaktoren und Ursachen für den Anstieg von Darmkrebs in der Altersgruppe von 18 bis 49 Jahren untersucht. Sie wird durchgeführt durch das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg.
Beginn: 01/2022.
Wer kann teilnehmen?
Patient:innen mit Darmkrebs in der Altersgruppe 18 bis 49 Jahre und eine gesunde Kontrollgruppe im gleichen Alter ohne Darmkrebs.
Wie kann man teilnehmen?
Unser Zentrum vermittelt Ihnen den Kontakt zum Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg und unsere Ärzt:innen beraten Sie gern, wenn Sie Interesse an dieser Studie haben.
Studieninformation
Diese Studie vergleicht eine Patientengruppe mit fortgeschrittenen Mastdarmkrebs mit präoperativer Gabe eines Chemotherapeutikums mit nachfolgender OP des Mastdarmes mit einer Patientengruppe, die zuerst die OP und danach die risikoadaptierte Gabe eines Chemotherapeutikums erhält.
Beginn: 2021.
Wer kann teilnehmen?
Patient:innen mit fortgeschrittenem Mastdarmkrebs, die eine Operation benötigen.
Wie kann man teilnehmen?
Sollten Sie mit Ihrem Tumorstadium und der geplanten Therapie infrage kommen, sprechen wir Sie an und erläutern Ihnen die Möglichkeiten der Studienteilnahme.
Studieninformation
Im Rahmen des Colopredict Plus 2.0-Registers werden retrospektiv und prospektiv Patient:innen mit Kolonkarzinomen im Stadium I, II und III erfasst und in Bezug auf ihre Versorgung über 5 Jahre dokumentiert und analysiert. Primäres Studienziel ist die Bestimmung der Rolle einer Mikrosatelliteninstabilität (MSI) in Kombination mit einer RAS-Mutation bei der Prognose von Kolonkarzinomen im Stadium II ohne klinische Risikofaktoren. Hierzu sollen in Tumorgewebeproben der rekrutierten Patient:innen MSI und RAS bestimmt werden und parallel klinische und histopathologische Daten der Patient:innen dokumentiert werden.
Wer kann teilnehmen?
Jede/r Patient:in wird individuell gemäß der therapeutischen Strategie seiner/s Arztes/Ärztin behandelt, es gibt keine Intervention und keine Zuordnung zu definierten Armen. Im Tumorgewebe der Patient:innen wird MSI und RAS bestimmt und parallel werden klinische und histopathologische Daten erhoben.
Wie kann man teilnehmen?
Sollten Sie mit ihrem Tumorstadium und der geplanten Therapie infrage kommen, sprechen wir Sie an und erläutern Ihnen die Möglichkeiten der Studienteilnahme.
Studieninformation
Multizentrische Registerstudie zur Erfassung klinischer, epidemiologischer und biologischer Profile beim duktalen Adenokarzinom des Pankreas (AIO, Universitätsklinikum Ulm).
Wer kann teilnehmen?
Alle Patient:innen mit Erstdiagnose eines duktalen Adenokarzinoms des Pankreas.
Wie kann man teilnehmen?
Sollten Sie infrage kommen, sprechen wir Sie an und erläutern Ihnen die Möglichkeiten der Studienteilnahme.
Studieninformation
Informationen zur Studie finden Sie hier.
Wer kann teilnehmen?
Patient:en mit metastasierten kolorektalen Karzinom und Lebermetastasen, bei denen die Tumorlast bereits 50% des Lebervolumens umfasst und bei denen kurative lokale Therapieoptionen nicht indiziert sind.
Wie kann man teilnehmen?
Wenn Ihr Tumorstadium für die geplante Behandlung in Frage kommt, setzen Sie sich gern mit dem Case Management der Interventionellen Radiologie in Verbindung und wir erläutern Ihnen die Möglichkeiten der Studienteilnahme.
Am 4. Februar ist Weltkrebstag. Ausgerufen von Internationalen Vereinigung gegen Krebs wird der Aktionstag für die kommenden drei Jahre unter dem Motto „United by Unique“ oder auch „Gemeinsam einzigartig“ gestellt. Wie individuell die Krebsbehandlung auf die Patientinnen und Patienten abgestimmt wird, schildert der Hämatologe, Onkologe und Palliativmediziner Dr. med. Christian Prause vom Helios Park-Klinikum Leipzig.
Das Helios Park-Klinikum Leipzig und seine Kooperationspartner haben die Zulassung für die ambulante spezialfachärztliche Versorgung (ASV) für Krebserkrankungen des Bauchraumes durch den erweiterten Landesausschuss Dresden erlangt. Die Betreuung im Rahmen der ASV ist ein Behandlungsangebot für Patient:innen, die an einer seltenen oder schweren Erkrankung mit besonderem Krankheitsverlauf leiden. Im übergreifenden Netzwerk erhalten Betroffene in Praxen und Kliniken die schnelle und hochspezialisierte Versorgung, die sie benötigen.
Das Viszeralonkologische Zentrum am Helios Park-Klinikum Leipzig hat Mitte März die Audits sowohl der Deutschen Krebsgesellschaft e. V. als auch des TÜV Süd erneut erfolgreich durchlaufen.