Die Einführung der Ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung (ASV) durch den Gesetzgeber gibt uns die Chance, Patient:innen mit Magen- oder Darmtumoren und Tumoren der Bauchhöhle eine zeitnahe und umfassende Versorgung zukommen zu lassen.
Die Behandlung erfolgt durch ein interdisziplinäres Ärzt:innenteam aus Vertragsärzt:innen und Krankenhausärzt:innen in Praxen und Kliniken. Das ASV-Team bündelt alle Fachbereiche der Tumortherapie wie die Onkologie, Chirurgie, Gastroenterologie und Strahlentherapie. Durch weitere Fachleute kann das Team im Bedarfsfall verstärkt werden.
Als Patientin oder Patient werden Sie stets umfassend und verständlich über die Ergebnisse und Behandlung informiert und der weitere Therapieplan mit Ihnen abgestimmt. Die Behandlung orientiert sich dabei fortlaufend an neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen.
- Die ASV-Versorgung garantiert Ihnen eine schnelle und qualifizierte fachärztliche Versorgung.
- Das ASV-Team übernimmt die zeitnahe Planung und Organisation aller erforderlichen Diagnose- und Behandlungsschritte.
- Durch die Teilnahme an der ASV stehen Ihnen die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten des Krankenhauses offen, ohne dass jedes Mal ein stationärer Aufenthalt erforderlich wird.
- Falls eine Chemotherapie notwendig ist, erfolgt diese wohnortnah in einer der sieben onkologischen Praxen unseres Teams.
- Neben den standardisierten Diagnostik- und Therapiemaßnahmen können auch spezielle diagnostische Verfahren zusätzlich durchgeführt werden (z. B. PET-CT).
- Die Teammitglieder stimmen sich bei Bedarf über Ihre Behandlung ab.
- Eine Teilnahme ist zu jedem Zeitpunkt und in jeder Phase einer Krebserkrankung im Magen-Darm-Bereich möglich.
- Ein fachärztliches Team-Mitglied klärt Sie über die Behandlung auf.
- In der wöchentlich stattfindenden Tumor-Konferenz erfolgt die Vorstellung Ihres Falls und die Therapieempfehlung.
- Die ASV-Ärzt:innen besprechen im Anschluss mit Ihnen die Ergebnisse aus der Konferenz. Sie planen und organisieren im Dialog mit Ihnen alle weiteren Behandlungsschritte.
- Im Rahmen der ASV-Behandlung werden alle erforderlichen Untersuchungen und Therapiemaßnahmen mit unseren niedergelassenen Partner:innen angeboten.
- Wir informieren Sie über Angebote, die Ihnen beim täglichen Umgang mit Ihrer Erkrankung helfen können, z. B. Selbsthilfekontakte oder Angebote sozialer Dienste und nichtärztlicher Berufsgruppen.
Eine Teilnahme bzw. Überweisung ist zu jedem Zeitpunkt und in jeder Phase der Krebserkrankung möglich. Hierzu benötigt die Patientin oder der Patient einen Überweisungsschein auf dem „Behandl. gemäß §116b SGBV“ angekreuzt ist.
Mo - Mi 09:00 bis 18:00
Do - Fr 09:00 bis 14:00
Sa 09:00 bis 12:00
Helios Park-Klinikum Leipzig
| Priv.-Doz. Dr. med. Ulrich Halm |
| Dr. med. Markus Zachäus |
| Dr. med. Andreas Schubert-Hartmann |
| Prof. Dr. med. Michael Bartels |
| Dr. med. Christina Klein |
| Lydia Hergett |
| Dr. med. Andreas Flade |
Extern
| Onkopraxis Probstheida | Dr. med. Andreas Schwarzer |
| Onkopraxis Probstheida | Dr. med. Franziska Flade |
| Praxis für Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie / Internist. Onkologie | Dr. med. Jens Uhlig |
| MedCenter Nordsachsen | Dr. med. Thomas Edelmann |
| MedCenter Nordsachsen | Dr. med. Leanthe Braunert |
| MVZ Leipzig Strahlentherapie | Dr. med. Annett Bischoff |
| MVZ Leipzig Strahlentherapie | Dr. med. Peter Csere |
| MVZ Leipzig Strahlentherapie | Dr. med. Dirk Scheffler |
| MVZ Leipzig Strahlentherapie | Dr. med. Nasrin Abbasi-Senger |
| MVZ IGP Dresden: Innere Medizin/Gastroenterologie in Leipzig | Dr. med. Thomas Hansen |
| MVZ Leipzig Mitte | Dr. med. Bärbel Schädlich |
| Helios Park-Klinikum Leipzig, Klinik für Interventionelle Radiologie | Priv.-Doz. Dr. med. Michael Moche |
| Helios Park-Klinikum Leipzig, Klinik für Gefäßchirurgie | Dr. med. Holger Staab |
| Park-Klinikum Leipzig, Klinik für Pneumologie und Kardiologie | Kristina Eckrich |
| Park-Klinikum Leipzig, Klinik für Pneumologie und Kardiologie | Dr. med. Ute Pfränger |
Helios Park-Klinikum Leipzig, Klinik für
Anästhesiologie und Schmerztherapie | Dr. med. Ute Scheibe |
| Helios Park-Klinikum Leipzig, Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik & Psychotherapie | Dr. rer. nat. Maria Gräfenhain |
| Herzzentrum Leipzig, Abteilung für Diagnostische und Interventionelle Radiologie | Prof. Dr. med. Matthias Gutberlet |
| MVZ Telemannstraße | Denise Eschberger | Dr. med. Marc Exner | Dr. med. Carmen Schaumann | Camelia Jungert | Dr. med. Franziska Riese |
| MVZ Leipzig Strümpellstraße | Dr. med. Kathrin Leupold | Dr. med. Annegret Rössler | Thomas Moritz |
| Mitteldeutscher Praxisverbund Humangenetik, Praxis Leipzig | Dresden | Dr. med. Kristin Schröck | Dr. med. Mirjam Klaus |
| Doceins MVZ Dresden Mitte | Dr. med. Thomas Hotopp |
| Urologische Facharztpraxis | Dr. med. Stefan Schmidt |
Institut für Pathologie am Elsapark,
Nebenbetriebsstätte Strümpellstraße | Dr. med. Alexandra Weidel |
| MVZ Labor Dr. Reising-Ackermann & Kollege | Dr. med. Jana Schuster |
| Nierenzentrum Leipzig | Dipl.-Med. Ingo Bast | Dr. med. Daniel Grey | Martin Haußmann |
| Radiologie Muldental | Dr. med. Andreas Richter | PD Dr. med. habil. Patrick Strumpp |
| alphaomega Labor GbR, Medizinische Kooperationsgemeinschaft | Priv.-Doz. Dr. med. Grit Ackermann | Dr. med. Carsten Tennert |
Bei der Versorgung von Menschen in akuten psychischen Krisen treffen Polizei und psychiatrische Ärzteteams regelmäßig aufeinander – mit unterschiedlichen Aufgaben und Blickwinkeln. Um das gegenseitige Verständnis zu stärken und die Möglichkeiten einer frühen psychiatrischen Unterstützung vor Ort einzuschätzen, hat das Zentrum für seelische Gesundheit am Helios Park-Klinikum Leipzig ein Pilotprojekt „Perspektivwechsel Polizei – Klinik“ mit der Polizeidirektion Leipzig initiiert. Zwei Oberärzte hospitierten dafür im Streifendienst mit Revier- und Bürgerpolizisten. Im nächsten Schritt können Polizeibeamt:innen des Reviers auf der Akutstation der Abteilung Psychiatrie, Psychosomatik & Psychotherapie Einblicke in die akut- und notfallpsychiatrische Arbeit gewinnen.
Chronische Schmerzen können weit mehr als den Körper belasten. Sie verändern den Alltag, die berufliche Situation und häufig auch das soziale Leben. Karsten Seidel hat selbst erlebt, wie sehr anhaltende Schmerzen das eigene Leben bestimmen können. In der multimodalen Schmerztherapie lernte der 54-Jährige, seine Beschwerden besser zu verstehen, Belastungsgrenzen wahrzunehmen und Schritt für Schritt wieder mehr Kontrolle über seinen Alltag zu gewinnen.
Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen sind besonders gefährdet, ihre Wohnung zu verlieren oder nach einem Klinikaufenthalt in ungesicherte Wohnverhältnisse entlassen zu werden. Das Supported-Housing-Angebot des Helios Park-Klinikums Leipzig setzt genau an dieser Schnittstelle an: Patient:innen erhalten Zugang zum eigenen Wohnraum und werden zugleich durch ein multiprofessionelles Team der Psychiatrischen Institutsambulanz der Klinik individuell und bedarfsorientiert begleitet. Ziel ist es, psychische Stabilität zu fördern, Wohnkompetenzen zu fördern und damit soziale Teilhabe am Gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen.
In Zusammenarbeit mit dem ADAC konnte vergangene Woche eine 70-jährige Patientin von Lettland nach Deutschland ins Helios Park-Klinikum Leipzig überführt und dort behandelt werden. Zuvor zog sie sich auf einer Radtour des Tandemhilfen e.V. im Ausland eine hüftgelenksnahe Fraktur zu. Nach erfolgreicher Operation kann die Patientin Marlies Reinhardt wieder gehen und lächeln.
Das Zentrum für Seelische Gesundheit lädt herzlich zur Vernissage der Ausstellung „Sehnsuchtsorte“ ein. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 1. Juli 2026, von 13:30 bis 14:30 Uhr in der Rotunde im Zentrum für Seelische Gesundheit (Foyer, 1. Obergeschoss) statt.
Nach vier Jahren mit dem DVSE-Siegel Silber erreicht das Helios Park-Klinikum Leipzig 2026 erstmals die Gold-Stufe. Damit gehört die Klinik zu aktuell 20 Einrichtungen in Deutschland, die diese Auszeichnung erhalten – ein sichtbares Zeichen für qualitätsgesicherte Schulterendoprothetik auf hohem Niveau.
Je früher Lungenkrebs erkannt wird, desto besser sind die Behandlungschancen. Starke und langjährige Raucher:innen als Hochrisikogruppe können sich ab April 2026 in einem Screening untersuchen lassen. Die hochspezialisierten Helios Zentren für Lungenkrebs setzen auf moderne Verfahren zur Abklärung und Therapie. Am Donnerstag, 23. April 2026, um 18:30 Uhr erfahren Interessierte, für wen das Screening gedacht ist, wie die Untersuchung abläuft und was nach einem auffälligen Befund passiert.
Das Helios Park-Klinikum Leipzig beteiligt sich als eines von weltweit 30 Zentren an der internationalen, randomisierten Multicenter-Studie „DEL-LIVER“ und wurde als erstes Zentrum in Deutschland für den Einschluss von Patienten freigegeben. Die Studie richtet sich an Patient:innen mit Lebermetastasen einer Darmkrebserkrankung im fortgeschrittenen Stadium und untersucht eine innovative Form der lokalen Chemotherapie. Gleichzeitig unterstreicht das Klinikum seine besondere Stärke in der modernen Krebsmedizin: Durch die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit des Viszeralonkologischen Zentrums, des Zentrums für minimal-invasive Therapie und des Thoraxonkologischen Zentrums bietet das Haus eine Versorgung auf höchstem medizinischem Niveau.
Vor 32 Jahren behandelte Prof. Dr. med. Peter Lamesch erstmals Frau Gerlinde Keil. Gemeinsam mit Kollegen entdeckte der Mediziner bei der damals 33-jährigen Mutter zweier Kinder eine seltene, vererbbare Erkrankung: Multiple Endokrine Neoplasie. Zum Krankheitsbild gehört ein bösartiger Tumorbefall der Schilddrüse sowie gutartige Erkrankungen der Nebennieren und der Nebenschilddrüsen. In Form eines Gendefekts vererbt sich die Krankheit auch auf Familienangehörige. Mutter und Sohn wurden erfolgreich von Prof. Lamesch behandelt. Nun kam es kurz vor Weihnachten zum Wiedersehen im Helios Park-Klinikum Leipzig.
04289 Leipzig
04289 Leipzig