Seit Mai 2019 ergänzt unsere geriatrische Tagesklinik mit zehn Behandlungsplätzen das Leistungsspektrum des Helios Park-Klinikums Leipzig. Sie verbindet eine umfassende therapeutische Betreuung mit der Möglichkeit, die Abende und Wochenenden in der gewohnten Umgebung zu verbringen.
Unsere geriatrische Tagesklinik richtet sich an Patient:innen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, neurologischen Erkrankungen (z. B. Parkinson, Schlaganfallfolgen), Beschwerden des Bewegungsapparates, chronischen Schmerzen, Diabetes oder Ernährungsproblemen. Dank des umfassenden diagnostischen Spektrums des Helios Park-Klinikums Leipzig erhalten Sie eine individuell abgestimmte Behandlung.
"Zu fit für stationäre Behandlung, aber dennoch therapiebedürftig"
- Es besteht eine geriatrische Rehabilitationsbedürftigkeit
- positive Rehabilitationsprognose mit alltagsrelevantem Behandlungsziel in den Bereichen:
- Mobilität
- Selbstversorgung
- häusliches Leben
- Kommunikation
- allgemeine Anforderungen
- Wissensanwendung
- bedeutende Lebensbereiche
- Aufnahme erfolgt als Überweisung von Hausärzt:innen oder Zuweisung aus internen und externen Krankenhäusern
- Voraussetzung ist eine noch erhaltene oder wiedererlernte Selbstständigkeit
- Indikation zur Aufnahme auch im Sinne einer Prävention oder der Erhalt eines Status quo
- weiterführende Behandlung nach absolvierter geriatrischer Frührehabilitaion
- akute stationäre behandlungsbedürftige Erkrankungen
- ausschließlich kurative oder pflegerische Maßnahmen im Vordergrund
- zu hoher akutmedizinischer Diagnostikbedarf
- höhergradige kognitive Einschränkung
- Mobilität stark eingeschränkt
- fehlende Motivation
- Belastbarkeit für spezifische Therapieeinheiten nicht gegeben
- Indikationsspezifische Rehabilitation notwendig oder indiziert
(z.B. kardiologische Reha, Reha bei muskuloskeletalen Erkrankungen)
- teilstationäre geriatrische Komplexbehandlung
- Integraler Bestandteil einer geriatrischen Einrichtung
- Vermeidung oder Verkürzung eines stationären Aufenthaltes
- Stabilisierung des erreichten Behandlungserfolges
- Gesamtaufenthaltsdauer pro Tag in der teilstationären Einrichtung (inklusive Erholungszeiten) von mindestens 330 min (ohne Transportzeiten)
- Tagesaktuelle Behandlung bis zu 15 Tagen
- Behandlung durch ein geriatrisches Team unter fachärztlicher Behandlungsleitung
- Bestimmung des Rehapotenzials und der Zielsetzung mit Hilfe standardisierter geriatrischer Assessments
- Tägliche ärztliche Visite
- Aktivierend therapeutische Pflege
- Vorhandensein folgender Bereiche: Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Psychologie, Sozialdienst
| 07:30–08:30 Uhr | Abholung durch den Transportdienst (i.d.R. Sammeltaxi) und Fahrt in die Tagesklinik |
| 09:00–12:00 Uhr | Einzel- und Gruppentherapien (z. B. Werken, Backen, Physio- und Ergotherapie, Logopädie) |
| 12:00–13:00 Uhr | Mittagessen |
| 13:00–15:00 Uhr | Einzel- und Gruppentherapien |
| 15:00–15:30 Uhr | Vesper |
| Ab 15.30 Uhr | Abholung durch den Transportdienst und Fahrt nach Hause |
Bitte beachten Sie, dass es therapiebedingt zu Abweichungen kommen kann. Zwischen den Therapien gibt es ausreichend Ruhephasen.
Unser interdisziplinäres Team setzt sich aus Ärzt:innen, Krankenpfleger:innen, Physio- und Ergotherapeut:innen, Logopäd:innen, Psycholog:innen und Sozialdienstmitarbeitenden zusammen. Durch diese Vielfalt gewährleisten wir eine ganzheitliche Betreuung und Förderung der Alltagskompetenz unserer älteren Patient:innen.
Bei der Versorgung von Menschen in akuten psychischen Krisen treffen Polizei und psychiatrische Ärzteteams regelmäßig aufeinander – mit unterschiedlichen Aufgaben und Blickwinkeln. Um das gegenseitige Verständnis zu stärken und die Möglichkeiten einer frühen psychiatrischen Unterstützung vor Ort einzuschätzen, hat das Zentrum für seelische Gesundheit am Helios Park-Klinikum Leipzig ein Pilotprojekt „Perspektivwechsel Polizei – Klinik“ mit der Polizeidirektion Leipzig initiiert. Zwei Oberärzte hospitierten dafür im Streifendienst mit Revier- und Bürgerpolizisten. Im nächsten Schritt können Polizeibeamt:innen des Reviers auf der Akutstation der Abteilung Psychiatrie, Psychosomatik & Psychotherapie Einblicke in die akut- und notfallpsychiatrische Arbeit gewinnen.
Chronische Schmerzen können weit mehr als den Körper belasten. Sie verändern den Alltag, die berufliche Situation und häufig auch das soziale Leben. Karsten Seidel hat selbst erlebt, wie sehr anhaltende Schmerzen das eigene Leben bestimmen können. In der multimodalen Schmerztherapie lernte der 54-Jährige, seine Beschwerden besser zu verstehen, Belastungsgrenzen wahrzunehmen und Schritt für Schritt wieder mehr Kontrolle über seinen Alltag zu gewinnen.
Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen sind besonders gefährdet, ihre Wohnung zu verlieren oder nach einem Klinikaufenthalt in ungesicherte Wohnverhältnisse entlassen zu werden. Das Supported-Housing-Angebot des Helios Park-Klinikums Leipzig setzt genau an dieser Schnittstelle an: Patient:innen erhalten Zugang zum eigenen Wohnraum und werden zugleich durch ein multiprofessionelles Team der Psychiatrischen Institutsambulanz der Klinik individuell und bedarfsorientiert begleitet. Ziel ist es, psychische Stabilität zu fördern, Wohnkompetenzen zu fördern und damit soziale Teilhabe am Gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen.
In Zusammenarbeit mit dem ADAC konnte vergangene Woche eine 70-jährige Patientin von Lettland nach Deutschland ins Helios Park-Klinikum Leipzig überführt und dort behandelt werden. Zuvor zog sie sich auf einer Radtour des Tandemhilfen e.V. im Ausland eine hüftgelenksnahe Fraktur zu. Nach erfolgreicher Operation kann die Patientin Marlies Reinhardt wieder gehen und lächeln.
Das Zentrum für Seelische Gesundheit lädt herzlich zur Vernissage der Ausstellung „Sehnsuchtsorte“ ein. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 1. Juli 2026, von 13:30 bis 14:30 Uhr in der Rotunde im Zentrum für Seelische Gesundheit (Foyer, 1. Obergeschoss) statt.
Nach vier Jahren mit dem DVSE-Siegel Silber erreicht das Helios Park-Klinikum Leipzig 2026 erstmals die Gold-Stufe. Damit gehört die Klinik zu aktuell 20 Einrichtungen in Deutschland, die diese Auszeichnung erhalten – ein sichtbares Zeichen für qualitätsgesicherte Schulterendoprothetik auf hohem Niveau.
Je früher Lungenkrebs erkannt wird, desto besser sind die Behandlungschancen. Starke und langjährige Raucher:innen als Hochrisikogruppe können sich ab April 2026 in einem Screening untersuchen lassen. Die hochspezialisierten Helios Zentren für Lungenkrebs setzen auf moderne Verfahren zur Abklärung und Therapie. Am Donnerstag, 23. April 2026, um 18:30 Uhr erfahren Interessierte, für wen das Screening gedacht ist, wie die Untersuchung abläuft und was nach einem auffälligen Befund passiert.
Das Helios Park-Klinikum Leipzig beteiligt sich als eines von weltweit 30 Zentren an der internationalen, randomisierten Multicenter-Studie „DEL-LIVER“ und wurde als erstes Zentrum in Deutschland für den Einschluss von Patienten freigegeben. Die Studie richtet sich an Patient:innen mit Lebermetastasen einer Darmkrebserkrankung im fortgeschrittenen Stadium und untersucht eine innovative Form der lokalen Chemotherapie. Gleichzeitig unterstreicht das Klinikum seine besondere Stärke in der modernen Krebsmedizin: Durch die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit des Viszeralonkologischen Zentrums, des Zentrums für minimal-invasive Therapie und des Thoraxonkologischen Zentrums bietet das Haus eine Versorgung auf höchstem medizinischem Niveau.
Vor 32 Jahren behandelte Prof. Dr. med. Peter Lamesch erstmals Frau Gerlinde Keil. Gemeinsam mit Kollegen entdeckte der Mediziner bei der damals 33-jährigen Mutter zweier Kinder eine seltene, vererbbare Erkrankung: Multiple Endokrine Neoplasie. Zum Krankheitsbild gehört ein bösartiger Tumorbefall der Schilddrüse sowie gutartige Erkrankungen der Nebennieren und der Nebenschilddrüsen. In Form eines Gendefekts vererbt sich die Krankheit auch auf Familienangehörige. Mutter und Sohn wurden erfolgreich von Prof. Lamesch behandelt. Nun kam es kurz vor Weihnachten zum Wiedersehen im Helios Park-Klinikum Leipzig.