Suchen
Menü
Schließen
Eingeschränkte Erreichbarkeit

Aktuell ist die Kontaktaufnahme via E-Mail über unsere Webseite nur teilweise möglich. 

Selbstverständlich sind wir auch weiterhin telefonisch für Sie erreichbar. Sie können zudem Termine direkt im Patientenportal buchen.

39 neue Ärztinnen und Ärzte aus Schwerin

Gemeinsam mit den Helios Kliniken Schwerin setzt die MSH Medical School Hamburg – University of Applied Sciences and Medical University ein Zeichen für die Zukunft der universitären Medizinerausbildung. Die enge Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Klinik hat sich innerhalb weniger Jahre als fester Bestandteil der medizinischen Ausbildung etabliert. Nun wurde zum der zweite Abschlussjahrgang Humanmedizin verabschiedet. 39 Medizinstudierende feierten ihren Studienabschluss in Schwerin.

07.07.2026 Lesedauer: - Min.

Partnerschaft für den ärztlichen Nachwuchs in der Region

Was mit einer gemeinsamen Initiative begann, ist heute eine erfolgreiche Verbindung von universitärer Lehre und klinischer Praxis.

HEL_MSH_Absolventen_Feierstunde

Helios Kliniken Schwerin

Chefarzt Klinik für Neurochirurgie und Wirbelsäulenchirurgie / Leiter Onkologisches Zentrum / Dekan Fakultät Medizin Medical School Hamburg

Der zweite Abschlussjahrgang markiert weit mehr als das Ende eines Studiums. Er zeigt, dass die Kooperation zwischen den Helios Kliniken Schwerin und der MSH ein etablierter und fester Bestandteil der universitären Medizinerausbildung geworden ist. Unsere 39 Schweriner Absolventinnen und Absolventen erwerben nach sechs Studienjahren nicht nur medizinische Kompetenz, sondern auch frühzeitig Erfahrung in der Versorgung von Patientinnen und Patienten.

Nach dem ersten Studienabschnitt am Hochschulsitz der MSH in der Hamburger Hafen City absolvierten die Studierenden ihren klinischen Studienabschnitt am Universitären
Campus der MSH an den Helios Kliniken Schwerin. Dort werden sie frühzeitig in den Alltag der Helios Kliniken Schwerin eingebunden und sammeln umfassende Erfahrungen
in der Patientenversorgung.

Wenn aus einem Studienort ein Zuhause wird

Eine von ihnen ist Carolin Sievert. Die gebürtige Schleswig-Holsteinerin absolvierte nach ihrem Abitur zunächst eine Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten, bevor sie sich für ein Medizinstudium an der MSH entschied. Während ihres Studiums und der klinischen Ausbildung in Schwerin entwickelte sich nicht nur ihr beruflicher Weg weiter, sondern sie fand dort auch privat ihre neue Heimat.

„Als ich mein Studium begonnen habe, hätte ich nicht gedacht, dass Schwerin einmal mein Zuhause wird. Während meiner praktischen Ausbildung habe ich nicht nur fachlich unglaublich viel gelernt, sondern auch Menschen kennengelernt, die meinen beruflichen und privaten Weg geprägt haben. Deshalb freue ich mich sehr, meine Zukunft als Ärztin hier in der Region zu gestalten“, sagt Carolin Sievert.

Ihre Geschichte steht stellvertretend für rund 10 Prozent der Studierenden, die während ihrer Ausbildung enge Beziehungen zur Region aufgebaut haben und sich bewusst dafür entscheiden, dort ihre ärztliche Laufbahn zu beginnen.

Verantwortung für die Zukunft übernehmen

Für Ilona Renken-Olthoff, Gründerin und geschäftsführende Gesellschafterin der MSH, ist der neue Abschlussjahrgang ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung der medizinischen Fakultät: „Mit dem zweiten Abschlussjahrgang wird sichtbar, wie erfolgreich unsere Kooperation mit den Helios Kliniken Schwerin gewachsen ist. Aus einer gemeinsamen Initiative ist eine etablierte Partnerschaft entstanden, die motivierten Menschen eine hochwertige universitäre Medizinerausbildung ermöglicht und zugleich einen wichtigen Beitrag zur medizinischen Versorgung in Mecklenburg-Vorpommern leistet. Besonders freue ich mich über die unterschiedlichen Lebenswege unserer Absolventinnen und Absolventen. Sie zeigen, dass Verantwortungsbewusstsein und persönliches Engagement entscheidende Voraussetzungen für den Arztberuf sind.“

Zur Verabschiedung am Freitag, dem 3. Juli 2026, im Goldenen Saal in Schwerin und auf dem Campus am Pfaffenteich kamen neben den Absolventinnen und Absolventen ihre Familien, Lehrende sowie Gäste aus Wissenschaft und Politik.