Unfallbedingte Schäden im Schultergelenk, Arthrose, Rheuma oder Defekte der Rotatorenmanschette führen oft zu starken Schmerzen und Bewegungseinbußen. Wenn konservative Therapien keine Erfolge erzielen, bedarf es oft einer operativen Versorgung. Wenn die Implantation einer Endoprothese notwendig ist, jedoch große knöcherne Defekte bedingt durch starke Abnutzung oder Voroperationen vorliegen, stößt man mit der Verwendung herkömmlicher Implantate oft an Grenzen. Eine ausreichend sichere Verankerung im Knochen sowie die Wiederherstellung einer gut funktionierenden Gelenkgeometrie ist in diesen Fällen mit Standardprothesen oft nicht möglich. Hier können patientenindividuelle Implantate, welche anhand einer Computertomographie geplant und angefertigt werden, zur Anwendung kommen.
Das Helios Park-Klinikum Leipzig beteiligt sich als eines von weltweit 30 Zentren an der internationalen, randomisierten Multicenter-Studie „DEL-LIVER“ und wurde als erstes Zentrum in Deutschland für den Einschluss von Patienten freigegeben. Die Studie richtet sich an Patient:innen mit Lebermetastasen einer Darmkrebserkrankung im fortgeschrittenen Stadium und untersucht eine innovative Form der lokalen Chemotherapie. Gleichzeitig unterstreicht das Klinikum seine besondere Stärke in der modernen Krebsmedizin: Durch die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit des Viszeralonkologischen Zentrums, des Zentrums für minimal-invasive Therapie und des Thoraxonkologischen Zentrums bietet das Haus eine Versorgung auf höchstem medizinischem Niveau.