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Aortenklappenstenose: Mit Spitzenmedizin behandeln

Eine diagnostizierte Aortenklappenstenose erfordert eine sorgfältige Beurteilung und eine Behandlung, die zu Ihrer persönlichen Situation passt. In unseren sechs Herzzentren beraten und behandeln Sie erfahrene Herz-Teams auf höchstem internationalem Niveau.

Was Sie auf dem Herzen haben, behandeln wir mit Spitzenmedizin.

Die Diagnose Aortenklappenstenose kann viele Fragen aufwerfen. Vielleicht fragen Sie sich:

 

  • Was bedeutet meine Diagnose für mich – und wie kann ich behandelt werden?
  • Was kann mir helfen, meine Beschwerden zu lindern und die Schädigung meines Herzens zu verhindern?
  • Welche Behandlung passt zu mir – und wo finde ich dafür die richtige spezialisierte Unterstützung?

 

In unseren Herzzentren kümmert sich nicht ein:e einzelne:r Ärzt:in, sondern ein ganzes Team um Ihre Gesundheit. Unsere Spezialisten bewerten Ihren Befund und Ihre persönliche Situation gemeinsam und planen mit Ihnen den richtigen nächsten Schritt.

Prof. Michel Borger

Direktor der Universitätsklinik für Herzchirurgie & Ärztlicher Direktor | Herzzentrum Leipzig

Bei einer Aortenklappenstenose gibt es nicht die eine Behandlung für alle. Im interdisziplinären Herz-Team prüfen wir sorgfältig, welches Verfahren medizinisch am besten zur jeweiligen Patientin oder zum jeweiligen Patienten passt. So verbinden wir hochspezialisierte Herzmedizin mit einer individuellen Therapieentscheidung.

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Ihre Behandlung im Überblick

Sie kommen mit einer Ein- oder Überweisung Ihrer Kardiologin oder Ihres Kardiologen zu uns. Bitte bringen Sie nach Möglichkeit alle bisherigen Befunde und Untersuchungsergebnisse mit. 

 

Ihr Fall wird gemeinsam von unseren Herz-Team Spezialist:innen besprochen. Kardiologie, Herzchirurgie und Kardioanästhesie bringen dabei ihre jeweilige fachliche Perspektive ein und stimmen sich eng miteinander ab. So wird die für Sie passende Behandlung nicht von einer einzelnen Person entschieden, sondern gemeinsam von einem erfahrenen, interdisziplinären Expertenteam. Das sorgt für eine individuell abgestimmte Therapie.

Nicht jede Aortenklappenstenose braucht die gleiche Lösung. Je nach Alter, Vorerkrankungen und dem individuellen Befund empfiehlt Ihnen unser Herz-Team entweder die minimal-invasive TAVI oder die klassische offene Operation – beide Verfahren beheben die Verengung zuverlässig. Gemeinsam besprechen wir, welche Methode für Ihre persönliche Situation die passende ist, und gehen dabei auch auf die Wahl zwischen mechanischer und biologischer Herzklappe ein.

Bei der TAVI (Transkatheter-Aortenklappenimplantation) wird eine biologische Ersatzklappe über einen Katheter eingesetzt – meist über einen kleinen Zugang in der Leiste, ohne dass der Brustkorb eröffnet oder eine Herz-Lungen-Maschine eingesetzt werden muss. Das macht das Verfahren besonders schonend und eignet sich vor allem für Patient:innen mit erhöhtem Operationsrisiko, etwa aufgrund des Alters oder von Vorerkrankungen, für die eine offene Operation zu riskant wäre. Studien über zehn Jahre zeigen, dass TAVI-Klappen ähnlich lange halten wie chirurgisch eingesetzte biologische Klappen.

 

Als möglicher Nachteil gilt, dass manche Patient:innen nach dem Eingriff einen Herzschrittmacher benötigen und ein – wenn auch geringes – Risiko für Blutungen an der Einstichstelle oder einen Schlaganfall besteht. Bei jüngeren, gesünderen Patient:innen bleibt die offene OP daher oft die bevorzugte Wahl. 

Bei der klassischen, offenen Operation wird die Aortenklappe über einen kleinen Brustkorbschnitt erreicht. Während des Eingriffs übernimmt eine Herz-Lungen-Maschine die Funktion von Herz und Lunge. Die erkrankte Klappe wird unter Vollnarkose entfernt und durch eine neue ersetzt. Dieses Verfahren gilt als Standard für jüngere, gesündere Patient:innen, da es dem Herzteam die direkteste Kontrolle über den Klappenersatz gibt. 

 

Dabei stehen mechanische und biologische Klappen zur Wahl: Mechanische Klappen sind sehr langlebig, erfordern jedoch lebenslang Blutverdünner. Biologische Klappen kommen in der Regel ohne dauerhafte Blutverdünnung aus, müssen aber nach etwa 12 bis 15 Jahren meist ersetzt werden.

 

Im Vergleich zur TAVI sind Wundheilung und Genesungszeit in der Regel länger. Welches Verfahren und welcher Klappentyp für Sie geeignet sind, entscheiden wir gemeinsam im Herz-Team.

Wie schnell Sie nach dem Eingriff wieder in Ihren Alltag zurückkehren können, hängt vom gewählten Verfahren ab. Nach dem TAVI Einsatz sind viele Patient:innen bereits nach wenigen Tagen wieder mobil, da der Eingriff besonders schonend für den Körper ist. Nach der offenen Operation braucht der Organismus etwas mehr Zeit, um sich von der größeren Belastung durch Brustkorb-Öffnung und Herz-Lungen-Maschine zu erholen.

 

Unabhängig vom Verfahren begleiten wir Sie in beiden Fällen eng weiter: Mit einer Anschluss-Reha bauen Sie Ihre Kraft und Belastbarkeit gezielt wieder auf, und regelmäßige Nachsorgetermine bei uns stellen sicher, dass Ihre neue Herzklappe gut einheilt und funktioniert.

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Kliniken, Arztpraxen und Expert:innen finden
TAVI – Transkatheter-Aortenklappenimplantation

Chefarzt Prof. Alexander Staudt aus Schwerin erklärt die Vorteile des Verfahrens.