Unfallbedingte Schäden im Schultergelenk, Arthrose, Rheuma oder Defekte der Rotatorenmanschette führen oft zu starken Schmerzen und Bewegungseinbußen. Wenn konservative Therapien keine Erfolge erzielen, bedarf es oft einer operativen Versorgung. Wenn die Implantation einer Endoprothese notwendig ist, jedoch große knöcherne Defekte bedingt durch starke Abnutzung oder Voroperationen vorliegen, stößt man mit der Verwendung herkömmlicher Implantate oft an Grenzen. Eine ausreichend sichere Verankerung im Knochen sowie die Wiederherstellung einer gut funktionierenden Gelenkgeometrie ist in diesen Fällen mit Standardprothesen oft nicht möglich. Hier können patientenindividuelle Implantate, welche anhand einer Computertomographie geplant und angefertigt werden, zur Anwendung kommen.
Bei der Versorgung von Menschen in akuten psychischen Krisen treffen Polizei und psychiatrische Ärzteteams regelmäßig aufeinander – mit unterschiedlichen Aufgaben und Blickwinkeln. Um das gegenseitige Verständnis zu stärken und die Möglichkeiten einer frühen psychiatrischen Unterstützung vor Ort einzuschätzen, hat das Zentrum für seelische Gesundheit am Helios Park-Klinikum Leipzig ein Pilotprojekt „Perspektivwechsel Polizei – Klinik“ mit der Polizeidirektion Leipzig initiiert. Zwei Oberärzte hospitierten dafür im Streifendienst mit Revier- und Bürgerpolizisten. Im nächsten Schritt können Polizeibeamt:innen des Reviers auf der Akutstation der Abteilung Psychiatrie, Psychosomatik & Psychotherapie Einblicke in die akut- und notfallpsychiatrische Arbeit gewinnen.