Von der ersten Untersuchung bis zur Diagnose
Vereinbaren Sie unkompliziert einen Termin in einem unserer kardiologischen MVZ – telefonisch oder per Kontaktformular über unser Patientenportal. Bereits bei der Terminvergabe erfassen wir die wichtigsten Eckdaten zu Ihrer gesundheitlichen Situation. Sollte es relevante medizinische Vorbefunde geben, bringen Sie diese bitte spätestens zu Ihrem Termin mit. Diese Informationen sind für die weitere Behandlung wertvoll. Zu Ihrem Termin bringen Sie bitte auch eine Überweisung von Ihrem Hausarzt oder Ihrer Hausärztin mit.
Vor Ort erfolgen zunächst eine ausführliche Anamnese und körperliche Untersuchung. Ihr Kardiologe wird in einem persönlichen Gespräch nach Ihren Beschwerden und Ihrer Krankengeschichte fragen und Sie körperlich untersuchen. Dabei können beispielsweise Atemnot, Brustschmerzen, Schwindel oder eine nachlassende Belastbarkeit wichtige Hinweise geben.
Ein besonders wichtiger Bestandteil der Untersuchung ist das Herzecho (Echokardiografie). Die schmerzfreie und nicht-invasive Untersuchung ermöglicht es, Ihre Herzklappen und die Herzleistung genau zu beurteilen.
Zur kardiologischen Untersuchung gehört zudem ein Ruhe-EKG. Abhängig von Ihren Beschwerden und den Untersuchungsergebnissen können weitere Untersuchungen sinnvoll sein, um den Befund abzusichern und die für Sie passende weitere Behandlung zu planen.
Direkt im Anschluss ordnen wir das Ergebnis für Sie ein: Ist alles unauffällig oder gibt es Hinweise z. B. auf eine Herzklappenerkrankung? Wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen und erläutern die Befunde verständlich. Sie erfahren, was die Ergebnisse konkret für Ihre Herzgesundheit und Ihren Alltag bedeuten. Der Hausarzt erhält einen Bericht über die aktuelle Untersuchung, außerdem wird der Befund in Ihrer elektronischen Patientenakte gespeichert.
Ist der Befund unauffällig, erhalten Sie eine Empfehlung, ob und wann eine Kontrolluntersuchung sinnvoll ist.
Besteht der Verdacht auf eine relevante Herzerkrankung, werden wir die weiterführenden Maßnahmen mit Ihnen besprechen und die nächsten Schritte einleiten. In manchen Fällen ist vielleicht eine medikamentöse Behandlung ausreichend, in anderen kann aber auch die Einweisung in eine Klinik mit der Möglichkeit einer stationären kardiologischen Behandlung sinnvoll sein. So starten Sie mit einem klaren Bild in den nächsten Behandlungsschritt. Auf Wunsch begleiten wir den Übergang und stehen für Rückfragen zur Verfügung.
Übersicht: Alle kardiologischen Arztpraxen von Helios
Brustschmerzen, Müdigkeit oder Atemnot können Symptome einer Aorteninsuffizienz sein. Dabei muss das Herz aufgrund eines Defekts der Aortenklappe intensiver arbeiten. Erfahren Sie, wie die Erkrankung diagnostiziert wird, welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt und wie sich diese auf die Lebenserwartung auswirken können.
Das Mitralklappen-Clipping ist eine schonende Methode, um eine undichte Mitralklappe zu behandeln. Der minimal-invasive Eingriff kann sich besonders für Patientinnen und Patienten mit erhöhtem Operationsrisiko eignen. Wir erklären Ihnen, wie es funktioniert.
Die Mitralklappe ist eine von vier Herzklappen. Ist sie undicht, handelt es sich um eine sogenannte Mitralklappeninsuffizienz. Wie es dazu kommt und was bei einer Mitralklappenoperation passiert, lesen Sie hier.
Mit der minimalinvasiven Operationstechnik TAVI ist ein Herzklappenersatz bei Aortenklappenstenose möglich, ohne dass der Brustkorb geöffnet werden muss. Lesen Sie mehr zu dieser Technik und erfahren Sie, wer für eine TAVI geeignet ist.
Im Jahr 2024 wurden im Register der Deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie mehr als 45.000 Herzklappeneingriffe erfasst. Muss für einen Herzklappenersatz immer der Brustkorb geöffnet werden? Ist eine biologische oder mechanische Herzklappe besser? Und macht es einen Unterschied, welche der vier Herzklappen betroffen ist? Wir erklären, welche Möglichkeiten es beim Herzklappenersatz gibt.
Minimalinvasive Verfahren können unter anderem bei Herzklappenerkrankungen und ausgewählten Bypassoperationen eine Alternative zu klassischen Verfahren darstellen. Erfahren Sie, in welchen Fällen minimalinvasiv operiert werden kann.
Die Rekonstruktion der eigenen Aortenklappe kann eine Therapieoption bei einer undichten Aortenklappe sein. Was bei dem operativen Verfahren passiert, erklärt Ihnen unser Experte.
Sohn Linus hat einen angeborenen Herzfehler und auch sein Vater muss am Herzen operiert werden. Lesen Sie, wie beide von der Ross-Operation profitierten und unter welchen Umständen dieses Verfahren zum Einsatz kommt.
Die Aortenklappenstenose (Verengung der Herzklappe) ist die häufigste Herzklappenerkrankung, die eine Behandlung per Katheter oder Operation notwendig macht. Erfahren Sie, welche Symptome typisch sind und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt.