Konservative Intensivmedizin

Die Station I2 (konservative Intensivmedizin) verfügt über 15 vollausgestattete Beatmungsbetten.

Der Schwerpunkt liegt in der Behandlung internistischer und neurologischer Krankheitsbilder mit vitaler Bedrohung oder Verlust von Organfunktionen.
Der größte Patientenanteil rekrutiert sich aus den Fachbereichen der Kardiologie, Pneumologie und Neurologie.
In die Station integriert ist der pneumologische Weaningbereich, in dem Patienten mit Weaningversagen behandelt werden. Die Patienten werden fachärztlich pneumologisch betreut. Zusätzlich stehen 2 Beatmungsassistenten zur Verfügung.
Die Station stellt das Reanimationsteam für die Helios Kliniken Schwerin und die Carl-Friedrich-Flemming-Klinik und führt intensivmedizinische Konsile durch.
Zudem besteht eine enge Kooperation mit der Stroke Unit, die pflegerisch von der Station I2 mitversorgt wird.

Auf der Station kommen nahezu alle gängigen Verfahren der modernen Intensivtherapie zum Einsatz, wie:

  • alle modernen Verfahren der invasiven und nicht-invasiven maschinellen Beatmung, inclusive differenzierter Weaningstrategien in Zusammenarbeit mit den Kollegen der Klinik f. Pneumologie
  • Einsatz intermittierender und kontinuierlicher Nierenersatz -und Plasmaseparationsverfahren
  • Einsatz linksventrikulärer Assistsysteme (Impella-Pumpe, va-ECMO)
  • Hypothermieverfahren in der Postreanimationsphase
  • Bettseitige sonografische Diagnostik (Abdomensonografie, Echokardiografie)
  • Verschiedene Verfahren des erweiterten hämodynamischen Monitorings
  • differenzierte Ernährungstherapie
  • neurologisches Monitoring (EEG, SEP, ICP)
  • Dialationstracheotomie u.a.