Neurologie

Damit Ihr Kopf nicht mehr schmerzt

Kopfschmerzen zählen zu den Schmerzformen, die am weitesten verbreitet sind. Sie haben sehr unterschiedliche und manchmal sehr ernste Ursachen, können über den gesamten Kopf verteilt oder auf bestimmte Stellen beschränkt auftreten, kommen plötzlich und gehen schnell oder ziehen sich über einen längeren Zeitraum hin. Unsere Neurologen untersuchen und therapieren Menschen, die unter diesen Schmerzen leiden.

Die bekanntesten Formen von Kopfschmerzen sind der sogenannte Spannungskopfschmerz, die Migräne und der Clusterkopfschmerz. Je nachdem, welche Form und Ursache wir vermuten, nehmen wir bestimmte Untersuchungen vor, um die Schmerzen abzuklären und eine gezielte Behandlung einzuleiten.

Diagnostik

Um der Ursache auf den Grund zu gehen, führen wir zunächst mit dem Patienten ein ausführliches Gespräch. Auch ein vorab geführter Kopfschmerzkalender - z.B. über www.dmkg.de - ist hilfreich. Vor allem wenn der Kopfschmerz neu oder in bis dahin unbekannter Intensität aufgetreten ist, schließt sich daran eine Untersuchung des Gehirns in der Radiologie unseres Klinikums an. Üblicherweise handelt es sich dabei um eine Magnetresonanztomografie (MRT). Besteht der Verdacht auf eine frische Blutung, kann auch eine Computertomografie (CT) sinnvoll sein.

Um bestimmte Ursachen auszuschließen, stehen im Helios Klinikum Pirna noch weitere Untersuchungen zur Verfügung. Wenn erforderlich, zeichnen wir Hirnströme auf, gewinnen und untersuchen wir Nervenwasser und lassen wir spezielle Blutwerte wie Entzündungsparameter bestimmen. Auch weitere Röntgen- oder Ultraschalluntersuchungen können die Diagnostik ergänzen.

Therapie

Um Kopfschmerzen zu behandeln, greifen wir im Wesentlichen auf eine Therapie mit Medikamenten zurück. Verordnet werden verschiedene Substanzen mit unterschiedlich starker, schmerzstillender oder schmerzmodulierender Wirkung. Welches Medikament eingesetzt wird, besprechen wir mit Ihnen individuell.

Oft rufen auch Stress oder eine Überbelastung im Beruf- und Privatleben Kopfschmerzen hervor. So lässt sich eine medikamentöse Therapie mit einem Entspannungstraining, z.B. einer progressiven Muskelrelaxation nach Jacobson (PMR) unterstützen. Auch eine Psychotherapie kann in Betracht kommen. In aller Regel ist Ausdauersport hilfreich. Ggf. lässt sich durch optimale Kombination nicht-medikamentöser Maßnahmen eine Dauermedikation zur Kopfschmerzprophylaxe vermeiden. Wir beraten Sie gerne zu diesen Möglichkeiten.