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Was ist Hemispasmus facialis?

Hemispasmus facialis meint eine Bewegungsstörung der Gesichtsmuskulatur. Dabei treten unwillkürliche, sich wiederholende Kontraktionen im Gesicht auf, die für betroffene Menschen schmerzhaft und belastend sein können. 

Wie äußert sich Hemispasmus facialis?

Ein Fazialisspasmus, wie Hemispasmus facialis auch genannt wird, ist eine Erkrankung, bei der es zu unwillkürlichen kurzen, manchmal auch länger anhaltenden Zuckungen im Bereich der Gesichtsmuskulatur kommt. Die Ursache ist ein kleines Gefäß. Es kommt am Hirnstamm genau mit dem Ursprung jenes Nervs in Konflikt, der fast die gesamte Gesichtsmuskulatur bewegt: der Fazialis, der siebte Hirnnerv.

Behandlungsmöglichkeiten

Die mikrovaskuläre Dekompression wird mit einer Erfolgswahrscheinlichkeit von mehr als 80 Prozent häufig zur Behandlung eingesetzt. Die Operation mit intraoperativem Monitoring erfolgt unter Verwendung digitaler Endoskope. Sie erlauben eine dreidimensionale Sicht auf Nerven und Gefäße.

Die neueste Entwicklung auf diesem Gebiet ist ein digitales Mikroskop, dessen Bild mit dem Endoskop auf dem gleichen Bildschirm gesehen werden kann. Im Gegensatz zu herkömmlichen Mikroskopen ist eine Schädigung der Nerven durch eine von der Lichtquelle hervorgerufene Erhitzung ausgeschlossen.

Außerdem ist eine medikamentöse Behandlung mit Botulinus-Toxin (Spritze) möglich. Die Behandlung muss circa alle drei Monate wiederholt werden.

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