Neuer Chefarzt erweitert psychosomatisches Angebot im Berliner Südwesten

Neuer Chefarzt erweitert psychosomatisches Angebot im Berliner Südwesten

Berlin

Dr. med. Gerhard Friedrich ist seit dem 1. April 2018 neuer Chefarzt der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie im Helios Klinikum Emil von Behring in Berlin-Zehlendorf. Die Klinik bietet unter seiner Leitung ab sofort zusätzlich Hilfe bei nervlich-funktionellen Störungen, denen keine organischen Fehlfunktionen zugrunde liegen. Dr. Friedrich tritt die Nachfolge des langjährigen Chefarztes Dr. med. Dipl.-Psych. Helmut Albrecht an, der in den Ruhestand geht.

„Dr. Gerhard Friedrich ist ein renommierter Facharzt, der aus seinen früheren Tätigkeiten umfangreiche Erfahrungen sowohl im klinischen therapeutischen Bereich als auch als Chefarzt mitbringt. Wir freuen uns daher sehr, dass er die Leitung unserer traditionsreichen Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie übernimmt und sie um den wichtigen Aspekt der Neuropsychosomatik erweitert“, erläutert Klinikgeschäftsführer Ralf Lange.

Dr. Friedrich ist Facharzt für Psychosomatische Medizin, Psychiatrie und Psychotherapie und Neurologie und darüber hinaus in der Psychoonkologie qualifiziert. Er ergänzt das bisherige Therapieangebot um die Neuropsychosomatik – einen medizinischen Spezialbereich, der das Auftreten von neurologischen Erkrankungen und psychosomatischen Beschwerden untersucht. Dazu zählen beispielsweise organisch nicht erklärbare Bewegungsstörungen oder Krampfanfälle.

Zu seinen Interessenschwerpunkten zählt das Thema „Männer in der Psychosomatik“, zu dem er mehrere Tagungen organisiert hat und im kommenden Herbst beim Deutschen Männerkongress an der Universität Düsseldorf referieren wird.

Während seines beruflichen Werdeganges war er als Chefarzt an verschiedenen Fachkliniken tätig, zuletzt leitete er die psychosomatische Rehabilitationsklinik der Waldburg-Zeil Kliniken mit mehr als 250 Therapieplätzen.

„Ich freue mich auf mein neues Team und schätze besonders die Zusammenarbeit mit den verschiedenen anderen Fachbereichen im Klinikum. Im Sinne der Patienten ist mir eine enge interdisziplinäre Kooperation sehr wichtig, “ betont Dr. Friedrich.

Klinik bietet ein vielfältiges Therapieangebot – auch in einer Tagesklinik

Das rund 20-köpfige Team aus Ärzten, Psychologen, Pflegekräften, Spezial- und Physiotherapeuten arbeitet interdisziplinär. Zu den Behandlungsschwerpunkten zählen neben Angsterkrankungen, Burn-out und Depressionen, chronische Rückenbeschwerden und Schmerzen des Bewegungsapparates. Zukünftig sollen auch Traumafolge- und Somatisierungsstörungen therapiert werden. Die Klinik bietet in Kooperation mit der Klinik für Pneumologie, Lungenklinik Heckeshorn, auch psychoonkologische Begleitung. Eine Behandlung erfolgt stationär oder in der Tagesklinik. Neben Einzelpsychotherapie, Gruppen- und Kreativtherapien gibt es weitere Verfahren:

  • Achtsamkeitstraining
  • Therapeutisches Boxen
  • Regulatives Musiktraining
  • Training zur Schmerzlinderung, Angstüberwindung durch Alltagsbewältigung
  • Autogenes Training und Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson

Die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie im Helios Klinikum Emil von Behring wurde 1991 als eigenständige Abteilung „Psychosomatische Medizin“ in der traditionsreichen orthopädischen Fachklinik Oskar-Helene-Heim vom ehemaligen Chefarzt Dr. med. Helmut Albrecht ins Leben gerufen. Die Einrichtung war Teil der Fachklinik für Orthopädie der Freien Universität Berlin. Eine eigene Station bezog die Fachabteilung 1993, die 1996 um eine mit 20 Betten ausgestattete Tagesklinik erweitert wurde.

Europaweit war eine solche Einrichtung damals einzigartig, insbesondere auch wegen der Behandlungsschwerpunkte chronischer Rückenschmerz und psychischer Begleiterkrankungen, auf denen noch heute der Therapiefokus liegt.

 

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit mehr als 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland und in Spanien (Quirónsalud). Rund 17 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2017 erzielte das Unternehmen in beiden Ländern einen Gesamtumsatz von 8,7 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 111 Akut- und Rehabilitationskliniken, 89 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), vier Rehazentren, 17 Präventionszentren und 12 Pflegeeinrichtungen. Jährlich werden in Deutschland rund 5,3 Millionen Patienten behandelt, davon vier Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 74.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund  6,1 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt in Spanien 45 Kliniken, 55 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für Betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 11,6 Millionen Patienten behandelt, davon  11,2 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt mehr als 32.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund 2,6 Milliarden Euro. Helios Deutschland und Spanien gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.

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Barbara Lay

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Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Dr. med. Gerhard Friedrich

Chefarzt Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
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