Suchen
Menü
Schließen
Infusionsständer in der Pädiatrie mit Kuschelbärchen

Kinder- und Jugendmedizin

Leitung und Team
Der Fachbereich ist Bestandteil des Helios-Pädiatrie-Zentrums Berlin. Das Team in Zehlendorf ist spezialisiert auf Allergien, Atemwegs-/Haut- und entzündliche Erkrankungen.
Patrick Hundsdörfer
Chefarzt & Zentrumsleiter Helios Pädiatrie-Zentrum Berlin
Annette Günther
Standortleiterin Zehlendorf Helios Pädiatrie-Zentrum Berlin
So erreichen Sie uns:

Erreichbarkeit: Montag bis Freitag von 8 bis 15 Uhr

 

Kinder-Ambulanzen: Tel.: (030) 8102-1263

 

Im Notfall:

Kinder-Rettungstelle (24/7): Tel.: (030) 8102-64 970

Unser Leistungsspektrum im Bereich Atemwegs- und Lungenerkrankungen

Ihr Kind hat häufig Husten, eine pfeifende Ausatmung oder ist kurzatmig und Sie fragen sich, ob es sich um ein Asthma bronchiale handeln könnte. Im Rahmen einer stationären Aufnahme erfolgt die Diagnose.

 

Grundlage für eine erfolgreiche Asthmatherapie ist die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Ärzt:innen, Patient:in und Familie. Für die Therapie stehen uns heute zahlreich moderne, hochwirksame Medikamente zur Verfügung. Die meisten Asthma-Medikamente werden durch Inhalation verabreicht, je nach Schweregrad nach einem Stufenplan.

 

In gemeinsamen Gesprächen werden wir Ihnen erklären, wie diese angewendet werden und wirken, dabei ist es wichtig, Ihnen insbesondere die Angst vor der Anwendung von kortisonähnlichen Wirkstoffen zu nehmen. Zu unserem Team gehören spezialisierte Kinderpneumolog:innen, die alle Ihre Fragen zu diesem Thema gern beantworten.

Relativ häufig kommt es vor allem bei Kleinkindern zu einer sogenannten spastischen Bronchitis. Als Eltern bemerken Sie neben dem Husten die erschwerte Ausatmung, die deutlich betont sein kann gegenüber der Einatmung und manchmal mit einem hörbaren Pfeifen einhergeht. Oft kommt es auch zu einer eingeschränkten Trinkleistung und Nahrungsaufnahme. Bei einer derartigen Beeinträchtigung sollten Sie auf jeden Fall den Rat eines Kinderarztes einholen.
 

In unserer Klinik behandeln wir vor allem die Kinder, die zusätzlich hohes Fieber haben, nicht mehr trinken wollen, oder bei denen die Entzündung der Bronchialschleimhaut auch zu einer unzureichenden Sauerstoffversorgung führt. Wichtig ist, dass Sie dabei Ihr Kind beruhigen, um die Angst bei Atemnot nicht zu verstärken.
 

Zur Linderung der Symptomatik stehen Inhalationen, die der Verkrampfung der Muskulatur entgegenwirken, zur Verfügung. Unterstützende Maßnahmen, wie die Gabe von Flüssigkeit über eine Vene oder die Verabreichung von Sauerstoff über einen kleinen Schlauch in der Nase, können notwendig werden. Meist ist die Gabe eines Antibiotikums nicht erforderlich. Falls Ihr Kind gehäuft an einer obstruktiven Bronchitis erkrankt, werden wir Sie ausführlich beraten, ob andere Untersuchungen (z.B. Röntgen der Lunge, Allergietest, Schweißtest zum Ausschluss einer Mukoviszidose) erforderlich sind.

Eine Besonderheit der Kinder- und Jugendmedizin ist die Erkennung und Behandlung angeborener Fehlbildungen oder Entwicklungsstörungen.

 

In der Kinderpneumologie haben wir am häufigsten mit dem Leitsymptom „Stridor“ zu tun, einem auffälligen Atem-Nebengeräusch bei jungen Kindern. Diesem kann eine Kollapsneigung des noch weichen, knorpeligen Kehlkopfes zu Grunde liegen, die meist von selbst ausreift.

 

Ernstere Probleme sind Verwachsungen, Zysten oder Blutschwämmchen im Bereich der Stimmbänder oder eine Einengung der Luftröhre, daher wird zur Abklärung meist eine Spiegelung unter Narkose vorgenommen.

 

Andere Fehlbildungen betreffen den Aufbau des Bronchialsystems oder die Verbindungen zwischen Bronchien, Lungenbläschen und Blutgefäßen in der Lunge. Bei gehäuften Atemwegsinfekten oder chronischem Husten sollten Kinder auf das Vorliegen von angeborenen Abwehrschwäche-Erkrankungen, Mukoviszidose oder einer Anlagestörung der Flimmerhärchen auf der Schleimhaut, der sogenannten „primären Ziliendyskinesie“, untersucht werden.

 

Auch Anomalien von Herz- und Kreislaufsystem können zu Atemproblemen oder häufigen Infektionen führen. Zur Untersuchung und Behandlung von Kindern mit angeborenen respiratorischen Erkrankungen sind nicht nur viel Erfahrung nötig, sondern auch eine enge und gute Zusammenarbeit zwischen spezialisierten Kinderärzten, Chirurgen, Anästhesisten und Radiologen. Diese praktizieren wir in der Lungenklinik Heckeshorn am Klinikstandort auf hohem Niveau.

Bei manchen Kindern und Jugendlichen mit Husten oder Atemnot-Attacken lassen sich manchmal keine organischen Ursachen finden, und die unter dem Verdacht auf Asthma oder Bronchitis begonnene medikamentöse Therapie bleibt erfolglos.

In dieser Situation liegt möglicherweise eine nicht-organische, „somatoforme“ Atemstörung vor, die einer anderen Behandlung z.B. mit atemtherapeutischen Übungen oder psychologischer Unterstützung bedarf.

Für die richtige Weichenstellung und die professionelle Kommunikation mit Patient:innen und Angehörigen ist die Kenntnis der typischen Krankheitsformen und diagnostischen Kriterien von herausragender Bedeutung.

In unserer Spezialambulanz oder bei einem Aufenthalt auf der Kinderstation können wichtige Befunde erhoben, organische Erkrankungen ausgeschlossen und entsprechende Empfehlungen gegeben werden.

Als Mutter oder Vater sind Sie in großer Sorge, wenn ein Arzt/eine Ärztin bei Ihrem Kind eine Lungenentzündung diagnostiziert. Seien sie unbesorgt, nur sehr selten ist diese Erkrankung heute noch lebensbedrohlich, denn die Behandlungsmöglichkeiten sind sehr gut.

 

Die Ursache dieser Erkrankung kann unterschiedlich sein, so dass wir in unserer Klinik zunächst ausführlich über Vorerkrankungen und bisherige Impfungen Ihres Kindes sprechen und dann weitere Untersuchungen veranlassen. Nicht jede Lungenentzündung ist gleich. Falls Ihr Kind stationär betreut werden muss, werden wir Ihnen und Ihrem Kind die Zusammenhänge und alle notwendigen Maßnahmen ausführlich erklären. 

 

Bei Kindern im ersten Lebensjahr kommen in den Wintermonaten gehäuft Infektionen durch sogenannte RS-Viren vor, die wir auch kompetent behandeln.

Die Tuberkulose ist eine Infektionskrankheit. Die Spezialist:innen der Kinderklinik behandeln die TBC kompetent und nach modernsten Standards. 

 

Gemeinsam mit dem Deutschen Zentralkomitee zur Bekämpfung der Tuberkulose e.V. – das sich auf dem Gelände des Klinikums befindet – hat der Fachbereich die Informationsbroschüre "Was man über Tuberkulose wissen sollte" erarbeitet.

Weitere Angebote bei Hauterkrankungen, Allergien und Erkrankungen des Magen-/Darmtraktes

Wenn junge Kinder an typischen Hautstellen einen trocken-schuppigen, geröteten und hartnäckig juckenden Ausschlag entwickeln, der Konzentration und Schlaf stört, sollten sie auf das Vorliegen einer atopischen Dermatitis untersucht werden. Die Ursachen sind vielfältig, Nahrungsmittelallergien spielen bei etwa jedem dritten Kind eine Rolle. 

 

In unserer Spezialambulanz bieten wir die Mitbeurteilung, Beratung und Allergietestung an und erstellen einen Plan zur individuellen Stufentherapie. Damit lassen sich praktisch alle Kinder auf einem niedrigen Symptomniveau stabilisieren und ihre Betreuungspersonen zum eigenverantwortlichen Management anleiten.

Umschriebene, oberflächliche und oft rasch flüchtige Hautschwellungen zusammen mit Juckreiz charakterisieren die Nesselsucht (Urticaria). Sie tritt bei Kindern am häufigsten als harmlose und vorübergehende Begleitreaktion bei Infekten oder äußerlichen Reizen auf; seltener als Erscheinungsform einer allergischen Reaktion z.B. auf Nahrungsmittel. Bei einer chronischen Nesselsucht mit anhaltenden oder schubartigen Beschwerden über sechs Wochen spielen Allergien aber nur selten eine Rolle.

Als spezialisierte Kinderärzt:innen werden wir nach Erhebung von Krankengeschichte und Hautbefund meist keine spezielle Testung veranlassen, aber Empfehlungen zu einer fast immer erfolgreichen Stufentherapie aussprechen.

Wenn die natürlichen Schutzfunktionen der oberen Hautschicht aufgrund einer chronischen Hauterkrankung wie Neurodermitis oder einer oberflächlichen Verletzung wie einem Insektenstich versagen, sind Hautinfektionen wie Impetigo oder Erysipel mit Rötung, Schwellung und Krustenbildung die Folge. Eine Sonderform stellen Infektionen mit Viren der Herpesgruppe dar, die eine Neurodermitis komplizieren oder zu den hoch ansteckenden Windpocken bzw. Gürtelrose führen können.

 

Wenn sich eine bakterielle Infektion als Phlegmone in tieferes Gewebe ausbreitet, kann dies insbesondere an kritischen Körperstellen wie Gesicht oder Händen zu Komplikationen führen. 

 

Die genaue Einordnung der Hautinfektion erfordert einen erfahrenen kinderärztlichen Blick. Je früher eine richtige Therapie eingeleitet wird, desto schneller heilt die Erkrankung wieder ab – in der Regel folgenlos.

Wir sind eine spezialisierte Einrichtung mit Allergielabor für die Diagnostik und Therapie allergischer Erkrankungen ab dem frühen Säuglingsalter. Erfahrene Kinderärzt:innen betreuen Ihr Kind, wenn es um die Beurteilung bei Nahrungsmittel-, Insektengift-, Gräser- und Pollen- sowie Arzneimittelallergie geht. 

 

  • Wir führen Nahrungsmitteltestungen nach einem standardisierten, modernen Verfahren durch, um zu prüfen, ob verzögerte Entwicklung, eine Atopische Dermatitis oder Auffälligkeiten im Stuhlverhalten und Bauchschmerzen im Zusammenhang mit einer Nahrungsmittelallergie stehen könnten.
  • Bei gesicherter Insektengiftallergie, zum Beispiel durch Wespen- oder Bienenstich, führen wir sogenannte Hyposensibilisierungen durch.
  • Aufgrund unserer speziellen Fachkompetenz mit einem hochmodernen Allergielabor veranlassen wir auch eine gezielte Allergiediagnostik bei Verdacht auf Asthma bronchiale, wiederkehrenden obstruktiver Bronchitis oder Heuschnupfen. Diese führen wir auch regelmäßig bei Kindern mit Atopischer Dermatitis (Neurodermitis) durch.

Stellen wir eine allergische Erkrankung fest, erläutern wir Ihnen und Ihrem Kind in Schulungen das Vorgehen bei einem Notfall. Für uns ist es wichtig, dass Sie und Ihr Kind die Klinik ohne Angst vor einer erneuten allergischen Reaktion verlassen. Es besteht außerdem das Angebot für Gesprächen während des stationären Aufenthaltes mit der Psychologin unserer Klinik.

Die Kinderrheumatologen der Klinik sind spezialisiert auf entzündliche Erkrankungen der Gelenke, der Muskeln und des Bindegewebes und die Diagnostik nichtentzündlicher Gelenk- und Muskelschmerzen. Für eine optmale Behandlung müssen zunächst andere Krankheiten ausgeschlossen werden, die ebenfalls mit Gelenkbeschwerden, Fieber, Hautveränderungen oder Symptomen an inneren Organen einhergehen.

Unsere Kinderrheumatologen verfügen über eine spezielle Zusatzausbildung in der Kinderrheumatologie und behandeln betroffene Kinder und Jugendliche in unserer Klinik ambulant wie stationär. Zum Behandlungsspektrum gehören eine umfangreiche Diagnostik einschließlich Gelenk-Ultraschall und MRT sowie Therapiemöglichkeiten wie Gelenkpunktion, verschiedene entzündungshemmende Medikamente und Krankengymnastik.

In unserer Spezialambulanz betreut auf Wnusch zusätzlich eine Psychologin die chronisch kranken Kinder und ihre Familien.

Wiederholte, unklare Bauchschmerzen, Erbrechen, ob mit und ohne Durchfall, Fieber, Blutspuren im Stuhl, Schluckstörungen, chronische Verstopfung, aber auch Gedeih- und Wachstumsstörungen sind oft Gründe, warum Eltern ihre Kinder beim Kinderarzt vorstellen. Da die Ursachen hierfür vielfältig sind, bedarf es nicht selten einer gezielten Diagnostik und Behandlung durch  Spezialisten für die kindlichen Verdauungsorgane.

 

Symptome und Erkrankungen, die in der Kindergastroenterologie behandelt werden:
 

  • Gedeihstörungen
  • akutes und chronisches Erbrechen, Durchfall, Verstopfung (Obstipation)
  • Bauchschmerzen bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten (Milch- und Fruchtzucker) und Nahrungsmittelallergien (in enger Abstimmung mit unseren Experten für Allergologie und Ernährungsberaterin)
  • Bauchschmerzen im Rahmen von Infektionskrankheiten
  • Zöliakie
  • Fettwechselstörungen
  • Adipositas
  • akute und chronische Erkrankungen der Leber 
  • Bauchspeicheldrüsenentzündungen (Pankreatitis) 
  • Einlage und Wechsel von Gastrostomie-Sonden (PEG-Sonden)
     

Unsere klinikeigene Diätassistentin unterstützt zudem Familien mit Tipps und Ratschlägen, wie eine optimale Ernährung künftig aufgebaut sein soll.

Das sind wir:
Ihr Aufenthalt bei uns
Unsere kleinen Patientinnen und Patienten werden hier optimal behandelt und versorgt:
Station 14
Haus D, 1. OG
Stationsleitung:

Anne Schwark

Telefon:

(030) 81 02-1259

Das Helios Pädiatrie-Zentrum Berlin

Mit dem Helios-Pädiatrie-Zentrum Berlin steht jungen Patientinnen und Patienten vom Berliner Norden bis Süden eine noch größere fachliche Expertise zur Verfügung: Neben einer exzellenten allgemeinen pädiatrischen Expertise in beiden Häusern, bringt jede Klinik eigene Schwerpunkte mit in das neue Zentrum. In Zehlendorf ist das beispielsweise die pneumologische und kinderrheumatologische Expertise, in Buch unter anderem das Fachwissen in Kinderonkologie oder Kinderneurologie. Auf diese Weise ergänzen sich die Kliniken optimal und können sich fachlich noch koordinierter und zuverlässiger austauschen, und bei medizinischer Notwendigkeit (Weiter-)Behandlungen in der jeweils anderen Klinik besser planen und organisieren.

News List
Helios Klinikum Emil von Behring | 08.12.2020
„Nüsse, Eier oder Milch: Hat mein Kind eine Nahrungsmittelallergie? Live-Chat am 10.12.2020 um 15:00 Uhr
Eine gesunde Ernährung ist wichtig. Doch was passiert, wenn Kinder mit Haut-veränderungen wie Schwellungen, Ausschlag am ganzen Körper und Juckreiz oder sogar mit Bauchweh, Durchfall und Erbrechen auf ein Lebensmittel reagieren? Dann steckt möglicherweise eine Nahrungsmittelallergie dahinter. Hier sollte unbedingt eine Abklärung bei einem Kinderarzt mit allergologischem Schwerpunkt erfolgen. In manchen Fällen hilft eine Nahrungsmittelprovokation in einem Kinderkrankenhaus. Hierüber informieren Dr. Laura Schaad und Sandra Taylor am Donnerstag, den 10.12.2020 ab 15:00 Uhr im Rahmen eines Livechats auf den klinikeigenen Instagram-und Facebook-Kanälen.
Helios Klinikum Emil von Behring
Walterhöferstr. 11
14165 Berlin
Kontakt
Fax: 030 81 02-41 009