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Unser verantwortungsvoller Umgang mit Umwelt, Natur und Ressourcen

Fokus Umwelt

Als Gesundheitsunternehmen trägt Helios Verantwortung für Umwelt, Natur und Ressourcen. Mit effizientem Energie- und Wassermanagement, Maßnahmen zur Reduktion von Treibhausgasen und einem kreislauforientierten Abfallmanagement tragen wir dazu bei, Umwelt und Gesundheit zu schützen und unsere Kliniken an klimabedingte Veränderungen anzupassen.

Unser verantwortungsvoller Umgang mit Umwelt, Natur und Ressourcen

Zwischen einer gesunden Umwelt und menschlicher Gesundheit besteht ein enger Zusammenhang. Gesundheitsschutz setzt für uns einen konsequenten Umwelt- und Klimaschutz voraus. Deshalb beschäftigen wir uns intensiv damit, wie ein umweltfreundlicherer, ressourcenschonender Krankenhausbetrieb in Zukunft aussehen kann.

Kontrollierter Energieverbrauch

Uns ist es wichtig, alle Helios Einrichtungen zukunftsorientiert zu betreiben. Dazu zählt auch, den Energieverbrauch stetig zu überwachen. Im Jahr 2013 haben wir bei Helios ein umfassendes Energiebenchmarksystem entwickelt. Seit 2014 erheben wir systematisch alle Energiedaten. Dadurch ist unsere Arbeitsgruppe Energie in der Lage, die Verbrauchswerte der Kliniken zu vergleichen und gezielt Verbesserungsmaßnahmen einzuleiten und bewährte Methoden aus einzelnen Kliniken Heliosweit anwenden.

 

Um Energieeinsparpotenziale in unseren Kliniken zu identifizieren, nutzen unsere Kliniken eine „100 Punkte“-Checkliste. Deren Umsetzung wird durch regelmäßige Updates zwischen dem Geschäftsbereich Infratsruktur und den Energieteams der Cluster abgeglichen.

Unsere Managementsysteme

Wir haben 2019 mit dem unternehmensweiten Aufbau eines integrierten Umwelt- und Energiemanagementsystems begonnen. 2020 haben wir das Energiemanagementsystem aller Helios Kliniken erfolgreich nach der Norm ISO 50001 zertifiziert. Im Rahmen eines Überwachungsaudits hat Helios 2022 seine Zertifizierung bestätigt. Die Re-Zertifizierung nach der Norm ISO 50001 erfolgte in 2023 für alle Helios Kliniken.

Ausgewählte Kennzahlen 2025

Unser Energiemanagement

Auch in 2025 konnte Helios seinen Energieverbrauch mithilfe gezielter Maßnahmen, der "100-Punkte"-Checkliste und unserer Kampagne "Patientin: Erde" weiter reduzieren.

 

Zu den 100 Punkten der Checkliste gehören Maßnahmen wie die Analyse und Optimierung der Gebäudebeheizung und der raumlufttechnischen Anlagen.

 

Bei der Umsetzung in den Kliniken helfen uns lokale Energieteams. Sie sind für die Umsetzung der Anforderung der DIN ISO 50.001 und die Erstellung der Energieberichte zuständig. Unterstützt werden sie durch interne Auditoren.

 

Unser Abfallmanagementsystem

Ein zentrales Element unseres Abfallmanagements ist die Abfalltrennung. Alle Kliniken nutzen nun einheitliche Farben und Behälter für die verschiedenen Abfallarten. Ergänzend gibt es einen internationalen Leitfaden in sechs Sprachen. So verhindern wir Missverständnisse und Fehlabwürfe, die zu höheren Entsorgungskosten und unnötigen CO₂-Emissionen führen.

 

Das Konzept ist zugleich die Grundlage für ein verbindliches Abfallregister, das die Erfassung, Dokumentation und Auswertung aller Abfallarten ermöglicht. Die Daten dienen nicht nur der rechtlichen Absicherung, sondern auch als strategische Grundlage für Nachhaltigkeitsberichte und die Erhebung von Umweltkennzahlen.

Helios wird klimaneutral

Die Helios Klimaziele entsprechen den Klimazielen unseres Mutterkonzerns Fresenius:

  • Bis 2030 möchte Fresenius die konzernweiten Scope-1- und -2-Emissionen absolut um 50 % im Vergleich zum Basisjahr 2020 senken.
  • 2040 möchte der Fresenius-Konzern Klimaneutralität erreichen. Das bedeutet, dass Fresenius alle vermeidbaren Scope-1- und -2-Emissionen im Vergleich zum Basisjahr 2024 um 100 % reduzieren möchte. 
  • Netto-Null bis 2050 („Net Zero“): Bis spätestens 2050 will Fresenius entlang der gesamten Wertschöpfungskette (Scope 1, 2, 3) Netto-Null-Emissionen erreichen.

 

* Scope-1: z.B. Emissionen aus Narkosegas, Fuhrpark, Energieerzeugung;   Scope-2: Emissionen aus Einkauf von Energie (Strom, Wärme, Dampf, Kälte)

Knie- und Hüft-OPs: Einmalverpackungen im OP reduzieren

Rund 30.000 t Abfall fallen jährlich bei Helios in Deutschland an. Ein signifikanter Anteil entsteht etwa durch die Verpackungen der OP-Materialien. Ein Projekt des Krefelder Ortho-Campus hilft, den Verpackungsabfall bei Knie- und Hüftoperationen zu reduzieren: Die für diese Eingriffe benötigten OP-Materialien werden gebündelt und fertig konfektioniert in standardisierten, hygienisch verpackten Paketen, sogenannten Medikalsets, angeliefert. So wird im Vergleich zu einzelverpackten Materialien nicht nur Verpackungsabfall eingespart, sondern auch Zeit, die das OP-Team zum Öffnen und Entsorgen der Verpackungen und zur Vorbereitung jeder einzelnen OP benötigt. Die interne Auswertung von jährlich rund 2.000 Hüft- und Knieoperationen am Ortho-Campus zeigt: Die Medikalsets können den bei diesen Eingriffen anfallenden Abfall, der durch die Verpackungen der OP-Materialien entsteht, um rund 80 % reduzieren. 

 

Die Einzelverpackungen der Verbrauchsartikel für die jährlich rund 30.000 Hüft- und Knieoperationen bei Helios verursachen derzeit noch etwa 7 t Abfall in allen rund 70 orthopädischen Abteilungen. Das entspricht etwa 3.000 gelben Säcken. Mit den neuen, maßgeschneiderten Sets werden bei flächendeckender Einführung nach unseren Berechnungen nur noch rund 1,4 t Abfall für Verbrauchsartikel-Verpackungen anfallen. Zukünftig sollen die Medikalsets bei allen Hüft- und Knieoperationen zur Anwendung kommen.

Medikal-Set

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