Top 20: Das könnten die beliebtesten Jungen- und Mädchennamen 2021 werden

Top 20: Das könnten die beliebtesten Jungen- und Mädchennamen 2021 werden

Die Suche nach dem perfekten Vornamen fürs Baby ist eine der großen Fragen, die sich alle werdenden Eltern vor der Geburt stellen. Auch in den Geburtsvorbereitungskursen und Kreißsaal-Livechats ist es das heiß diskutierte Thema unter angehenden Müttern und Vätern. Geht man mit dem Trend, entscheidet man sich für etwas kurios Ausgefallenes oder gibt man aus Gründen der familiären Harmonie doch den Namen der Großmutter an sein Neugeborenes weiter? Gar nicht so einfach!

Namenforscher prognostizieren jedes Jahr in sogenannten Hitparaden die beliebtesten Mädchen- und Jungennamen. Wir haben uns durch Vorhersagen, Charts und Bestsellerlisten gewühlt und für euch eine (hoffentlich) inspirierende Top 20 zusammengestellt – natürlich absolut ohne Gewähr.

Vorab können wir schon eines verraten: Für alle Emmas, Maries und Bens tut es uns sehr leid. Ihr werdet laut Vorhersage der Experten in diesem Jahr vom Namens-Thron geschubst. Bisher hatten sich vor allem kurze, klassische Vornamen hartnäckig einen Platz auf dem Treppchen gesichert. Doch im Gegensatz zu 2020 mischen nun auch ein paar Neulinge die ersten Ränge auf.

Hitliste der beliebtesten Mädchennamen:

Baby
  1. Emilia: 2020 stand dieser Name noch auf Platz 3, nun rutscht er möglicherweise auf das Siegertreppchen. Emilia bedeutet „die Eifrige“ oder die „Ehrgeizige“.
  2. Hannah/ Hanna: Im vergangenen Jahr führte Hanna noch die Bestenliste an. Aus gutem Grund: denn dieser Name steht sinnbildlich für „die Anmutige“.
  3. Mia: Als Kurzform von Mirijam oder Maria bedeutet Mia „das Geschenk Gottes“ oder „die Geliebte“.
  4. Emma: Seit Jahren gehört dieser Name zu den beliebtesten in Deutschland. Er stammt aus dem Althochdeutschen und geht auf „Irmin“ zurück, was so viel wie „die Allumfassende“, „die alles Überschauende“ bedeutet.
  5. Ella: Steht für die Kurzform verschiedener besonderer Namen z.B.: Graziella, Gabriella Helena Elisabeth oder Eleonore und heißt „die Strahlende“ oder „die Schöne“.
  6. Lina: Ist noch recht neu in den Hitlisten und wird mit „die Sanfte“ beschrieben.
  7. Frieda: Ein absoluter Neuzugang in der Top 10! „Die Friedliche“ ist eine Kurzform von Friederike.
  8. Marie: Als so genannter „Evergreen“ ist Marie regelmäßig in den Namens-Charts vertreten. Marie geht auf Maria zurück – als Mutter von Jesus symbolisiert er die "reine Liebe". Auch im Hebräischen ist der Name bekannt und bedeutet so viel wie "die Wohlgenährte".
  9. Mila: Der zweite Neuzugang in der diesjährigen Hitliste. Mila kommt aus dem Slawischen und bedeutet übersetzt „die Liebe“ oder „die Angenehme“.
  10. Lea: Seit 1990 ein Dauerbrenner in den Namens-Trends bezeichnet der Slawische Name eine echte „Löwin“.

Hitliste der beliebtesten Jungennamen:

Baby
  1. Matteo: Im vergangenen Jahr noch auf Platz 7 sichert sich Matteo 2021 die Pole Position! Die italienische Kurzform von Matthäus und Matthias heißt „das Geschenk Gottes“.
  2. Finn/ Fynn: Ist ursprünglich ein schwedischer Beiname für einen Angehörigen des finnischen Volkes. In der direkten Übersetzung bedeutet es „der Blonde“.
  3. Noah: Stammt aus dem Hebräischen und gilt als „der Trostbringer“ oder „der Beruhigende“.
  4. Paul: Ein absoluter Klassiker in der Hitparade der Jungen. Ursprünglich bekannt als römischer Heiligenname Paulus.
  5. Emil: „Der Eifrige“ stammt aus dem Französischen und taucht dieses Jahr zum ersten Mal in den Top 10 auf.
  6. Henry/ Henri: „Der Mächtige“ wird als Kurzform von Heinrich genutzt.
  7. Leon: Thronte 2020 noch auf Platz der Namens-Charts und bedeutet „der Löwe“.
  8. Elias: Ein weiterer Neuzugang im Ranking um den beliebtesten Vornamen. Elias ist ein biblischer Name der „Mein Gott ist Jahwe“ bedeutet.
  9. Theo: Die Kurzform von Theodor steht wie Matteo für „das Geschenk Gottes“.
  10. Felix: Für den Platz 6 des Vorjahres wird es in 2021 relativ knapp – dennoch scheint Felix ein Selbstläufer unter den Jungennamen zu sein. Er stammt aus dem Römischen und steht für „der Glückliche“. Daher trugen ihn viele römische Kaiser als Beiname.
gluehbirne

Gewusst?

Analysen von Namensforschern ergaben übrigens, dass Namen innerhalb kürzester Zeit massiv an Beliebtheit gewinnen oder verlieren können. Vor allem dann, wenn es prominente Namensträger gibt. Die Sympathie des Prominenten in der öffentlichen Wahrnehmung wirkt sich oft auch maßgeblich auf die Namenswahl aus.

So sei beispielsweise der Name Greta im vergangenen Jahr von Platz 30 auf Platz 100 abgestiegen, nachdem die Klima-Aktivistin Greta größere Bekanntheit erreichte. Auch „Alexa“ begab sich auf einen Sturzflug in Richtung der letzten Plätze der Namens-Charts, nachdem der Online-Händler Amazon den gleichnamigen virtuellen Assistenten auf den Markt brachte.

Und bei uns?

Nach einem regelrechten Geburtenboom im Helios Klinikum Berlin Buch 2020 kristallisierten sich im Kreißsaal relativ schnell die beliebtesten Vornamen heraus: Viele unserer kleinen Mädchen hießen Mia, Ella und Charlotte (Platz 1-3). Unser Geburtenzentrum verließen auf männlicher Seite besonders häufig Henrys, Leons, Oscars und Alexanders (Platz 1-3, inklusive einer Doppelbelegung).

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