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Intensitätsmodulierte Radiotherapie - IMRT

IMRT, intensitätsmodulierte Radiotherapie (eng. Intensity-modulated radiotherapy), ist eine Bestrahlungstechnik, in der die Menge und Intensität der Strahlung vom gegebenen Winkel des Strahlerkopfes an die Form und Größe des Tumors angepasst wird. Gleichzeitig werden die Risikoorgane, die sich in der Nähe bzw. in der Bestrahlungsregion befinden, durch das Zufahren der Lamellen im Strahlerkopf geschont.

IMRT (eng. Intensity-modulated radiotherapy) bedeutet intensitätsmodulierte Radiotherapie und ist eine Bezeichnung für die Art, in der die Strahlung von außen im Körper appliziert wird. Von jedem Winkel des Strahlerkopfes wird entsprechend der Form und der Größe
des Tumors, und möglicher Nähe bzw. Durchdringen der Risikoorgane, die Menge
der Strahlung angepasst. Diese s.g. Modulation der Intensität des Bestrahlungsfeldes wird mittels dünnen beweglichen Lamellen im Strahlerkopf, der MLC (eng. Multileaf Collimator) durchgeführt. Wenn sich eine Lamelle im Strahlengang befindet, wird die Strahlung abgeschirmt. Es gibt Stehfelder (Strahlerkopf bewegt sich während der Bestrahlung nicht) und Rotationsfelder, auch Arcs genannt. Die Grundlage für die individuelle Planvorbereitung in dieser Bestrahlungstechnik ist eine Computertomographie, ein CT. Unten sind zwei Techniken, ohne a) und mit Intensitätsmodulation b), bei einem gleichen Patienten dargestellt. Im Bild a). sieht man eine gleichmäßig rote Fläche im Bestrahlungsgebiet –
die Felder haben eine einheitliche Intensität. Im Bild b). gibt es rote und grün-gelbe ‚Inseln‘, welche nach Summation der Felder mit unterschiedlichen Intensität entstanden sind.