Patienten müssen nach einem solchen Eingriff nicht lange in der Klinik bleiben. Somit ist eine schnelle Mobilisierung und physiotherapeutische Beübung möglich. Bereits nach wenigen Wochen sind die Behandlungserfolge spürbar und die Schmerzen reduziert.
Weniger Schmerzen durch reduzierte Nervenaktivität
Die Ursachen für das Entstehen von Gelenkschmerzen sind vielfältig. Die aktuelle Forschung geht unter anderem davon aus, dass chronische Fehlbelastungen und Entzündungsreize zu krankhaften Gefäßneubildungen (Gefäßsprossungen) in der Gelenkhaut führen. Als Begleiterscheinung vermehren sich kleine Nervenbahnen und Schmerzrezeptoren um das Gelenk. Betroffene nehmen Schmerzen wahr. Gegen die Beschwerden wirken Schmerzmittel nur bedingt oder gar nicht.
Die Embolisation setzt hier an, indem die Blutzufuhr in bestimmten Bereichen des Gelenks unterbunden und die betroffenen Gefäße entweder zeitweise (temporär) oder dauerhaft (permanent) verschlossen werden. Durch die Embolisation kommt wieder Ruhe ins Gelenk, da kein Entzündungsstrom mehr stattfindet.
FAQ: Häufig gestellte Fragen
Arthrose ist eine der häufigsten Ursachen für chronische Schmerzen. Aber auch bei anderen Gelenkproblemen oder Überlastungssyndromen der Sehnen, die chronische Schmerzen hervorrufen, und bei denen die bisherigen Maßnahmen keine zufriedenstellende Wirkung erzielten, kann TAME eine gute Option sein.
Typischerweise dauert der Eingriff 1-2 Stunden.
Leichter Druck im Bereich der bekannten Schmerzpunkte sind während des Eingriffs und kurz danach üblich.
Viele Patienten beschreiben eine bemerkbare Schmerzreduktion innerhalb weniger Wochen.
Bei wiederkehrenden Beschwerden kann eine erneute TAME durchgeführt werden.