Pflegeportrait

Shanice hat sich ihren Traum erfüllt

Shanice hat sich ihren Traum erfüllt

Nach dreijähriger Ausbildung ist Shanice das jüngste Mitglied der Intensivstation des Helios Park-Klinikums Leipzig.

Das Ziel stand bereits frühzeitig fest. Nach dem Abitur, so die Leipzigerin, wollte Shanice Emmerich unbedingt Medizin studieren. „Die Arbeit mit Menschen, für sie Gutes zu tun und die Vielfalt des Berufsbildes faszinierten mich in erster Linie“, sagt die 22-Jährige. Doch anstatt sich von der Schulbank direkt in den Hörsaal zu begeben, wollte Shanice erst einmal tiefere Einblicke in die Thematik gewinnen. Die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin schien ihr dafür den perfekten Rahmen zu bieten.

Diese Arbeit macht unheimlich Spaß und wird vielen Vorurteilen, die darüber kursieren, in keiner Weise gerecht.

Die Ausbildung meisterte sie mit Bravour. Im März 2020 durfte Shanice nach dreieinhalbjähriger Ausbildung dafür das angestrebte Zertifikat als Gesundheits- und Krankenpflegerin in Empfang nehmen. Mit diesem Erfolg hat sich Shanice zugleich die Basis ihres künftigen Berufsweges solide gepflastert. Den Traum vom Medizinstudium stellt sie vorerst einmal hinten an. Aus nachvollziehbaren Gründen. „Diese Arbeit macht unheimlich Spaß und wird vielen Vorurteilen, die darüber kursieren, in keiner Weise gerecht“, betont sie. Was ihre Freude über den Job im Weiteren beflügelt ist der Fakt, dass ihr Arbeitgeber Helios sie in das Team der Intensivstation des Park-Klinikums Leipzig integriert hat. Das, sagt sie, habe in ihr ein zusätzliches Feuer entfacht. „Vor allem die permanente Leidenschaft und die Erfahrung der älteren Kollegen faszinieren mich jeden Tag aufs Neue. Für mich sind sie unsagbarer Ansporn, es ihnen gleich zu tun“, betont sie.

Große Verantwortung für Patienten und Kollegen

Shanice ist Intensivpflegekraft im Helios Park-Klinikum Leipzig

Intensivmedizin ist Hochleistungsmedizin. Daran gibt es für Shanice keinen Zweifel. Die Pfleger, sagt sie, übernehmen auf einer ITS einen Großteil der Krankenbeobachtung. „Die Verantwortung, die man uns damit überträgt, ist immens.“ Stupiden Alltag gibt es auf Intensivstationen trotz regelmäßig wiederkehrender Rituale nicht. „Man erlebt hier nicht selten stressige, uns fordernde Situationen. Bis hin zur Reanimation von Patienten. Da ist jeder Einzelne gefordert, dafür braucht es das Team. Und genau diese Momente schweißen besonders zusammen“, erzählt sie.

Besonders stolz mache sie, dass Ärzte und Pflegekräfte der Station stets auf Augenhöhe agieren. Sie selbst weiß aber auch, dass ihr in der Ausbildung vermitteltes Wissen noch längst nicht genug ist, um auf der ITS langfristig zu bestehen. Weiterbildungen nimmt die 22-Jährige deshalb ebenso dankbar an, wie die Hilfe und Unterstützung ihrer Kollegen. Darüber hinaus, fügt sie an, sei das Lesen von Fachliteratur genauso wie das von ihr geliebte Tanzen schon seit geraumer Zeit ein Teil ihrer Freizeitaktivität.

Man erlebt hier nicht selten stressige, uns fordernde Situationen. Bis hin zur Reanimation von Patienten. Da ist jeder Einzelne gefordert, dafür braucht es das Team. Und genau diese Momente schweißen besonders zusammen.

Nach der Schicht ist vor der Schicht

Zufrieden und auch stolz auf das Erreichte verlässt Shanice nach getaner Arbeit das Klinikum, in dessen unmittelbarer Nähe sie wohnt. Dass ihr Job sie auch zu später oder nächtlicher Tageszeit in Anspruch nimmt, stelle kein Problem dar. Im Gegenteil, sagt sie. „Die Stille der Nacht hat auch auf der Intensivstation ihren Reiz. Zudem empfinde ich da die Zusammenarbeit im Team noch intensiver“, so ihre bisherigen Erfahrungen.

 

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