Tag der offenen Tür der Klinik für Psychosomatik am 9. Oktober: Einblicke erhalten – Fragen stellen – Vorurteile abbauen

Tag der offenen Tür der Klinik für Psychosomatik am 9. Oktober: Einblicke erhalten – Fragen stellen – Vorurteile abbauen

Berlin

Die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie lädt ein am 9. Oktober von 15:00 bis 18:00 Uhr vorbeizukommen und sich informieren. Unter dem Motto „Spüren und Spuren – Was uns der Körper sagt" gibt es Kurzvorträge, Demonstrations- und Schnupperkurse, Einblicke in Kreativtherapien sowie Informationsstände und viel Raum für individuelle Fragen.

Wörter wie „Psyche“ oder „psycho“ sind bei vielen Menschen mit konkreten Vorstellungen verbunden – und oftmals leider auch mit Vorurteilen. Die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Helios Klinikum Emil von Behring will das ändern und lädt ein zum Tag der offenen Tür am 9. Oktober von 15:00 bis 18:00.

Wenn sich jemand aufgrund von seelischen Belastungen körperlich krank fühlt, ohne dass der Hausarzt fassbare Ursachen findet, wird von psychosomatischen Beschwerden gesprochen. Hier stehen die griechischen Worte „Pysche“ für Seele und „Soma“ für Körper. Am 9. Oktober ist von 15:00 bis 18:00 Uhr jeder herzlich eingeladen, sich beim Tag der offenen Tür der Klinik für Psychosomatik am Helios Klinikum Emil von Behring selbst ein Bild zu machen. Interessierte erfahren bei Kurzvorträgen mehr beispielsweise über die Volkskrankheit Depression. Es gibt Demonstrations- und auch „Mitmachkurse". So kann man zum Beispiel in Autogenes Training „hineinschnuppern“. Es werden praktische Erfahrungen in die Kreativtherapien Musik, Tanz/Bewegung und Kunst vermittelt und an Informationsständen kann sich jeder individuell informieren und am Ende des Tages vielleicht das eine oder andere Vorurteil über Bord werfen.

Chefarzt Dr. Gerhard Friedrich freut sich gemeinsam mit seinem Team auf die Gäste des Tages der offenen Tür.

Das ist auch der Wunsch von Dr. Gerhard Friedrich, Chefarzt der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie: „Das gesamte Team unserer Abteilung, also alle Ärztinnen und Ärzte sowie Kreativtherapeutinnen, unsere Physiotherapeutin, Achtsamkeitslehrerin und Diätassistentin sowie die Kolleginnen und Kollegen aus der Pflege wünschen sich, mit möglichst vielen Gästen ins Gespräch zu kommen. Denn im persönlichen Austausch können wir immer noch am besten Fragen beantworten, Vorurteile abbauen und zeigen, dass eine Behandlung bei uns nichts Ungewöhnliches ist und weitaus mehr Menschen betrifft, als mancher glaubt.“

Denn körperbezogene Beschwerden ohne körperliche Ursachen können fast alle Organsysteme betreffen: Ob Herz-Kreislauforgane, Verdauungstrakt, Atmungsorgane oder die Haut. Vor allem aber spielen auch Schmerzerkrankungen eine große Rolle, wenn etwas wehgetan hat im Leben. Primär psychische Krankheiten wie Ängste oder Depressionen können ebenfalls mit heftigen körperlichen Begleiterscheinungen einhergehen.

Interessierte können kostenlos im Parkhaus parken oder fahren, wenn sie den ÖPNV nutzen mit dem Bus 101 oder dem Bus 623 bis zur Haltestelle „Behring-Krankenhaus“.