Schlaganfallprophylaxe durch Blutverdünner oder schonender Eingriff mittels Verödung

Herzwochen 2018: Experten berichten über modernste Therapien bei Vorhofflimmern

Berlin

Bereits zum 10. Mal in Folge beteiligt sich das Helios Klinikum Emil von Behring an den bundesweiten Herzwochen der Deutschen Herzstiftung im November. Das diesjährige Motto lautet: „Herz außer Takt“. Die Herzspezialisten der Klinik für Innere Medizin I Kardiologie unter Leitung von Chefarzt Prof. Dr. med. Cemil Özcelik laden Interessierte, Betroffene und ihre Angehörigen sehr herzlich am Mittwoch, 14. November 2018, 18 Uhr in den Hörsaal ein. Im Mittelpunkt der Vorträge steht eine der am häufigsten auftretenden Herzrhythmusstörungen, das Vorhofflimmern.

Vorhofflimmern gilt als Volkskrankheit, in Deutschland sind rund 1,8 Millionen Menschen betroffen. Die Wahrscheinlichkeit zu erkranken, steigt mit zunehmendem Alter, Männer trifft es häufiger als Frauen. Vorbeugung und frühzeitige Behandlung sind entscheidend, um Risiken wie Schlaganfall oder Herzschwäche auszuschließen.

Vorhofflimmern äußert sich unterschiedlich

Betroffene können plötzlich Unruhe und Schwäche empfinden, Luftnot bekommen und das eigene Herz schlägt heftig bis in den Hals. Der Puls kann mal schnell sein, oder auch kaum tastbar. Die Herzrhythmusstörung beginnt anfallsartig und lässt oft nach einigen Stunden oder Tagen wieder nach. Grund: in den Herzvorhöfen kreisen Erregungswellen, sie können sich nicht mehr zusammenziehen und sich an der Pumpleistung des Herzens beteiligen.

Faktoren, die Vorhofflimmern begünstigen können:

·         Übergewicht

·         Diabetes

·         Chronische Lungenerkrankungen

·         Schwere Allgemeininfektionen

·         Schlafstörungen (Schlafapnoe-Syndrom)

·         Vererbte Neigung zu Vorhofflimmern

Die Klinik für Innere Medizin I Kardiologie unter Leitung von Chefarzt Prof. Dr. med. Cemil Özcelik verfügt über einen speziellen Fachbereich, der sich ausschließlich mit der Diagnostik und Therapie verschiedener Herzrhythmusstörungen beschäftigt. Leiter dieses Bereichs, der Elektrophysiologie, ist der Oberarzt Dr. med. Tobias Polch. In seinem Vortrag stellt er Methoden vor, die es ermöglichen, die Art der Rhythmusstörung präzise zu identifizieren und zu behandeln. In dem Vortrag von Oberarzt Karaköse geht es um die medikamentöse Behandlung, insbesondere um Blutverdünnung zur Schlaganfallprophylaxe

Medikamentöse Therapie bei Vorhofflimmern

Referent: Oberarzt Tamer Karaköse


Katheterablation von Vorhofflimmern - Chancen und Risiken

Referent: Oberarzt Dr. Tobias Polch, Leiter Elektrophysiologie

 

Veranstaltungsort: Helios Klinikum Emil von Behring, Walterhöferstr. 11, 14165 Berlin, Haus E, Hörsaal, Erdgeschoss

Veranstaltungszeit: Mittwoch, 14. November 2018, 18 Uhr

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenfrei.

 

 

 

Helios Klinikum Emil von Behring

Klinik für Innere Medizin I Kardiologie

Chefarzt Prof. Dr. med. Cemil Özcelik

Walterhöferstr. 11, 14165 Berlin-Zehlendorf

T (030) 8102-1313

E cemil.oezcelik@helios-gesundheit.de

 

 

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit rund 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland und in Spanien (Quirónsalud). Rund 17 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2017 erzielte das Unternehmen in beiden Ländern einen Gesamtumsatz von 8,7 Milliarden Euro. In Deutschland verfügt Helios über 87 Kliniken, 89 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), und zehn Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,2 Millionen Patienten behandelt, davon vier Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 66.000  Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund  6,1 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt in Spanien 45 Kliniken, 55 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für Betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 11,6 Millionen Patienten behandelt, davon 11,2 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt mehr als 32.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund 2,6 Milliarden Euro. Helios Deutschland und Spanien gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius

 

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