Erkrankungen des Bauchraums interdisziplinär behandeln
Pressemitteilung

Erkrankungen des Bauchraums interdisziplinär behandeln

Berlin

  • Das erstes Viszeralmedizinische Symposium beider Berliner HELIOS Kliniken stand unter dem Motto: Patientennutzen
  • Großes Interesse an Fachvorträgen über Bauchspeicheldrüsenkrebs
  • Viszeralmedizin der Berliner HELIOS Kliniken interdisziplinär, interprofessionell und individuell

 

Über 75 Ärzte aus Kliniken und Niederlassungen sind am Mittwoch, dem 13.
April 2016 der Einladung der Berliner HELIOS Kliniken Berlin-Buch und
Emil von Behring zum ersten Viszeralmedizinischen Symposium  gefolgt.

Das Vortragsprogramm mit dem Schwerpunkt der Behandlung von Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreastumoren) wurde ergänzt durch Diskussionen und interdisziplinäre Fallvorstellungen von Patienten an beiden Standorten.

 

Ob Sodbrennen oder Reizdarm, Hepatitis oder Bauchspeicheldrüsenkrebs – Viszeralmedizin umfasst alle Erkrankungen des Bauchraums und des Verdauungstrakts und damit so viele Krankheitsbilder wie kaum ein anderes Fachgebiet. Die Vielfalt der Behandlungsmöglichkeiten erfordert, dass verschiedene Fachbereiche eng zusammenarbeiten. Deshalb tauschten sich Gastroenterologen und Viszeralchirurgen der beiden HELIOS Kliniken auf ihrem ersten gemeinsamen Symposium aus und diskutieren neueste wissenschaftliche Erkenntnisse und Fortschritte ihres interdisziplinären Fachgebiets.

 

„Bei einer umfassenden und hochspezialisierten viszeralmedizinischen Behandlung ist es wichtig, dass die betroffenen Patienten interdisziplinär behandelt werden. In den beiden Berliner HELIOS Kliniken Berlin-Buch und Emil von Behring besteht daher eine enge Zusammenarbeit zwischen Gastroenterologie und Viszeralchirurgie. Diese Interdisziplinarität ist eine wichtige Voraussetzung für die optimale Betreuung von Patienten mit komplexen Krankheitsbildern“, so Prof. Dr. med. Frank Kolligs, Chefarzt der Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Gastroenterologie und Leiter des Lebertumorzentrums Berlin-Buch im HELIOS Klinikum Berlin-Buch.

 

Aus diesem Grund trafen sich am Abend des 13. April Experten zum gemeinsamen Erfahrungsaustausch mit Ärzten anderer Berliner Kliniken sowie niedergelassenen Ärzten. Im ersten gemeinsamen Viszeralmedizinischen Symposium der Berliner HELIOS Kliniken ging es vor allem um aktuelle Kontroversen in der Behandlung von Patienten mit Pankreastumoren. Vor allem wurden Standards diskutiert und die Frage, wann muss operiert werden?

Die Grenzen der Chirurgie beim fortgeschrittenen Pankreaskarzinom sind immer wieder Anlass zur Diskussion.

Mit dem Symposium soll die Thematik über die Grenzen der einzelnen Kliniken hinausgetragen und ein Standort-übergreifender Dialog gefördert werden, der dem Patienten eine bestmögliche Behandlung gewährleisten soll.
„Das von Internisten und Chirurgen gemeinsam organisierte Symposium über verschiedene Formen von Pankreastumoren ist von besonderer Bedeutung, da wir mittlerweile in der Lage sind, in der Bauchspeicheldrüse Vorstufen von Krebs zu identifizieren und entsprechend zu behandeln. Dazu bedarf es einer gemeinschaftlichen Betreuung der Patienten mit entsprechender Diagnostik und interdisziplinärer Abstimmung des therapeutischen Vorgehens“, erklärt Prof. Dr. med. Marc H. Jansen, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Minimalinvasive Chirurgie und zertifiziertes Zentrum für Minimalinvasive Chirurgie Berlin Südwest im HELIOS Klinikum Emil von Behring.

 

Klinikkontakt HELIOS Klinikum Berlin-Buch
Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Gastroenterologie
Chefarzt Prof. Dr. med. Frank Kolligs
Schwanebecker Chaussee 50
13125 Berlin
Telefon: (030) 94 01-526 00
Telefax: (030) 94 01-526 09

 

Klinikkontakt HELIOS Klinikum Emil von Behring
Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Minimalinvasive Chirurgie
Chefarzt Prof. Dr. med. Marc H. Jansen
Walterhöferstraße 11
14165 Berlin
Telefon: (030) 81 02-13 25
Telefax: (030) 81 02-41 249

 

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Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 111 eigene Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 52 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), fünf Rehazentren, zwölf Präventionszentren und 15 Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

 

HELIOS versorgt jährlich rund 4,5 Millionen Patienten, davon 1,2 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über mehr als 34.000 Betten und beschäftigt rund 68.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2014 erwirtschaftete HELIOS einen Umsatz von rund 5,2 Milliarden Euro. Die Klinikgruppe gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius.

 

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HELIOS Klinikum Berlin-Buch
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Senior Referentin PR/ Marketing
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