Das Vulvakarzinom wird in der Regel durch eine Operation behandelt. Auch wenn die Behandlung, insbesondere in frühen Stadien mit hoher Wahrscheinlichkeit zur Heilung führt, gibt es grundsätzlich dennoch zwei Probleme im Zusammenhang mit der Behandlung, deren Beachtung von Anfang an sehr wichtig ist:

Die Operation kann zu einer sehr unschönen Veränderung der Genitalregion führen, sodass hier Operationstechniken eingesetzt werden müssen, die eine Entfernung des Tumors im Gesunden, jedoch gleichzeitig auch eine möglichst optimale kosmetische Wiederherstellung der Region ermöglichen. Hierzu bedarf es einer großen operativen Erfahrung und bei sehr fortgeschrittenen Erkrankungen auch eine interdisziplinäres Vorgehen mit Abteilungen für Urologie, Allgmeinchirurgie und plastischer Chirurgie.

Die Entfernung der Lymphknoten in den Leisten führt nicht selten zu Heilungsstörungen in den Leisten oder Lymphstau in den Beinen. Hier ist eine sehr sorgfältige Abwägung im Hinblick auf die Notwendigkeit der Entfernung der Lymphknoten, der Frage, ob diese beidseitig entfernt werden müssen, oder ob bei kleineren Tumoren auch eine Wächterlymphknotenentfernung, als besonders schonendes Verfahren zur diagnostischen Abklärung eingesetzt werden kann.

Auch eine strahlentherapeutische Nachbehandlung ist in manchen Fällen erforderlich.

All dies macht für die Behandlung des Vulvakarzinoms somit die Expertise eines gynäkologischen Krebszentrums erforderlich.

In den Helios Kliniken Schwerin ist ein solches Zentrum seit Jahren etabliert.

Wir bieten im vollen Umfang die Therapien für frühe bis weit fortgeschrittene Formen der Erkrankung an.