Korrektur der Nase

Korrektur der Nase

Das Gesicht spielt für unsere Wirkung auf andere Menschen und unser Selbstwertgefühl eine entscheidende Rolle. Eine schiefe Nase, ein auffälliger Höcker oder eine große Nasenspitze können die Harmonie des Gesichts stören. Bei Korrekturen der Nase müssen Form und Funktion immer gemeinsam bedacht und behandelt werden.

Die Funktion der Nase als Atmungsorgan kann bereits durch kleine Veränderungen – meistens eine schiefe Scheidewand, aber auch durch die Ventilfunktion der Nasenspitze – erheblich eingeschränkt sein. Bei Korrekturen der Nase müssen daher Form und Funktion immer gemeinsam bedacht und behandelt werden. Die Nase kann verkleinert, vergrößert oder verschmälert werden. Auch das Aussehen der Spitze und des Nasenrückens kann verbessert werden. 

Gut zu wissen:

Mehr als bei jedem anderen Organ hängen die Korrekturmöglichkeiten und die funktionellen Voraussetzungen eng zusammen. Daher müssen Sie individuell detailliert mit Ihren Vorstellungen abgestimmt werden. Die Nase ist funktionell aus zahlreichen Einzelteilen aufgebaut, die in ihrem Zusammenspiel fein aufeinander abgestimmt sind. Kommt es durch Unfall oder Operation zur Veränderung an einem Teilaspekt, ist dieses Gleichgewicht gestört, und es resultiert eine Behinderung der Nasenatmung. Aus diesem Grunde müssen in aller Regel mehrere Abschnitte der Nase gemeinsam korrigiert werden, um die Funktion zu erhalten. Hierfür ist eine große Erfahrung des Chirurgen erforderlich.

Zum Eingriff:

Für den Erfolg der Nasen OP ist wichtig, dass Sie und Ihr Operateur sich zum gewünschten und technisch möglichen Ergebnis abstimmen. Nach eingehender Untersuchung können wir Ihnen ein geeignetes Operationsverfahren empfehlen und eine realistische Vorstellung von den Möglichkeiten und Grenzen geben. 

Ziel ist es, eine harmonische, zum übrigen Gesicht passende Nase zu formen. Die Funktion hat dabei Priorität. Bei Wiederherstellung nach Erkrankung, Verletzung oder Voroperation ist das mögliche Ergebnis natürlich sehr vom Ausgangsbefund abhängig. 
 

Abhängig von den Vorstellungen bzw. den Beschwerden des Patienten sind verschiedenartige Operationen an der Nase möglich. Die Nasenkorrektur dauert in der Regel zwei Stunden, bei aufwändigen Eingriffen auch länger. Die Hautschnitte werden in der am Naseneingang oder der Innenseite der Nasenlöcher platziert, so dass später keine Narben sichtbar sind. 

Je nachdem, welcher Befund bei der ambulanten Untersuchung erhoben wurde, können nun die einzelnen Bauelemente der Nase so verändert und korrigiert werden, dass sich die Form der vor der Operation mit dem Patienten besprochenen Planung anpasst. Verkrümmungen der Nasenscheidewand können durch Neuformung ausgeglichen werden.

Die Nasenspitzen- und Seitenknorpel können verkleinert, umgeformt und/ oder in ihrer Position verändert werden. Körpereigenes Knorpelmaterial wird bei Bedarf an einer unauffälligen Stelle aus der Ohrmuschel oder von den Rippen entnommen. 
          
Bei einer Höcker-Abtragung oder einem Schiefstand ist eine Verformung des Nasengerüstes erforderlich. Der knöcherne „Abhang“ an den Seiten der Nase wird dabei geschwächt und die Nase dann verschmälert oder umgeformt. 

Um das erreichte Operationsergebnis zu schützen, wird am Ende der Operation ein schienender Verband (Nasen-Gips) angepasst. Tamponaden in den Nasenlöchern stabilisieren die Nasenscheidewand. Die Tamponaden werden nach sieben Tagen entfernt, der Gips nach etwa einer Woche gewechselt und meistens für eine weitere Woche neu angepasst.

Auf einem Blick

  • Narkose: Dämmerschlaf/Vollnarkose
  • OP-Dauer: 2-3h
  • Klinikaufenthalt: 2-5 Tage
  • Nachbehandlung: 2-3 Wochen
  • Fadenzug: nach 7-10 Tagen
  • Gesellschaftsfähig: nach 2-3 Wochen
  • Schonung: etwa 4 Wochen