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Portsysteme: Für eine gute Versorgung

Portsysteme: Für eine gute Versorgung

Jedes Jahr erhalten tausende Patienten ein implantierbares Portsystem – kurz Port – um im Rahmen ihrer Therapie auch über einen längeren Zeitraum schonend und sicher mit Medikamenten und Flüssigkeiten über venöse Blutgefäße versorgt zu werden.

Einen Port zu legen, hat mehrere Vorteile: Die Verabreichungsform schont Ihre Blutgefäße und es ist nicht notwendig, diese für jede Medikamenten- oder Flüssigkeitsgabe mit einer neuen Nadel anzustechen.

Einsetzen eines Portsystems

Nach Desinfektion des Operationsgebietes wird über einen kleinen Hautschnitt (meist unterhalb des rechten oder linken Schlüsselbeins) eine Vene freigelegt. Dann wird ein Kunststoffschlauch (Silikonkatheter) in diese Vene eingeführt und unter Röntgenkontrolle in die obere Hohlvene vorgeschoben. Im Unterhautfettgewebe wird eine kleine Tasche für das Portsystem gebildet. Das Portsystem wird hier eingelegt und fixiert. Der in der Vene liegende Silikonschlauch wird fest an das System angekoppelt. Meist wird es im Fettgewebe unterhalb des Schlüsselbeins platziert.

Bevor der Arzt die Operation beendet, prüft er, ob das System funktioniert. Erst wenn die Durchgängigkeit durch mehrmalige Versuche sichergestellt ist, wird die Haut über dem Portsystem zusammengezogen, die Hautwunde durch Nähte verschlossen und ein Verband angelegt. Danach hat das Portsystem keine direkte Verbindung zur Außenwelt mehr. Die direkt unter der Haut liegende und gut tastbare Portkammer schließt mit einer Kunststoffmembran ab, die mehrere hundert Male durch die Haut punktiert werden kann, ohne dass Blut oder Medikamente nach außen dringen können.