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Rheuma – Gegen die Entzündung im Körper

Rheumatische Erkrankungen werden durch Entzündungen im Körper hervorgerufen, dabei sind ältere Menschen ebenso betroffen wie junge. Am häufigsten kommt es zur rheumatoiden Arthritis, die mit Schmerzen in den Gelenken einhergeht. Wichtigstes Ziel unserer Therapie ist es, die Schmerzen zu lindern und die betroffenen Gelenke und deren Beweglichkeit zu erhalten.

Diagnostik

In einem ersten Gespräch befragen wir Sie zu Ihren Beschwerden und klären mögliche Vorerkrankungen. Im Anschluss folgen eine Laboruntersuchung Ihres Blutes und eine umfassende körperliche Untersuchung. Anhand der Blutwerte lässt sich feststellen, ob die Entzündungswerte und die sogenannten Rheumafaktoren im Körper erhöht sind.  Zur weiteren Diagnostik stehen auch moderne bildgebende Verfahren wie die Röntgendiagnostik oder die Computertomographie und Magnetresonanztomographie (MRT) zur Verfügung. Sie können Veränderungen in den Gelenken sichtbar machen. Mit Hilfe dieser Diagnostikmethoden können wir die richtige Therapie einleiten.

Jeder Patient wird entsprechend seiner Symptomatik, den Krankheitsursachen und dem Schweregrad seiner Erkrankung behandelt. Dabei haben wir vor allem drei Ziele im Visier: die Schmerzen, die Entzündung und die Gelenkzerstörung zu stoppen. Hier stehen uns neben der medikamentösen Therapie auch Behandlungsmöglichkeiten der Ergo- und Physiotherapie zur Verfügung. Für Patienten mit Rheuma bieten wir die Betreuung in einer eigenen Rheumasprechstunde.

Die rheumatoide Arthritis – auch chronische Polyarthritis genannt – ist die häufigste chronische Gelenkentzündung bei der sich die Innenhaut von Gelenken, Sehnenscheiden und Schleimbeuteln entzündet. Die Krankheit ist nicht heilbar. Wird sie jedoch in einem frühen Stadium erkannt, kann die fortschreitende Gelenkentzündung und -zerstörung gestoppt oder verlangsamt werden. Die Ursachen sind bislang noch nicht erforscht. Man vermutet aber, dass Autoimmunprozesse für die Erkrankung und deren Entzündungen verantwortlich sind. Im Verlauf der Krankheit verformen sich die Gelenke, die Beweglichkeit nimmt ab und der Patient hat oft starke Schmerzen. 

Die Krankheit kann jedoch gut mit einer Kombination aus entzündungshemmenden Medikamenten und einer regelmäßigen Physio- und Ergotherapie behandelt werden. Im fortgeschrittenen Stadium ist bei manchen Betroffenen eine Operation nötig, bei der zerstörte Gelenke durch eine Prothese ersetzt oder, wenn dies nicht möglich ist, zum Beispiel versteift werden. Hier arbeiten wir eng mit den Kollegen der Allgemein- und Viszeralchirugie zusammen.