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Reifer Arzt zeigt während des Arztbesuchs in der Krankenhauspraxis auf den Lungen-CT-Scan des Patienten auf dem Laptop. Sanitäter im weißen Kittel diskutiert mit behinderter Seniorin im Rollstuhl und Krankenschwester beim Röntgen.

Lungenkrebsscreening: Bei Ihnen wurde etwas entdeckt?

Ein auffälliger Befund ist keine Diagnose - und kann doch verunsichern. Jetzt geht es darum, in Ruhe zu klären, was wirklich dahintersteckt. In unseren Lungenkrebszentren und Pneumologien nehmen wir uns Zeit für eine sorgfältige Abklärung – verständlich erklärt und medizinisch präzise.

An Ihrer Seite. Wenn Sie Klarheit brauchen.

  • Bei Ihrem Lungenkrebsscreening wurde eine Auffälligkeit festgestellt?
  • Seitdem sind viele Fragen offen geblieben?
  • Jetzt wünschen Sie sich vor allem eines: Gewissheit.

 

Jetzt geht es darum, das Ergebnis sorgfältig einzuordnen und wenn nötig weitere Untersuchungen durchzuführen. Wir begleiten Sie auf dem Weg zu verlässlicher medizinischer Klarheit. Denn sie schafft Orientierung – und die Grundlage für die nächsten Schritte.

büchner-nikolaus

Chefarzt Pneumologie und Leiter der Helios-weiten Fachgruppe

Nach einem auffälligen Befund ist das Wichtigste: Klarheit. Moderne Diagnostik hilft uns, Befunde sehr genau einzuordnen. Wichtig ist, dass Patientinnen und Patienten verstehen, was das Ergebnis für sie bedeutet.

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Weitere Schritte in der Klinik

Schritt 1

Sprechstunde zur Befundklärung vor Ort

Ein auffälliger Befund bedeutet zunächst keine gesicherte Diagnose. Nicht jede Auffälligkeit ist bösartig. In manchen Fällen handelt es sich um sogenannte falsch-positive Befunde. Ein auffälliges Ergebnis ist daher vor allem eine Aufforderung zur sorgfältigen Abklärung.

 

Sie haben die Möglichkeit, telefonisch oder digital über unser Patientenportal einen Sprechstunden-Termin in einer Klinik in Ihrer Nähe zu vereinbaren. Ihre CT-Aufnahmen werden von Lungenexperten genau analysiert, um die Art und Lage des Lungenrundherds präzise zu bestimmen. 

 

Bringen Sie zum Termin auf jeden Fall alle bisherigen Untersuchungsergebnisse mit oder laden Sie diese zuvor in unserem Bildgebungsportal hoch. 

Schritt 2

Diagnose und Stadieneinteilung bei Lungenkrebs

In der Regel wird eine Krebsdiagnose durch eine Lungenbiopsie gesichert. Dabei wird eine kleine Gewebeprobe entnommen, die anschließend unter dem Mikroskop untersucht wird. Mögliche Verfahren sind:

 

  • Nadelpunktion des Knotens durch die Brustwand

  • Bronchoskopie

  • Operation, um gezielt eine Gewebeprobe zu gewinnen

     

Bestätigt sich der Verdacht auf Lungenkrebs, erfolgt die Bestimmung der Tumorart und des feingeweblichen Typs. Außerdem wird untersucht, ob der Tumor auf die Lunge beschränkt ist oder bereits Metastasen gebildet hat, was zur Einteilung in Tumorstadien dient. Hierfür kommen verschiedene Untersuchungen zum Einsatz, zum Beispiel PET-CT, MRT oder CT des Kopfes, Skelettszintigraphie oder gezielte Röntgenaufnahmen.

Schritt 3

Therapieoptionen bei Lungenkrebstherapie

In regelmäßigen interdisziplinären Tumorkonferenzen werden alle medizinischen Befunde genau geprüft, um ein optimal auf die individuelle Situation abgestimmtes Therapiekonzept zu entwickeln.

 

Operation

Die Operation ist ein zentraler Baustein in der Behandlung von Lungenkrebs und wird häufig durch Strahlentherapie und Chemotherapie ergänzt. Die vollständige Entfernung des Tumors ist oft Voraussetzung für eine Heilung. Ob eine Operation möglich ist, hängt vom Tumorstadium und Tumortyp ab. Bei nicht-kleinzelligen Tumoren in einem frühen Stadium, die rund 80 % aller Lungentumoren ausmachen, kommt eine operative Entfernung in Frage.

 

Medikamentöse Therapie

Neben der Chemotherapie stehen mittlerweile auch moderne medikamentöse Therapien zur Verfügung, darunter zielgerichtete Therapien und Immuntherapien. Diese Wirkstoffe gelangen über die Blutbahn zum Tumor und bekämpfen die Krebszellen gezielt.

 

Strahlentherapie

Die Strahlentherapie nutzt hochenergetische Strahlen, um Krebszellen zu zerstören oder deren Wachstum zu stoppen. Sie kann sowohl eigenständig als auch in Kombination mit Chemotherapie, Immuntherapie oder Operation eingesetzt werden.

Schritt 4

Ganzheitliche Begleitung während der Therapie

Eine Lungenkrebserkrankung stellt nicht nur körperlich, sondern auch emotional eine große Herausforderung dar. Während der gesamten Behandlung werden Patientinnen und Patienten daher eng begleitet und umfassend beraten.

 

Ein interdisziplinäres Team aus Ärztinnen und Ärzten verschiedener Fachrichtungen, Pflegefachkräften, Psychoonkolog:innen, Sozialdiensten und Therapeut:innen arbeitet dabei Hand in Hand. Dieses Team steht für Fragen zur Erkrankung, zu Therapien und möglichen Nebenwirkungen ebenso zur Verfügung wie für persönliche Sorgen und Ängste.

 

Während der Behandlung wird der Gesundheitszustand regelmäßig kontrolliert, Therapien werden bei Bedarf angepasst und Nebenwirkungen gezielt behandelt. Ergänzend unterstützen Angebote wie Atemtherapie, physiotherapeutisches Training, Ernährungsberatung und psychosoziale Begleitung, um Kraft, Belastbarkeit und Lebensqualität zu erhalten oder wieder aufzubauen.

 

Auch nach Abschluss einzelner Therapieabschnitte bleibt die Begleitung bestehen. Ziel ist es, Schritt für Schritt wieder mehr Sicherheit im Alltag zu gewinnen, die körperliche Leistungsfähigkeit zu verbessern und den Weg zurück in ein möglichst aktives Leben zu unterstützen.

Warum zu Helios?

Die Vermeidung von schwerwiegenden Lungenkrebs-Erkrankungen sehen wir als eine unserer Kernaufgaben an. Dafür bündeln wir die interdisziplinäre Kompetenz aus zehn zertifizierten Lungenkrebszentren mit der Stärke eines bundesweiten pneumologischen Netzwerks.

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