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Mammographie-Screening-Einheit Schwerin

Mammographie-Screening-Einheit Schwerin

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung der Frau. Die Wahrscheinlichkeit, an Brustkrebs zu erkranken, steigt mit dem Alter.

Das bevölkerungsbezogene, qualitätsgesicherte Mammographie-Screening-Programm wurde in Deutschland auf der Basis des parteiübergreifenden Bundestagsbeschlusses von 2002 eingeführt, um die Brustkrebssterblichkeit zu senken. Alle Frauen im Alter von 50 bis 69 Jahren haben einen Anspruch auf eine qualitätsgesicherte Röntgenuntersuchung der Brust, zu der sie alle 2 Jahre von der Zentralen Stelle Mammographie eingeladen werden.

Eingeladen wird wohnortnah; individuelle Wünsche der anspruchsberechtigten Frauen können nach Abstimmung mit der Zentralen Stelle berücksichtigt werden, Rufnummer 0385/ 48936 1212 - siehe auch Homepage der Kassenärztlichen Vereinigung MV

 

Die Mammographie (Röntgenuntersuchung der Brust) ist zurzeit die beste Methode zur Früherkennung von Brustkrebs.

 

Durch das Mammographie-Screening kann Brustkrebs in einem frühen, prognostisch günstigen Stadium entdeckt werden, was die Heilungschancen deutlich verbessert. So sind schonendere Therapien möglich.

Die Mammographie-Screening-Einheit Schwerin setzt sich aus 5 Ersteller-Standorten und einer Abklärungseinheit zusammen.

An den Ersteller-Standorten werden die Screening-Mammographien erstellt. Alle Bilder werden von mindestens zwei unabhängig voneinander arbeitenden ärztlichen Befundern begutachtet. Werden keine auffälligen Befunde erhoben, erhalten die Klientinnen einen Brief mit entsprechender Nachricht.

Ergeben sich auffällige Befunde, werden diese in der Konsensuskonferenz vorgestellt.

In der Konsensuskonferenz entscheiden die Befunder und programverantwortlichen Ärzte gemeinsam, ob die auffälligen Befunde abgeklärt werden müssen oder nicht.

Sind die Befunde abklärungsbedürfig, werden die Klientinnen zur Abklärung eingeladen und bekommen einen Termin dafür zugeschickt.

Die Abklärung auffälliger Befunde wird durch die Programverantwortlichen Ärzte (PVÄ) durchgeführt. Es werden z.B. Vergrößerungsaufnahmen oder Schichtaufnahmen (Tomosynthese) der Brust angefertigt und in jedem Fall eine sonographische (Ultraschall) Untersuchung durchgeführt. In Ausnahmefällen wird eine Magnetresonanztomographie (MRT-; Kernspin-) Untersuchung angeschlossen.

Unter Umständen werden die auffälligen Befunde durch Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) unter Ultraschall- oder Röntgenkontrolle (z.B. Vakuumbiopsie mittels Tomosynthese) weiter abgeklärt.

Die Abklärungseinheit finden Sie hier

Helios Kliniken Schwerin,
Abteilung für Radiologie, Kinder- und Neuroradiologie
Mammographie Screening, Haus H, Ebene 2
PVÄ Dr. Birgit Beese, PVA Richard Weißer
Wismarsche Straße 393 - 397 19049

Schwerin Tel.: (0385) 520 2230
Fax: (0385) 520 2158

Ersteller-Standorte sind

Dipl.-Med. Carmen Laube
Störtebekerstr. 6
23966 Wismar

Tel.: (03841) 282032

Dr Torsten Dahlmann, Mareen Wittkat, Dr. Jan Strobach; Fachärzte für Radiologie
Röntgenstraße 11
19055 Schwerin

Tel.: (0385) 555 713 0
Fax: (0385) 555 713 11

Andreas Schmechtig
John-Brinckman-Str. 8-10
19370 Parchim

Tel.: (03871) 37 - 1053
Fax: (03871) 37 – 1049

Radiologische Praxis, Dr. Linda Alkayyal
Neustädter Straße 1
19288 Ludwigslust

Tel.: (03874) 66320
Fax: (03874) 433259

Abteilung für Radiologie, Kinder- und Neuroradiologie
Mammographie Screening
Wismarsche Straße 393 - 397
19049 Schwerin

Tel.: (0385) 520 2230
Fax: (0385) 520 2158

Weitere Informationen über das Mammographie Screening Programm finden Sie hier.